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Literatur unter Progress

 

Zuletzt in Bearbeitung

Am Brunnen vor dem Tore (Silcher, Arr. Wendel)

Geh aus mein Herz

Ännchen von Tharau, Melodie und Satz: Friedrich Silcher 1825

What shall we do with the drunken sailor (Arr. Wendel)

Halleluja, L.Cohen, Arr. Wendel

Kein schöner Land, Volksweise, Text: W. v. Zuccalamaglio, Satz: Herbert Paulmichel

Can You feel the Love Tonight, Text: Tim Rice, Musik: Elton John

Scarborough Fair, Volksweise England (Arr. Wendel)

Griechischer Wein, Udo Jürgens (Arr. Wendel)

Heute hier, Morgen dort, Hannes Wader (Arr: Wendel)

We will rock you, Queen (Arr: Wendel)

Willi-Allee, M:Jason Crest (Waterloo road), Text: Bernd Meyerholz,  Satz: Paul Wendel 

Mach's mit mir Gott, nach deiner Güt, Text: J.H.Schein 1628, Tonsatz: J.S. Bach

 

 

 

Das Repertoire setzt sich weiterhin aus den in den vergangegengen Jahren erarbeiteten und neuen Titeln zusammen

Weitere erarbeitete Titel siehe "Der Chor"

 

 

Berichte 2018 

Fuldatal aktuell, 03. KW 2018

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unser Konzert am 19. August 2017

in der Johanniskirche in Wolfsanger 

 

 

Demokratie im Kleinen

 Es geht nicht um ganz Fuldatal, es geht auch nicht um den Landkreis Kassel oder um Hessen. Es geht schon gar nicht um die Groko und um Deutschland. Aber, es geht um unseren Verein!!!

 Am 27.01. wird unsere „Vereins-Regierung“ neu gewählt. Nehmt euer Wahlrecht ernst und kommt zur Jahreshauptversammlung!

 Nachfolgend die Einladung:

                                           Jahreshauptversammlung 

Liebe Mitglieder des VolksChores 1913 Ihringshausen e.V.,

der Vorstand lädt hiermit zur Mitgliederversammlung gemäß §8 der Vereinssatzung ein.

                                     Am Samstag, den 27. Januar 2018 

                  im Rathaus der Gemeinde Fuldatal in Ihringshausen (Vereinsraum) 

                                                           18:00 Uhr 

                                    Folgende Tagesordnung ist vorgesehen  

1.      Begrüßung und Feststellung der                         6.1 Wahl eines(r) Versammlungsleiters 

      Beschlussfähigkeit                                             6.2 Neuwahl eines(r) Vorsitzenden 

2.      Protokoll der Mitgliederversammlung                  6.3 Neuwahl eines(r) stellvertretenden 

       vom 04. Feb. 2017                                                Vorsitzenden 

      2.1 Abstimmung über Rederecht von Gästen       6.4 Neuwahl einer Kassenführung 

3.      Berichte                                                           6.5 Neuwahl einer stellv. Kassenführung 

      3.1 allgemeine Chorangelegenheiten                  6.6 Neuwahl eines(r) Schriftführer/in/s 

      3.2 musikalische Aktivitäten Teil A+B                 6.7 Neuwahl eines(r) stellv. Schriftführer/in/s 

      3.3 finanzielle Angelegenheiten                       7.   Wahl der Kassenprüfer 

      3.4 Kassenprüfung                                         8.   Wahl eines(r) Mitgliederbeauftragten 

4.      Aussprache zu den Berichten                          9.   Wahl der Notenwarte 

5.      Entlastung des Vorstandes                            10.   Veranstaltungen und Termine 

6.      Wahlen                                                       11.   Verschiedenes 

Anträge zur Tagesordnung sind bis spätestens 18. Januar 2018 beim Vorstand einzureichen. 

Der Vorstand bittet um vollzählige Teilnahme an der Jahreshauptversammlung.

(Der Eingang befindet sich an der Rückseite des Rathausgebäudes).

 

Nach der Versammlung werden wir, wie in den letzten Jahren, einen kleinen Imbiss zu uns nehmen. 

 

Mitglieder, die nicht am Bankeinzugsverfahren teilnehmen, werden unter Hinweis auf den §5 unserer Satzung gebeten, den Jahresbeitrag in Höhe von € 40,00 bis zum 31. März 2018 zu überweisen oder zur JHV mitzubringen.

Der Vorstand 

 

Berichte 2017 

 

Wir hatten auch Plakate aushängen

 

 

 

 

Berichte aus Fuldatal aktuell 

 

Wieder einmal haben wir es geschafft!

Wir haben es geschafft, unsere Chorfamilie beisammen zu halten und sogar zu vergrößern, was in der heutigen Zeit sicher keine Selbstverständlichkeit ist, aber wir haben auch hart daran gearbeitet ohne dass es irgendjemand gemerkt hätte.

Wir haben keine großen Banner quer über irgendwelche Straßen gehangen, keine öffentlichen Demonstrationen gegen das Chorsterben veranstaltet, wir haben auch keine Aufrufe in irgendwelchen Schaufenstern ausgehängt, Wir waren einfach nur da.

Wir haben geprobt, gesungen und ein harmonisches Vereinsleben in diesem Jahr verbracht und trotzdem haben wir uns vergrößert.

Wir sind mehrfach darauf angesprochen worden, wie es denn kommt, dass gerade wir im Volkschor 1913 Ihringshausen e.V. so einen Zulauf haben.

Die Antworten gaben wir in Demut und nicht überheblich: „Weil wir so sind, wie wir sind!“

Wir sind gesellig, das sind andere auch. Wir haben einen tollen Chorleiter, das haben andere auch. Wir singen gern zusammen, das tun andere auch. Wir singen schöne Konzerte, das machen andere auch. Die Präsentation in der Öffentlichkeit über wöchentliche Berichte des Chorlebens machen andere auch. Wir machen also alles so, wie es andere auch tun und trotzdem scheint bei uns etwas anders zu sein als bei anderen.

Ein aktiver Vorstand, der so gut und harmonisch zusammenarbeitet, ohne dass jemand merkt, wenn etwas verändert wird. Es sind kleine Stellschrauben, an denen man in unserem Chor dreht um alles am Laufen zu halten. Und die Harmonie, mit der man dieses tut, ist wohl auch nur ein Teil unseres Rezeptes.

Wir sind dankbar, und das möchten wir zum Jahresende auch einmal zum Ausdruck bringen, dankbar für viele harmonische Chorproben, Konzerte, Zusammenkünfte und auch Feste.

Dankbar sind wir auch für unseren Chorleiter Paul Wendel, der sich über das „normale“ Maß hinaus mit unserem Chor beschäftigt, dem es auch nach mehreren Stunden des Probens an nur einem Lied nicht zu viel wird, es bis zur Perfektion zu üben. Ein Chorleiter, von dem man sich wünscht, dass er diese wichtige Position für immer beibehält.

Durch ihn haben wir uns in die Herzen vieler gesungen, die mit Chormusik früher nicht allzu viel am Hut hatten, durch ihn haben wir gelernt, dass ein Chor durch hartes Arbeiten sehr erfolgreich sein kann.

Die Konzerte, die wir in diesem Jahr gesungen haben, haben auch ihn sehr viel Anstrengung, Arbeit und auch Freizeit gekostet. Dafür, lieber Paul Wendel, danken wir Dir ganz herzlich.Er hält uns zusammen und ermutigt uns, auch mal ein Solo zu singen, was in einem Chor nicht unbedingt üblich ist. Er lässt dem Vorstand die Freiheiten, Vorschlage umzusetzen und richtet sich vielfach nach den Wünschen einzelner. Das zeichnet ihn aus und sicher ist auch das ein großer Teil unseres Erfolges.

Unser Dank, also der Dank des gesamten Vorstandes, geht an jeden einzelnen, der/die mit uns singt, der/die uns unterstützt, als Mitglied, als Sponsor, als Förderer, als Gast und als Gönner.

In vielfältiger Weise konnten wir auch in diesem Jahr wieder Kontakte knüpfen, die unseren Chor in den nächsten Jahren voran bringen. Auch dafür sind wir dankbar.

Das Klagen der anderen hören wir wohl, sind uns aber auch sicher, dass wir uns nicht einreihen wollen in das Klagelied, sondern dem Klagen mit Mut, Zuversicht und aktivem Handeln entgegentreten werden.

Wir möchten weiterhin unseren Auftrag erfüllen, das Kulturgut des Volksliedes und auch anderer Lieder nach vorn zu bringen und in Erinnerung zu halten.

Wir möchten all denen unseren Dank aussprechen, die uns dies in der Form, wie wir es tun, ermöglichen. Der Vorstand des Volkschores 1913 Ihringshausen e.V. wünscht allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in das neue Jahr. Das beginnen wir sehr positiv und engagiert und hoffen weiterhin auf Ihre und Eure rege Teilnahme an unserem Chor, der ohne Sänger nicht funktioniert, aber eben auch nicht ohne Gäste bei unseren Auftritten,.

Wir freuen uns auf das neue Jahr, in dem wir wieder aktiv für Sie, unser Publikum, das Beste geben wollen und werden. Unser letzter Dank gilt der Gemeindeverwaltung Fuldatal, aber auch allen Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde Fuldatal, die mit ihren Steuern dafür sorgen, dass wir jede Woche kostenfrei im Fuldataler Forum üben können. Wir bedanken uns auch bei der Kirchengemeinde Ihringshausen, hier stellvertretend dem Pfarrerehepaar Küllmer sowie dem gesamten Kirchenvorstand, für die Bereitschaft, uns in der Kirche unsere Konzerte singen zu lassen und wenn das Forum belegt ist, ein Ausweichquartier zu stellen. 

 Zum Jahresende rufen wir Ihnen ein herzliches „Glück auf“ zu und freuen uns auf Ihre weitere Unterstützung.

 Der Vorstand des Volkschor 1913 Ihringshausen e.V.

 

 

 

50 KW. 2017 

Feiern überall

 

 

 

Bei der Probe am vergangenen Donnerstag hatten wir was ganz Besonderes zu feiern: Unser jüngstes Chormitglied hatte Geburtstag – sie wurde 18 Jahre alt! Obwohl der Ehrentag genau auf den der Probe fiel, war sie anwesend! Das nenne ich Einsatz! Und sie hatte für uns drei Sorten Mini-Donuts gebacken. Die ließen wir uns natürlich begeistert schmecken. Vielen Dank dafür, liebe Sophie! Wir sangen für sie ebenso begeistert ihr Wunschlied als Ständchen. 

 

 

Gleich am nächsten Tag ging es dann für uns weiter: Wir durften auf dem Seniorennachmittag der Gemeinde im Forum ein paar bekannte Weihnachtslieder vorstellen. Zum Einsingen trafen wir uns im Vereinsraum. Dort hatte die Gemeinde für uns freundlicherweise Getränke, Plätzchen und Stollen vorbereitet. Das war schön, vielen Dank.
Der Chor war aus den unterschiedlichsten Gründen etwas schwach besetzt. Das fiel fast gar nicht auf, weil einige aus dem Publikum die Melodie mitsingen konnten. Insgesamt sind wir inzwischen so viele Sängerinnen und Sänger, dass wir auch in kleiner Besetzung  diesen Raum locker füllen können und auch an der Theke im Foyer gut zu hören waren.
Dem Freitag folgte der Samstag und damit unsere Weihnachtsfeier. Die fand auch im Forum statt, weil der Vereinsraum inzwischen zu klein für uns ist. Wir fanden uns gegen 15 Uhr ein und staunten erstmal: Carmen Hellwig hatte sich mit Unterstützung von Herta wieder eine traumhafte Dekoration einfallen lassen. Es ist wirklich toll, so eine kreative Person in der näheren Umgebung zu haben. Ihr fällt wirklich zu jedem Anlass in jeder Situation wieder etwas Neues ein. Ganz vielen Dank, liebe Carmen! An jedem Platz stand ein kleines Päckchen mit der Anleitung für „10 Minuten Weihnachten“ und dem entsprechenden Inhalt. Das hatte uns Franks Nikolaus liebevoll verpackt. Auch dafür herzlichen Dank!
Die Sängerinnen und Sänger bestückten zuerst einmal die Kaffeetafel mit ihren mitgebrachten Torten, Kuchen, Kräppelchen, Blätterteigteilchen, Süßigkeiten, Plätzchen uvm. oder stellten die Salate in den Kühlraum. Die Auswahl war mal wieder gigantisch. Trotz Teilen der schon eher klein geschnittenen Kuchenstücke konnte wohl niemand alles probieren.

 

Wir dehnten das Kaffeetrinken lange aus und schnuddelten erstmal nach Herzenslust. Dazu kommt man ja während der Chorproben nicht. Während eine andere Stimme übt, ist es ziemlich verpönt zu reden. Nachdem die wichtigsten Informationen ausgetauscht und manche schon zum Glühwein übergegangen waren, durften wir noch ein paar Vorträge hören.Ursel hatte eine wunderbar launige Jahreschronik teilweise in Reimform zusammengestellt. Sie enthielt wirklich alle Höhepunkte des Chorjahres und erntete begeisterten Beifall. Hartmut sang uns eine Zusammenstellung von acht bekannten Weihnachtsliedern auf die Melodie von „O Tannenbaum“. Marion verglich aus der Sicht des Weihnachtsmanns die moderne konsumorientierte Weihnachtszeit mit der besinnlichen von früher – da konnte er einem schon leidtun, der arme Nikolaus. Und unser Chorleiter Paul erzählte uns, was aus dem Wettstreit einzelner Nachbarn in Sachen elektrische Weihnachts-Beleuchtung so alles entstehen kann.Leider waren nur zwei Kinder zur Weihnachtsfeier gekommen. Sie trugen aber beide auch etwas vor und erhielten natürlich dafür einen gefüllten Nikolaus-Stiefel.Schon bald war der kurzweilige Nachmittag vorüber und das Abendessen wurde angekündigt. Frank hatte einen leckeren Spießbraten besorgt und die Chormitglieder trugen die unterschiedlichsten Beilagen bei. Wir schlemmten erneut und ließen es uns weiter so richtig gut gehen. Der Vorsitzende bedankte sich noch einmal bei allen, die etwas beigetragen hatten. Irgendwann nach 19 Uhr brachen dann einige auf. Die Verbliebenen räumten in einer gemeinsamen Blitzaktion alles auf, weg und zusammen und eine knappe Stunde später konnten wir auf ein richtig ordentliches Forum schauen.Das war mal wieder ein wirklich schöner verlängerter Nachmittag mit dem gesamten Chor.

 

 

 49. KW 2017

Weihnachtsmarkt-Gesänge in Ihringshausen

Beim Fuldataler Weihnachtsmarkt in Ihringshausen ist auf das Wetter wirklich Verlass: Es ist kalt! Tagsüber blieb es trüb, die Wolkendecke riss nicht auf, trotzdem war es gegen Abend richtig kalt. Da half auch kein Zweitstrumpf, die Handschuhe sind beim Umblättern der Konzertmappe eher hinderlich und Mützen und Hüte retteten die Körperwärme auch nicht wirklich. Vor dem Konzert verbot sich auch der Glühwein – danach half er allerdings erheblich beim Aufwärmen. 

 

Wir hatten wieder eine Bude bestellt und verkauften diesmal Brezeln.

 

 

Es gab sie pur, mit Schinken oder Käse oder auch mit beidem. Mal was anderes bei all den vielen Bratwürsten, die aber auch immer wieder lecker sind. Die Chormitglieder teilten sich den Standdienst für die beiden Tage Weihnachtsmarkt auf und wir hatten immer einen Anlaufpunkt im großen Gewusel. Eins muss man den Fuldatalern nämlich lassen: Zum Weihnachtsmarkt sind sie alle unterwegs. 

 

 

 

 

 

 

 

Wir hatten am Donnerstag noch einmal zur Einstimmung im kalten Kirchen-Anbau geprobt. Wie eigentlich immer waren wir noch nicht wirklich zufrieden, aber irgendwann war die Probenzeit vorbei.

 

Bei Höhmanns im Hof konnten wir uns am Samstag dann einsingen und übten uns schon mal im Stillstehen und Auskühlen. Gegen 17:30 Uhr gingen wir zur Bühne, verteilten unsere Textblätter ans Publikum, Paul stellte uns wieder mal mit launigen Worten vor und forderte zum Mitsingen auf.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Viele der Umstehenden beteiligten sich auch kräftig, der eine oder die andere konnte sogar mehr als die erste Strophe der Lieder auswendig. Bei „Tochter Zion“, „O Tannenbaum“ und „Alle Jahre wieder“ war das Publikum durchaus dabei. Das dann folgende rotnäsige Rentier in englischer Sprache sangen wir weitgehend alleine. Bei den beiden nächsten Liedern „Es ist ein Ros entsprungen“ und „O du fröhliche“ erhielten wir wieder viel Beistand aus der Zuhörerschaft. Es hat uns gefallen zu beobachten, dass es doch in Fuldatal viele Menschen gibt, die gerne singen. Vielleicht hat ja doch bald mal jemand Lust, bei uns vorbeizuschauen?

 

In diesem Jahr sind wir noch zweimal zu hören:
- Beim Senioren-Nachmittag im Fuldataler Forum am Freitag,

  den 08.   12..

- Und am dritten Advent, dem 17. 12., in der Kirche beim                  Gottesdienst.

 

Danach gibt es wieder etwas Neues, das im Sommer in einem Konzert in der Gemeinde vorgestellt werden soll.

 

Verstärkung ist uns immer willkommen. Am einfachsten wird ein Einstieg sicher zu Beginn des nächsten Jahres und damit am Anfang des neuen Programms sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

46. KW 2017

 Im Schnellschritt durch die bekanntesten Weihnachtslieder

Nach der Probe waren wir ganz außer Atem. Die beiden Vorsitzenden hatten zu Beginn ganz schnell fünf Weihnachtslieder zusammengelegt, die wir uns dann nehmen sollten. Darum sollte es in der Probe gehen. Für den Sopran war das eine eher leichte Übung, weil diese Lieder wirklich jeder kennt und ganz viele sogar mehr als die erste Strophe auswendig singen können. Die anderen Stimmen hatten da deutlich mehr zu tun.

 

Die Notensätze sind nicht schwer, aber die Melodien mussten doch irgendwie in die Köpfe.

 

Bärbel probte mit den Männern und Paul mit beiden Frauenstimmen. Die Tenöre durften sich noch kreativ betätigen, weil manche Stellen des eigentlich gemeinsam zu Singenden doch etwas zu tief waren. Das wird dann in der nächsten Probe sicher gut klingen.

In der anderen Gruppe musste der Alt richtig arbeiten, während der Sopran seine Melodien alle schon kannte. Das Leben ist nicht immer gerecht.

Beide Gruppen probten weit über den eigentlichen Zeitpunkt einer Pause hinaus. Als diese dann doch angesagt war, wurden wir für unseren Einsatz belohnt: Birgit hatte Geburtstag gehabt und verwöhnte uns mit leckeren Süßigkeiten und kleinen Schnäpschen. Das konnten wir wirklich gut genießen. Vielen Dank dafür!

 

 

 

 45. KW 2017

 

Probe in den Räumen der Kirche

Auch wenn es nicht bei allen angekommen war: Wir mussten umziehen und in dem Nebenraum der Kirche proben. Es ist wirklich schön, dass dies immer so problemlos möglich ist. Ganz vielen Dank dafür! Dank gebührt auch unserem Erhard, der in jeglicher Hinsicht den Kontakt zur Kirche zuverlässig hält.

 

Festzustellen war, dass es auch geringfügige Nachteile hat, wenn wir so viele Leute im Chor sind: Die Räumlichkeiten stoßen an ihre Grenzen. Paul teilte die Gesamtgruppe wieder auf. Bärbel sollte mit Sopran und Tenor im großen Raum singen, weil wir mehr Mitglieder waren. Er selbst ging mit Alt und Bass in den Kinderraum. Beide Räume sind wirklich schön, aber zumindest für Fotos eindeutig zu klein. Es passten in keiner Position alle aufs Bild.

 

Wir schauten erst einmal etwas sparsam, als wir feststellen mussten, dass das Kyrie nach nur zwei Wochen Pause in wichtigen Teilen verloren gegangen war. Wir erinnerten uns jedoch bald wieder an das Stück – leider aber auch an manch alten Fehler. Von außen betrachtet war es vermutlich eher witzig anzuhören, wie immer wieder eine Stimme den anderen „davonrannte“. Der Rhythmus des Stückes ist und bleibt schwierig. Dann hatte Paul auch noch in einem leicht anderen Tempo geprobt als Bärbel. Wir gerieten erneut ins Schleudern. Die letzten beiden vierstimmigen Durchgänge klangen aber dann doch schon ziemlich gut.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das zweite Stück für den Ewigkeitssonntag war zwar den meisten von uns nicht bekannt, wir stellten aber bald fest, dass es, obwohl von Bach, deutlich eingängiger ist. Wir arbeiten auch daran weiter.

 

Zum Schluss der Probe konnten wir dann einfach noch einmal „losschmettern“. Wir sangen eins unserer bekannten Weihnachtslieder.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 43. KW 2017 

 

Wir arbeiten dran

Das Kyrie bleibt schwierig, aber die Fortschritte sind hörbar, wenn auch in kleinen Schritten. Bei der letzten Probe waren wir leider etwas dünn besetzt; in allen Stimmen fehlten Sängerinnen oder Sänger. Trotzdem waren wir noch 27 Menschen. Ich glaube, man nennt das Klagen auf hohem Niveau, wenn man die Entwicklung der Mitgliedszahlen von Chören allgemein betrachtet.

Wir teilten den Gesamtchor wieder, diesmal probten Sopran und Bass zusammen sowie Alt und Tenor. Wir hatten also erstmal wieder ausreichend Gelegenheit, gegeneinander zu singen statt miteinander. Auch bei den ersten vierstimmigen Versuchen danach gab es durchaus noch Verbesserungsmöglichkeiten. Der Rhythmus bleibt wirklich schwierig. Aber wir arbeiten dran. 

 

Nach der Pause wollte unser Chorleiter in einem Kurzdurchgang hören, was von den bekannten Weihnachtsliedern noch vorhanden ist. Wir sangen ein paar Stücke an. Mit manchen war er einfach so zufrieden, bei anderen arbeitete er an einzelnen Stellen. Hier stellt sich der Erfolg durchaus schneller ein als bei der Gregorianik.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Schluss mussten wir noch über die nächste Probe entscheiden. Paul ist verhindert, Bärbel ebenso. Martina musste arbeiten, deshalb konnten wir sie nicht fragen. Von uns anderen traut sich keiner die Chorleitung zu, also müssen wir leider ausfallen lassen. Das ist schade, aber laut Paul zum jetzigen Zeitpunkt vertretbar. Und wenn er das sagt, dann lasst uns den freien Abend genießen! 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 42. KW 2017

 

Irgendwo lauert immer ein Problem!

Und wir dachten, wir könnten uns gemütlich zurücklehnen, auf Weihnachten warten und dafür ein paar schöne, bekannte und nicht allzu schwere Lieder lernen oder auffrischen! Denkste!

 

Davor hat unser Chorleiter noch ein Stück aus der Gregorianik gesetzt. Es ist ein vierstimmiges Requiem aus dem Jahr 1583, das aus nur sechs Zeilen und 47 Takten besteht. Aber es hat es in sich!

 

Wir haben in zwei Gruppen geprobt, doch auch zweistimmig gerieten wir rhythmisch schon ins Schleudern. Beim Zusammensetzen des vierstimmigen Satzes haben wir durchaus manchmal gegen- statt miteinander gesungen.

 

 

 

Unsere „Neuen“ schauten schon ganz sparsam bis verzweifelt, aber ich denke, noch gibt es keinen Grund für ernsthafte Sorgen. Wir haben ja noch ein bisschen Zeit.

Vor der Pause meinte Paul, der Satz müsse sich erst mal setzen und überließ uns dem wunderbaren Apfelkuchen, den Angela anlässlich ihres Geburtstages mitgebracht hatte. Ganz vielen Dank dafür, liebe Angie!

 

Nach der Pause kamen dann wirklich die schönen Dinge. Zuerst durften wir das Ständchen für Angela noch ein paarmal üben. Endlich war der Chorleiter zufrieden und das Geburtstagskind schaute ganz gerührt. 

 

 

 

Die Proben für den Weihnachtsmarkt und die Teilnahme am Advents-Gottesdienst sind immer wieder ein angenehmer Teil in unserem Chor-Jahr: Wir singen Stücke, die uns und dem Publikum Spaß machen.  

Sollten Sie, liebe Fuldatalerinnen und Fuldataler, Lust zum Singen haben, so ist jetzt aus mindestens vier Gründen der richtige Zeitpunkt, bei uns einzusteigen:

 

- Am vergangenen Wochenende wurde die Gartenarbeit bei fast sommerlichem Wetter beendet.

 

- In der vermutlich bald folgenden Herbst-Tristesse ist singen besonders gut für die Seele.

 

-  Nach den vergangenen Konzerten sind schon zwei Sängerinnen und ein Sänger neu zu uns gekommen, Sie wären also nicht alleine erst mal etwas unsicher.

 

- Singen macht einfach Spaß!

 

 

 

 

41. KW 2017

Diesmal kommt Weihnachten nicht ganz plötzlich!

Schon am vergangenen Donnerstag konnten wir eine Ahnung von der näheren Zukunft bekommen. Der Sommer scheint endgültig vorbei zu sein, der Herbst zeigt sich nicht von seiner netten und goldenen Seite, das Sturmtief hielt uns ein bisschen auf Trab und auf das Weihnachtswetter ist ja seit langem auch kein Verlass mehr.

Verlassen können wir uns aber auf den Fuldataler Weihnachtsmarkt. Und unter anderem dafür wollen wir uns vorbereiten. Deshalb hat unser Paul schon mal die Lieder genannt, die wir zu den nächsten Proben mitbringen sollen, wenn wir sie haben: Kyrie; Mach´s mit mir, Gott; O, du fröhliche; Adeste fidelils; Freu dich, o Welt; Rudolf; God Rest Ye, Merry Gentlemen; Nun komm, der Heiden Heiland; Feliz navidad; Es ist ein Ros entsprungen; Tochter Zion. Zuerst möchte der Chorleiter sich mal anhören, was noch vorhanden ist, um dann später die besten Stücke für unser Konzertchen auf dem Weihnachtsmarkt auszusuchen. Das klingt doch gut so.  

 

 

 

 

Wir hoffen, dass es auch für die beiden Interessenten gut klang, die bei der letzten Probe dabei waren. Eine Sopransängerin hatte uns im Wolfsanger gehört und befand uns zumindest der genaueren Überprüfung für würdig. Ein Basssänger hatte sich von seiner Nachbarin überzeugen lassen, dass es bei uns nett ist und singen Spaß macht. Wir freuen uns natürlich über neue Sängerinnen und Sänger und hoffen, dass es den beiden bei uns gefällt und sie bleiben wollen.

 

 

 

Am Ende der letzten Probe haben wir uns mit „Rudolf“, dem Rentier mit der roten Nase, beschäftigt. So manches konnten wir noch gut, anderes muss noch öfter geprobt werden. Was aber immer wieder erstaunlich ist: Das ist ein echter Ohrwurm. Zumindest auf dem Heimweg sangen, summten, brummten, pfiffen oder schmetterten sicher noch einige von uns die Melodie. So können wir uns gut an die ersten Weihnachtsmelodien gewöhnen. Und so kommt Weihnachten nicht wieder ganz plötzlich.

 

 

 

 

38. KW 2017

 

Frischer Mut nach der Pause – wer sorgt für frischen Wind?

 

Wir haben uns in Berlepsch nochmal gezeigt, dann haben wir ein Päuschen genossen und jetzt kann es wieder richtig losgehen.

 

Ganz brav haben wir dort unsere fünf Lieder vorgebracht, diesmal ohne alle Solo-Einlagen. Nur der „griechische Wein“ wurde wieder von Bärbel auf dem Akkordeon begleitet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jetzt wäre eigentlich der ideale Zeitpunkt für frischen Wind in unserem Chor. Wie wär´s, liebe Fuldatalerinnen und Fuldataler? Wir sind etwa 40 Aktive auf unserer Liste. Da fällt der Einstieg sicher nicht so richtig schwer, weil einzelne unsichere Töne am Anfang untergehen. Trauen Sie sich, schauen Sie mal rein: Jeden Donnerstag um 19:30 Uhr im Forum. Nur heute, am 21.09., singen wir in der Kirche, weil das Forum belegt ist.

Es wird zuerst einmal um Kirchenlieder zum Ewigkeitssonntag gehen. Danach sind dann die Weihnachtslieder dran. Und was im nächsten Jahr gesungen werden soll, dabei können Sie dann mitbestimmen. Wir sind schon ganz gespannt auf Sie!

 

 

 37. KW 2017

 

7. Chorfestival auf Schloss Berlepsch (2)

Bei unserer dritten Wiederholung der Veranstaltung auf dem Schloss kam uns das Meiste schon bekannt vor: die Zufahrt zu dem beeindruckenden Gebäude, das Abbiegen in den Wald, die Knappheit an Parkplätzen, der steile Aufstieg zum Schloss uvm.. Nur der leichte Nieselregen kurz nach der erfolgreichen Parkplatzsuche war wirklich nicht bestellt. Petrus hatte aber sehr bald ein Einsehen und ließ es für den Rest des Tages trocken. Die Veranstalter hatten auch vorgesorgt und zwei Zelte für das Publikum aufgestellt. Die eigentliche „Bühne“ befand sich aber wieder vor der Mauer im Freien. 

Dort fand auch gleich nach der Begrüßung durch den Schlossherren Fabian von Berlepsch die Ehrung durch den Mitteldeutschen Sängerbund MSB statt: Herr Dreyer als Organisator und Herr von Berlepsch hatten sich besondere Verdienste für den Chorgesang erworben. 

 

Dann begann das Chorfestival. Trotz einer Absage hatten sich noch elf Chöre eingefunden, davon allein zwei aus Fuldatal: Die „Germania“ aus Wilhelmshausen und wir kamen auch noch gleich nacheinander dran.

Und nach deren Vortrag meinte ich etwas in die Richtung „man müsste auch mal was zusammen machen“ gehört zu haben. Bevor ich aber auf die Idee kam nachzuhaken, hatten sich schon alle zerstreut. 

Bemerkenswert war, dass sich zwei Frauenchöre und ein Männerchor vorstellten.

Früher, als wir alle noch jung und hübsch waren – und das ist bekanntlich ziemlich lange her -, war der Gesang eher Männersache.

 

 

 

 

Unser Chor öffnete sich schon 1947 für Frauen und seitdem erhöht sich die Zahl der singenden Frauen stetig, während die Zahl der Männer stagniert oder zurückgeht. Bei uns ist das Verhältnis noch recht ausgeglichen, wir freuen uns über sieben Bässe und immerhin vier männliche Tenöre. Zusätzlich singt noch eine der tiefen Frauen im Tenor mit. Andere Chöre haben da deutlich mehr Probleme. Ich denke, es ist eine gute Idee, dass bei Verlust der Männer die verbliebenen Frauen den Gesang nicht aufgeben, sondern sich mit anderen Sätzen für drei bis vier Frauenstimmen beschäftigen.

 

 

Wieder stachen aus dem Altersdurchschnitt der Chöre die Gruppen aus Weidenhausen und Sieboldshausen heraus. Die Weidenhäuser sprechen durch die aktive Chorleiterin und das moderne Repertoire auch Jüngere im Ort an. Die „Voices“ aus Sieboldshausen sind sieben junge Frauen, die alle mit Solostimmen gesegnet sind und aus dem üblichen Chorprogramm herausfallen. Sie hatten zwar beim ersten Lied mit der Technik zu kämpfen, boten aber – diesmal ganz in Rot gekleidet - wieder eine beeindruckende Vorstellung.

 

Für das leibliche Wohl war auch erneut seitens der Veranstalter bestens gesorgt. Singen macht nämlich nicht nur glücklich, sondern auch hungrig. Es gab Herzhaftes und Süßes, je nach Tageszeit und persönlichem Geschmack. Wir nutzten das reichhaltige Angebot begeistert.

 

 

 36. KW 2017

 

7. Chorfestival auf Schloss Berlepsch (1)

Wir waren dabei, es war interessant und schön, sogar das Wetter spielte mit. Wir lernten Chorkollegen aus den unterschiedlichsten Chören kennen, tauschten Erfahrungen aus und waren am Ende ganz zufrieden mit uns und unserem Chor.

Aber: Zu kurz nach dem Ende der Veranstaltung ist Redaktionsschluss bei Fuldatal aktuell und Schreiben ist keine Nachtarbeit. Deshalb kommt der ausführliche Bericht erst in der nächsten Woche.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir machen doch noch eine kleine Chorpause

Nicht nur, weil wir wirklich viel getan haben in der letzten Zeit, gönnen wir uns in den nächsten beiden Wochen eine Pause. Der nächste Termin einer kleineren Präsentation findet erst Ende November statt, so können wir uns erst mal beruhigt zurücklehnen.

Am 21.09. geht es dann weiter.

Zu diesem Termin ist leider das Forum belegt. Wir werden wegen der Akustik in der Kirche proben, nicht im Oktogon. Denkt bitte ans warme Jäckchen, die Kirche ist immer kühl.  

Bis dahin bittet Paul uns auch, Wünsche für Weihnachtslieder aufzuschreiben. Wir werden einige dann bei einem kurzen Auftritt auf dem Weihnachtsmarkt vorsingen. 

Unser sehr aktiver Vorsitzender weist noch einmal darauf hin, dass jetzt, also am 21.09., ein nahezu perfekter Zeitpunkt für Interessierte zum Einsteigen ist: Es stehen zwei kleine Präsentationen an, für die in der nächsten Zeit geprobt werden soll. Das sind höchstens zehn Lieder, die erst einmal neu sein können. Wahrscheinlich sind die Weihnachtslieder aber durchaus bekannt.

Also: Nur Mut, wir freuen uns über neue Mitglieder! Und Singen macht Spaß und ist wirklich gut für die Seele.

 

 

 

35. KW 2017

Belohnung und Planung

 

Es sah durchaus ein bisschen nach Belohnung für das Singen des Konzerts im Wolfsanger aus. Vielleicht war es auch so gemeint. Jedenfalls hatte Leni äußerst leckere Dips und die entsprechenden Cracker und Brote mitgebracht. Offiziell sollte so der Geburtstag von Erhard nachgefeiert werden. Das war eine ganz hervorragende Idee und ein wunderbar ausgesuchter Zeitpunkt! Sehr herzlichen Dank dafür, Ihr lieben Röslers!

 

 

Vor der Belohnung haben wir aber noch eine längere Zeit gesungen. Am nächsten Sonntag dürfen wir uns ja schon wieder präsentieren, beim Tag der Chöre auf Schloss Berlepsch. Dort wollen wir fünf Lieder vorstellen. Die Veranstaltung beginnt um 13 Uhr, es treten zehn Chöre auf, welche alle das Publikum für etwa 20 Minuten unterhalten.

 

 

Wir werden doch nicht gemeinsam mit dem Chor aus Wolfsanger im Bus fahren, sondern uns in Kleinbusse und Pkw verteilen. Deshalb treffen wir uns um 11:30 Uhr am Forum und verteilen die Mitfahrenden. Dann sind wir auch für die Rückfahrt flexibler.

Es wäre schön, wenn am Donnerstag alle anwesend wären, die am Sonntag mitsingen wollen. Über die Anwesenheit derjenigen, die für Berlepsch verhindert sind, freuen wir uns natürlich auch.

 

 

34. KW 2017

 Wir hoffen, es war auch diesmal recht!

Wenn wir uns an Ihrem Lächeln, Ihrem Gesichtsausdruck und dem Engagement beim Singen und Klatschen orientieren, dann haben wir es mal wieder geschafft: Wir haben auch die Kirche im Wolfsanger gerockt! Das lag aber nicht nur an uns. Sie waren ein großartiges Publikum! Vielen Dank, dass Sie sich so aktiv und lebendig beteiligt haben!

Diesmal fühlten wir uns sicherer vor Beginn des Konzerts, weil wir zumindest ahnten, wie es ablaufen wird. Und diesmal half auch unser Chorleiter dabei, dass alle gleich zu Beginn mitsingen konnten. Er wies darauf hin, dass sowohl unser erstes als auch das letzte Lied im Gesangbuch zu finden sind. Das nutzte!

 

  Wieder teilten wir unser Programm in zwei Sequenzen auf und sangen zehn Lieder vor und weitere zehn nach der Pause. Im ersten Teil gab es zwei alte Volkslieder und sechs inzwischen so allgemein bekannte moderne Stücke, dass sie auch als neue Volkslieder durchgehen. Außerdem präsentierten  Frank Hellwig und Olaf Florin sehr anrührend ein Gespräch zwischen Vater und Sohn als solistisches Duo. Das englische Traditional „Scarborough Fair“, auch von Simon & Garfunkel bekannt, lud eher zum Zuhören als zum Mitsingen ein. Wieder verließen wir – erneut ein wenig erleichtert, dass alles geklappt hatte – mit dem Refrain von „Willi-Alle“ den Kirchenraum unter großem Applaus, der uns sehr guttat.

 Im zweiten Teil präsentierten wir drei alte Volkslieder, zwei Stücke eher zum Zuhören und drei weitere mit tollen Solo-Anteilen von Sophie Pitzing, Charlene Ebner, Anja Kleister, Olaf Florin und Frank Hellwig. Ein wenig solistisch tätig wurde auch unser Chorleiter, der versuchte, uns und das Publikum zum Nachsingen eines bretonischen Textes zu bringen. Er sang die Melodie vor, wir kannten sie. Wir sangen den deutschen Text, einige Worte immerhin vom niederländischen. Die bretonischen Worte wollten uns aber einfach nicht über die Lippen kommen. Nach zwei weiteren Stücken beendeten wir unser Konzert - so dachten wir zumindest. Das Publikum verlangte eine Zugabe, unser Vorsitzender trat nach vorne mit den Worten, dass vor einer Zugabe noch „der Hellwig“ kommt.

 

 

 

 

 

 

Er bedankte sich bei der Pfarrerin vom Wolfsanger dafür, dass wir in dieser Kirche mit der wunderbaren Akustik singen durften und natürlich beim Publikum. Sein Dank galt dem Chor, dem Chorleiter und „unserer Bärbel“, die immer wieder einspringt, wenn es nötig ist. Er hielt eine flammende Lobrede für den Chorgesang und warb charmant für unseren Chor und den im Wolfsanger. Ganz zum Schluss bedankten sich zwei weitere Vorstandsmitglieder bei den fünf Solisten für ihre tollen Beiträge.

Und dann sangen wir noch einmal die „Willi-Allee“, mit deren Refrain wir erneut abtraten.

 Es war schön, es hat uns Spaß gemacht und gutgetan und ich kann es nur wiederholen: Singen ist gut für die Seele!

 Wir haben in diesem Jahr noch ein paar Termine mit „kleinem Programm“. Sollte jemand bei uns mitsingen wollen, so ist das jetzt bestimmt ein guter Zeitpunkt. Wir freuen uns über neue Sängerinnen und Sänger! Und wir proben jeden Donnerstag von 19:30 Uhr bis 21:30 Uhr im FuldaTaler Forum.

 

 

 

33. KW 2017

…wir singen nochmal für Sie!

 

 

… am 19. August um 18 Uhr in der Johanniskirche im Wolfsanger.

 

Wir freuen uns! Auf´s Singen und auf Sie als aktives Publikum. Es ist ein Mitsingkonzert – wir brauchen Sie, Ihre Stimme und Ihr mitreißendes Temperament.

 

32. KW 2017

 

… wir arbeiten dran!

Eigentlich wollten wir uns ganz entspannt, quasi als Wiederholung von Bekanntem, auf unser Konzert im Wolfsanger einstellen. Aber manchmal kommt es halt anders …

Zum einen sind da dauernd diese Geburtstage im Sommer. Diesmal hatten gleich zwei unserer Mitglieder in der vergangenen Woche Geburtstag gefeiert, Süßigkeiten für uns mitgebracht und wir durften ihnen ein Ständchen singen. Das erste war das Lied von Hannes Wader, „heute hier, morgen dort“. Das können wir noch, das klang ganz schön. Der zweite Wunsch war der „Sound of Silence“, der als Quartett solistisch vorgetragen wurde. Daraus wurde dann ein Ständchen für den gesamten Chor, denn wir alle hatten das Stück auch erst einmal beim Konzert gehört. Ein Problem war leider die Krankheit eines der beiden Sänger, für den der Chorleiter spontan einsprang. Das klang zwar trotzdem schön, wir hoffen aber, dass sie im Wolfsanger wieder in der gewohnten Besetzung singen können. Wir grüßen unseren lieben Frank ganz herzlich und wünschen dir ganz schnelle gute Besserung.

 

 

Im weiteren Verlauf der Probe übten wir die Stücke, bei denen noch nicht alles stimmte. Unser Chorleiter hörte wieder vieles, was unsereiner gar nicht wahrgenommen hat. Wir sangen, bis er zufrieden war. Am Ende der Probe stellte er fest, dass wir relativ fit sind und eröffnete uns, dass die Probe am kommenden Donnerstag ausfällt. So dürfen wir doch noch eine ganz kleine Sommerpause genießen.  Am 17. August singen wir dann noch einmal alles durch und gehen hoffentlich trotz allem entspannt ins nächste Konzert.

 

 

 

 

 

 

 

 30. KW 2017

 

Wir haben ein Konzert gesungen …

 

 

… und wir wollen es wieder tun!

 

 

Alle, die uns am 08.07. verpasst haben, können uns im Wolfsanger doch noch hören. Wir üben bis dahin noch – und wir geben für Sie wieder alles.

Termine:

19.08.           18:00 Uhr Konzert in der Johanniskirche Wolfsanger

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

28. KW 2017   

 

Haben wir zu viel versprochen?

Sie waren ein tolles Publikum!

Vielen Dank, dass Sie den anderen Angeboten widerstanden haben und zu uns gekommen sind! Und dass Sie so super mitgemacht haben. Ich glaube, das hatten wir noch nie: Die Ihringshäuser Kirche brodelte. Da wurde nicht nur mitgesungen – es gab Leute im Publikum, die konnten sogar die Texte (!) - es wurde rhythmisch geklatscht und gestampft. Ich glaube, es ist uns gelungen, Sie zu rocken!

Und es hat uns einen Mordsspaß gemacht! Haben wir also Ihre Erwartungen erfüllt oder haben wir zu viel versprochen?

Nachdem wir am Freitagabend eine „echte“ Generalprobe hatten – es ging richtig viel schief – war das Lampenfieber beim Einsingen und kurz vor dem Konzert doch deutlich zu spüren. Die Auf- und Abgänge waren klar, der Ablauf des Konzerts ebenso, jetzt hieß es ganz tief Luft holen – und los ging´s. Wir betraten die Kirche und wurden mit einem tollen Applaus empfangen. War das schön!

Wir begannen mit einem Volkslied, das noch leicht verhalten mitgesungen wurde. Spätestens beim dritten Lied aber, der Sierra Madre del Sur auf Deutsch, schmachteten die meisten den Refrain lautstark mit uns.

Unser Chorleiter Paul Wendel führte mit launigen Worten durchs Konzert, erklärte Reise als Motto für den ersten Teil vor der Pause. Das Publikum war aufgefordert, jeweils das gesamte Lied oder den Refrain mitzusingen oder durch einen Summchor einen Hintergrund zu bilden. Das mittlere Stück fiel aus der aktiven Reise heraus und bezog sich auf die Reise zum Erwachsenwerden. Hier sangen Frank Hellwig und Olaf Florin sehr eindrucksvoll solistisch „Father and Son“ von Cat Stevens. Und weil nicht nur das Leben, sondern auch ein Konzert des Volkschors von Gegensätzen und Widersprüchen profitiert, folgte das Queen-Stück „We Will Rock You“. Hier ging das Publikum mächtig aus sich heraus und stampfte, klatschte und sang bis in das nächste Lied hinein. Der folgende „griechische Wein“ wurde mit Akkordeonbegleitung von Bärbel Krug vorgetragen. Den Abschluss des ersten Teils bildete das von Bernd Meyerholz zu „Oh Willi Allee“ umgetextete bekannte Lied „Oh Champs Elysée“, bei dessen Refrain der Chor singend die Kirche verließ.

Im zweiten Teil des Konzerts ging es, wie so oft in der Musik und über die Jahrhunderte hinweg, um die Liebe zu Menschen und Landschaften, um Beziehungen allgemein. Es gab drei bekannte Volkslieder in deutscher Sprache, sechs sehr unterschiedliche Stücke in Englisch und in einem Fall sollten wir dem Chorleiter einen Text auf Bretonisch nachsingen. Chor und Publikum erwiesen sich als lernfähig: Wir griffen auf den von ihm selbst vorgeschlagenen Summ Chor zurück, da die Melodie bekannt war.

 

Besonders hervorzuheben sind in diesem Teil die solistischen Darbietungen. Bei „Can You Feel the Love Tonight“ von Elton John ließ Anja Kleister ihren schönen Sopran erklingen. In „Halleluja“ von Leonard Cohen wurden die Strophen von Sophie Pitzing, Charlene Ebner, Olaf Florin und Frank Hellwig gesungen. Der Chor und das Publikum ließen den Refrain ertönen. Der „Sound of Silence“ von Simon und Garfunkel wurde sehr stimmungsvoll mehrstimmig von Charlene Ebner, Anja Kleister, Olaf Florin und Frank Hellwig vorgetragen. Allen Solist/innen und der Akkordeonspielerin sei an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich gedankt für ihren besonderen Einsatz. Ein großer Dank gilt auch unserem Chorleiter Paul Wendel, der nicht nur die Stücke mit uns erfolgreich eingeübt, sondern auch neun der 20 Lieder neu gesetzt hat. Außerdem hat er sich viele Klavier- und Gitarrenbegleitungen überlegt und nicht zuletzt freundlich und kreativ durch das Konzert geführt.

 

Wir bedanken uns auch sehr herzlich bei der Kirchengemeinde dafür, dass wir in der Kirche singen und den gesamten angrenzenden Bereich gleich mit benutzen durften. Und nicht zuletzt danken wir der Gemeinde Fuldatal für die Möglichkeit, das Forum jede Woche zum Proben zu nutzen.

Für alle, denen es gefallen hat und die wir jetzt endlich überzeugt haben, dass Singen wirklich Spaß macht und gut für die Seele ist: Wir proben jeden Donnerstag von 19:30 Uhr bis 21:30 Uhr im FuldaTaler Forum und freuen uns auf Sie. 

 

 

 

 27. KW 2017  

 

Jetzt wird´s ernst und fröhlich

 

Ziemlich genau ein halbes Jahr haben wir darauf hingearbeitet – in dieser Woche wird es für uns ernst. Wir dürfen Ihnen das Ergebnis präsentieren! Und das wird hoffentlich für Sie fröhlich und lebendig – Sie dürfen nämlich mitsingen. Unser Chorleiter Paul Wendel hat für uns und für Sie zwanzig Stücke ausgesucht und zum großen Teil neu gesetzt, welche bei fast allen bekannt sein dürften: Vom Lied aus der Grundschule bis hin zum harten Rockstück ist wirklich alles vertreten. Vieles hat zumindest einen bekannten und nicht allzu textlastigen Refrain, auf den die Sangesfreudigen unter Ihnen sich schon freuen dürfen. Der Chorleiter selbst hat bis zum Konzert und auch dabei richtig viel zu schaffen. Bei einigen Liedern gibt es eine differenzierte Klavierbegleitung mit vielen Zwischenspielen, bei anderen greift er zur Gitarre. Zum Zeigen  der Einsätze der einzelnen Stimmen bräuchte er eigentlich eine dritte Hand. Hat er nicht, deshalb muss er sich manchmal etwas einfallen lassen, damit es bei uns nicht durcheinander geht.

 

Auch in der vergangenen Woche haben wir wieder zweimal geprobt, am Dienstag und am Donnerstag. Die ersten beiden Stunden war jeweils der gesamte Chor gefragt, danach durften die Solisten noch weiter singen. Manche ihrer Stücke haben wir als Gesamtchor auch noch nicht in fertigem Zustand gehört. Auch wir sind also gespannt. Auch für uns wird es am Samstag noch etwas Neues zu hören geben. Drei unserer jungen Frauen haben den Mut zu einem Solo, zwei der Bass-Männer präsentieren ihr Können und unsere Bärbel spielt Akkordeon. Wir geben alles - jetzt müssen Sie es nur noch annehmen!

 

 

 

 

 Wir laden Sie nochmals ein zu unserem Konzert am  Samstag, dem 8. Juli, um 18 Uhr  in der evangelischen Kirche Fuldatal-Ihringshausen.                                                           

 

 

Es gibt noch ein paar Karten, auch im Vorverkauf an den bekannten Orten.

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

26. KW 2017 

Auf dem Weg zum Endspurt

In dieser Woche haben wir gleich zweimal geprobt. Aber singen ist ja bekanntlich gut für die Seele. So fühlten wir uns am Dienstag noch kompetent, als Paul die altbekannten Stücke mit uns sang und nur hier und da eine Kleinigkeit kritisierte. Gutes Gefühlt! Wir können´s doch! Bei den beiden neueren Liedern zum Schluss ließ das Selbstbewusstsein schon wieder etwas nach, vor allem bei der Flötenprobe. Aber das kriegen wir auch noch hin. Und ohne Flöte geht´s doch auch.

Die reguläre Donnerstagsprobe holt uns dann wieder auf den Boden zurück. Ein altes irisches Volkslied ist von Paul Simon und Art Garfunkel umgearbeitet worden. Sopran, Tenor und Bass singen den ursprünglichen Text: Ein Bote soll zum Markt von Scarborough gehen und einer ehemaligen Liebe die Bedingungen überbringen, unter denen sie wieder die wahre Liebe werden kann. Alles, was gefordert wird, ist eigentlich nicht zu erfüllen: Ihm ein Batist-Hemd ohne jede Naht und ohne Nadeln zu nähen; ihm einen Acker zu finden zwischen dem Wellenschaum und der See; das Korn dann mit einer Leder-Sense zu mähen und es in einem Bund von Heidekraut zu sammeln. Wenn sie all das erfüllt hat, kann sie wieder seine wahre Liebe werden. Zwischen der in jeder Strophe wiederkehrenden Aufforderung, ihr die einzelnen Aufgaben vorzustellen und den dann folgenden unmöglichen Bedingungen steht immer die Aufzählung von bei den Kelten mythischen Kräutern: Petersilie, Salbei, Rosmarin und Thymian. Dem kommt ein gewisser Zauberspruchcharakter zu, welcher in Beziehung zur Mystik gebracht werden kann.

Unter diesen Text haben Simon & Garfunkel noch eine vom Alt gesungene weitere Ebene, die Geschichte eines Krieges, eingebracht. Die erste Strophe wird noch gemeinsam gesungen, dann erzählt eine Stimme vorsichtig über Dinge, die im Grün des Waldes verborgen sind, über Spuren im Schnee. Später hört das Kind nicht, dass die Fanfare die Armee zum Sammeln aufruft. Im nächsten Teil waschen silbrige Tränen ein Grab, während ein Soldat sein Gewehr reinigt und poliert. In der letzten Strophe ist der Krieg deutlich benannt. Soldaten in den roten Uniformen der Engländer brechen herein. Das Töten wird befohlen, obwohl die Beteiligten eigentlich schon den Grund der Auseinandersetzung vergessen haben.

Es ist interessant, diesem oft gehörten Stück auf den Grund zu gehen und die zweite Textebene zu erkunden.

 

 

Diese erscheint als Widerspruch zu dem ursprünglichen Text und auch zu der dazu gut passenden Melodie, die beide eher freundlich, harmlos und in den unerfüllbaren Forderungen ein wenig scherzhaft daherkommen. Es macht aber auch Druck für den Alt, das alles so genau zwischen den traditionellen Text singen zu müssen. Zum Glück ist aber unsere Bärbel wieder bei uns und war auch gleich bereit, mit den Männerstimmen zu proben, während die Frauenstimmen mit Paul arbeiteten.

Bei uns steigt die Aufregung. Das Publikum darf sich aber am  08. Juli  auf ein abwechslungsreiches Mitsingkonzert freuen. Es wird für jede und jeden etwas Bekanntes dabei sein und wir werden viele Facetten unserer Chorarbeit zeigen. Wir freuen uns auf eine volle Kirche!

 

 

 25. KW 2017 

 

Noch drei Wochen!!!

Eigentlich schade, dass die Zeit ausgerechnet im Sommer so wahnsinnig schnell vergeht! Rasende Zeit bei Schmuddelwetter wäre doch irgendwie besser. Aber nichts hilft, in drei Wochen haben wir unser Konzert, bis dahin muss alles sitzen.

Inzwischen ist fast alles vorbereitet und das Programm bietet wirklich von allem etwas. Das gute alte Volkslied - bzw. fünf davon - findet genauso Platz wie mehrere Liebeslieder, Selbstreflexion, Generationenkonflikt, Anbetung, Heimweh, Seeleuteromantik und nicht zuletzt die Gesellschaftskritik.

 

Da ist in dem Lied von Queen die Rede von dem Kumpel, der als Junge viel Radau macht, in den Straßen spielt, Dosen kickt und hofft, einmal ein großer Mann zu werden. Er hat aber, große Schande, Matsch im Gesicht. Als junger Mann ist er hart geworden, möchte sich mit der Welt anlegen. Er schreit in den Straßen und schwenkt seine Fahne. Immer noch hat er aber Matsch im Gesicht, es hat sich also nichts geändert. Viel später ist er ein alter und armer Mann, der mit den Augen klimpert und für irgendwann auf Frieden hofft. Noch immer hat er, o Schande, Matsch im Gesicht und es wird gehofft, dass jemand kommt und ihn zurück auf seinen Platz schickt. Der untergeordnete Platz in der Gesellschaft bleibt also immer gleich – keine schöne Vorstellung. Die Gruppe Queen hebt die entstehenden schlechten Gefühle aber wieder auf, indem sie ihre „Medizin“ am Ende jeder Strophe im Refrain darstellt: Wir wollen euch rocken! Das scheint sich nicht nur auf den beschriebenen Kumpel, sondern auf uns alle zu beziehen. Nun denn, lassen wir uns drauf ein und rocken. Vor allem: Lassen Sie sich am

08. Juli von uns rocken!

 

 

 

 

Unser Chorleiter hat es auch nicht immer leicht. Er muss sich immer wieder umstellen von einer Art der Musik auf die andere und natürlich muss er uns dabei mitnehmen. Mal sollen wir sehr leise und gefühlvoll, mal laut und durchdringend klingen, je nach dem Charakter des Liedes. Eigentlich ist es ja auch im „wirklichen Leben“so, dass man eine Liebeserklärung anders ausdrückt als die Aufforderung zum Rocken. Oder? Beim Singen vergessen wir das aber manchmal. Außerdem muss Paul ständig wechseln zwischen Klavier, Gitarre, Bouzouki und den seltenen Momenten des „einfachen“ Dirigats. Aber das meistert er souverän, auch wenns ihm manchmal die Schuhe auszieht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 24. KW 2017

 

Gönnen wir uns noch Feiertagspausen?

So kurz vor unserem Kontert am 08.07. mussten wir uns genau überlegen, ob wir die beiden Maifeiertage, die immer auf einen Proben-Donnerstag fallen, einfach so ausfallen lassen. Die Unruhe war zu groß, wir überlegten, was alles noch nicht so klingt, wie es einmal werden soll. Das ist auch ein typisches Zeichen von beginnendem Konzertstress: Wir beachten nicht mehr in erster Linie, was sich schon richtig gut abhört, sondern wir finden automatisch die Haare in der Suppe: Hier passen Bass und Sopran rhythmisch noch nicht richtig zusammen, dort kommen sich Alt und Tenor noch in die Quere. So war die Entscheidung schnell getroffen: Wir ersetzen nicht nur die beiden Feiertage, sondern legen vorsichtshalber schon einmal zwei weitere Zusatzproben fest. Und wenn es nur für die Seelen der Perfektionisten unter uns ist. Aber trotz allem: Wir freuen uns auf das Konzert – Flugzeuge im Bauch sind ja nicht nur unangenehm. Unsere Zuhörer können sich ganz entspannt, aber auch ohne das anregende Flattern in der Magengegend, auf unser Konzert einstellen.

Probe und Vergnügen?

Manchmal ist diese Entscheidung gar nicht so leicht. So eine Pause von zehn Minuten ist doch gar zu kurz. Schon wieder hatten wir zwei Geburtstage und schon wieder hatte sich ein Chormitglied etwas ganz Neues ausgedacht: Wir wurden mit einem Brie-Käse in der Größe eines kleineren Wagenrades, Baguettebrot und kleinen Würstchen versorgt. Dazu gab es einen gekühlten Roséwein. Hmmmm, war das lecker! Es war wirklich eine Menge Disziplin nötig, auf das zweite Glas Wein zu verzichten und nach einer Viertelstunde mit der Probe weiterzumachen. Ganz herzlichen Dank, liebe Brigitte, für die wunderbare Bewirtung! 

Auch Olaf hatte Geburtstag und begeistert sangen wir allen beiden ihr Ständchen: Er wählte ein Volkslied und sie bezog einen Wader-Text auf sich.

 

 20. KW 2017

Auf dem Weg zum Konzert

Ist das eigentlich normal, dass die Zeit immer schneller vergeht, je näher wir einem Konzert kommen? Viele Fragen an mehrere Leute bestätigen es leider: Das passiert fast immer. Inzwischen ist die verbleibende Zeit bis zum 08.07. schon auf knapp acht Wochen zusammengeschrumpft. Erste Schübe von Lampenfieber stellen sich ein.

Am vergangenen Samstag haben 31 Chormitglieder aber einen wichtigen Schritt zum Gelingen des Konzerts getan: Wir haben einen ganzen Tag mit einem echten Profi verbracht, der uns theoretisch und praktisch geschult hat. Andreas Cessak bildet im wirklichen Leben an der Kasseler Uni Studenten aus und leitet die beiden Hochschulchöre. In dem Kammerchor singt unser Chorleiter Paul Wendel mit, der auch den Kontakt hergestellt hat.

Es war interessant, die beiden in der Zusammenarbeit zu beobachten. Paul hat wichtige Tipps bekommen, worauf er bei uns besonderen Wert legen soll und wir haben erfahren, wie und warum das mit dem Singen so funktioniert, bzw. auch manchmal nicht funktioniert.

 

Wir hörten einen  Vortrag über die Theorie des Singens, die Töne und ihre Höhe, unsere Resonanzräume, das optimale Verhältnis zwischen Stimmlippenspannung und Atemdruck als Ziel für gutes Singen und vieles mehr. Bald wurde dies alles mit praktischen Beispielen unterstützt und lebendig gemacht. Wir probierten selbst aus, was passiert, wenn wir beispielsweise pressen statt zu stützen, wenn wir unterschiedliche Resonanzräume nutzen und erlebten die besondere Schwierigkeit, lange Töne zu halten. Wir arbeiteten an einzelnen Stücken aus unserem Konzertprogramm, lernten, auf relevante Einzelheiten besonderen Wert zu legen. Und wir durften feststellen, dass die Stücke am Ende der Probenphase zu einer viel deutlicheren Aussagekraft gefunden haben. Natürlich bekamen auch unsere Solisten noch wichtige Tipps für ihren Vortrag – Andreas Cessak nahm sich für alles Zeit und vermittelte seine Inhalte mit sehr viel Ruhe, Ausgeglichenheit und Humor. Besonders auffällig waren seine plastischen Beispiele: Bestimmte Stellen sollen so gesungen werden, als ziehe man den Hut; andere sind eher cool zu vermitteln, als lehne man mit einem Getränk lässig an der Theke. Es ist von einer Bierflasche auf der Klippe die Rede, die von Tönen wie Wellen irgendwann ins Meer gespült wird und von Bällen, welche auf und ab geprellt werden.
All unser Tun, Üben und Singen wird beobachtet und begleitet von seinem großen Hund, der immer dabei ist, sich seine Streicheleinheiten abholt und besonders bei Klatschübungen mitmachen will. Wir haben einen wirklich anregenden und erfolgreichen Tag mit unserem Gast und unserem Chorleiter verbracht, der uns erheblich weitergebracht hat. Vielen Dank dafür!

 

 

Beherbergt wurden wir an diesem Tag in der Grundschule Rothwesten. Das ist die frühere Wirkungsstätte unserer Doris Rösch, die auch den Kontakt vermittelt hatte.


Wir konnten die Ausstattung der Schule nutzen, vom Flipchart über kleine und große Stühle bis zum Geschirr.


Denn natürlich gab es genügend zum Essen.
Mittags konnten wir uns Brötchen mit Wurst und Käse zubereiten, die Frank besorgt hatte.

Und am Ende, nach getaner Arbeit, gab es noch Kaffee und Kuchen, welcher von Angela, Birgit, Heidi, Heike, Leni und Wanda gebacken worden war.


Für all den tollen Einsatz euch allen ganz herzlichen Dank!

 

 

 19. KW 2017

Der 1. Mai hat Tradition

Zum ersten Mal in der Geschichte des Volkschor 1913 Ihringshausen e.V. begann der Maifeiertag nicht mit einem Treffen zum Wandern. In diesem Jahr begannen wir ihn damit, die Feier zur offiziellen Eröffnung des Fuldaradweges R1 mit einigen musikalischen Beiträgen zu bereichern.

Die Gemeinde Fuldatal sowie der TV Simmershausen hatten am Bootsanleger in Simmershausen ein Fest organisiert, welches anlässlich der offiziellen Übergabe des Radweges R1 an die Radfahrer der Republik ausgerichtet wurde. Vielen Dank an die Organisatoren für diese tolle Veranstaltung. Wir konnten ihr allerdings nach unserem Auftritt nicht mehr lange beiwohnen, da der Plan des Tages wie immer durchorganisiert war und wir auch in diesem Jahr nicht auf das Wandern zum Mai verzichten wollten. Nach „Geh aus mein Herz“, „Ännchen von Tharau“ und der Frage, was wir mit dem betrunkenem Seemann machen sollen, präsentierten wir, aufgrund der hohen Kostenbeteiligung des Landes Hessen, noch das Hessenlied „An die Heimat“

 

Nachdem der Applaus verhallt war, trafen wir uns auf dem gerade neu eingeweihten Rad– und Wanderweg in Richtung Kassel am Rande der Feiermeile, um das Tagesziel noch zu erreichen.

 

Einige Sängerinnen und Sänger hatten noch andere Termine und gingen ihren privaten Verpflichtungen nach. Die Wandergruppe, die den jetzt folgenden recht kurzen Weg in Angriff nahm, war aber doch noch ca. 20 Personen stark. Wir folgten dem R1 bis zur Einmündung Märchenmühle. Dort sollte es eine Vesper geben, was sich allerdings bis zur Grillstation Märchenmühle verschob.

Hier warteten dann die hungrigen Wanderer/-innen auf das Versorgungsfahrzeug, welches sich mit dem Vorsitzenden, Getränken und Vesperspeisen auch zeitnah einfand.

Nach einer halbstündigen Pause nahm die Wandergruppe den letzten Abschnitt mit Bravour und konnte sich bis zum Ziel auch nicht mehr verlaufen. Das war, nachdem wir im letzten Jahr bei Olaf im Garten gefeiert hatten, in diesem Jahr der Garten und eigentlich das gesamte Grundstück des Vorsitzenden. Carmen hatte wieder einmal alles gegeben: Ein geschmücktes Zelt, eine sehr schön hergerichtete Gartenlaube sowie ein für den Chor und ihr eigenes Gemüt geschmückter Maibaum warteten darauf, von den Wandersleuten besiedelt zu werden.

Der Kuchen, den die Sangesschwestern gebacken hatten, stand parat, der Kaffee war gekocht und nach kurzen Gesprächen sowie der Ankunft weiterer Gäste des Chores ging es dann mit dem gemütlichen Kaffeetrinken weiter im Tagesablauf.

Nach vielen Gesprächen stellte sich dann bei dem einen oder der anderen auch wieder Hunger auf Deftiges ein, der mit ebenfalls mitgebrachten Salaten und frisch Gegrilltem gestillt wurde.

Es war, auch mit leicht verändertem Tagesablauf, wieder einmal ein schöner Tag im Kreise der Chorfamilie und der Dank des Vorstandes geht an alle, die dafür gesorgt haben, dass dieser Tag ein Erfolg wird.

Unser besonderer Dank geht an Carmen für die liebevolle Gestaltung ihres Gartens und die Vorbereitungen sowie an die fleißigen Kuchen– und Salatherstellerinnen.

Zum Abschluss dieses Berichtes möchte der Volkschor 1913 Ihringshausen e.V. noch allen, die auf dem Fuldaradweg R1 ihre Freizeit verbringen, viel Spaß und für immer eine unfallfreie Ankunft wünschen, woher sie auch kommen und wohin sie auch wollen.

 

 

Nach vielen Gesprächen stellte sich dann bei dem einen oder der anderen auch wieder Hunger auf Deftiges ein, der mit ebenfalls mitgebrachten Salaten und frisch Gegrilltem gestillt wurde.

Es war, auch mit leicht verändertem Tagesablauf, wieder einmal ein schöner Tag im Kreise der Chorfamilie und der Dank des Vorstandes geht an alle, die dafür gesorgt haben, dass dieser Tag ein Erfolg wird.

Unser besonderer Dank geht an Carmen für die liebevolle Gestaltung ihres Gartens und die Vorbereitungen sowie an die fleißigen Kuchen– und Salatherstellerinnen.

Zum Abschluss dieses Berichtes möchte der Volkschor 1913 Ihringshausen e.V. noch allen, die auf dem Fuldaradweg R1 ihre Freizeit verbringen, viel Spaß und für immer eine unfallfreie Ankunft wünschen, woher sie auch kommen und wohin sie auch wollen.

 

 

 

 

 17. KW 2017 

Was hat der Gründonnerstag mit der Grünen Soße zu tun?

In Frankfurt meint man, ein Gründonnerstag ohne Grie Soß ist kein Gründonnerstag. Und, dass Frankfurt da der Nabel der Welt wäre! Wo das herkommt ist wohl nicht mehr so zu ergründen. Vermutlich hat jemand beim Kochen der Eier zum Färben zu viele geplatzte gehabt und wusste nicht wohin damit, und hat diese dann gepellt und geschnitten in der der Soß versteckt. Wobei, die Saison für Grie Soß beginnt traditionell am Gründonnerstag (vermutlich wegen der Kräuter)und dauert bis zum ersten Frost im Herbst.

Beim VolksChor hingegen ist Grüne Soße am Gründonnerstag vor einigen Jahren von unserem Vorsitzenden ins Leben gerufen worden, der es sich dann auch nicht nehmen ließ, auch diesen Gründonnerstag zur Grie Soß nach Hellwigs Großmutters Art mit Kartoffel nach der Singstunde zu laden.
Den Bericht dazu reichen wir nun nach, denn Redaktionsschluss war Mittwoch vor Gründonnerstag!

Es begann mit der üblichen Singstunde, mit 30 Aktiven, aufwärmen etwas abgekürzt und doch gründlich, hatten wir wieder den Lindenbaum im Visier. Auch bekannt unter Am Brunnen vor dem Tore. Dieses Lied, das sowohl in Form eines Kunstlieds als auch in Form eines Volkslieds bekannt geworden ist. Der ursprüngliche Titel lautet Der Lindenbaum. Der Text stammt von Wilhelm Müller und gehört zu einem Gedichtzyklus, den Müller mit Die Winterreise überschrieb (1823). Franz Schubert vertonte den gesamten Gedichtzyklus unter gleichem Titel und in diesem Rahmen auch den Lindenbaum als Kunstlied. In der bekanntesten und populärsten Bearbeitung der Schubertschen Vertonung von Friedrich Silcher ist das Werk zum Volkslied geworden(Wikipedia).
Die Schubertsche Vertonung hat entgegen Silcher einen gewissen Ansatz zur Melancholie, und unser Chorleiter hat da das Arrangement ein wenig mehr in Richtung Schubert verändert, das ist für uns nicht so ganz einfach und muss immer wieder ins sängerische Gedächtnis zurückgerufen werden. Auch der chorische Teil des Cohen Halleluja kam aufs Trapez und es gab weitere Korrekturen zum Erlangen eines Belcanto.

Ständchen gab es, für Elke, Karla, Charly und Hanna, „Kein schöner Land“, „Hallelujah“ und „Can you feel the love…“, bevor die Tische aufgestellt, die gefüllten Schüsseln gerichtet und die Stühle und Getränke an den Tischen ausgerichtet waren.

Frank bedankte sich in seiner kurzen Ansprache bei Frank Appel aus Wolfsanger und Klaus Schomberg für deren Spenden und Unterstützung, bevor sich der Ansturm auf die Köstlichkeiten ergab. Ergänzungen zum Essen wie gespendete Getränke, oder Waldmeister-Wackelpeter mit Wodka etc. rundeten den Gründonnerstagsabendschmaus ab.


Die Grüne Soße ein Traum, die Kartoffeln ein Gedicht und die Eier einzigartig auf den Punkte gegart, es konnte nicht besser sein! Das macht Lust auf den nächsten Gründonnerstag!

 

Ein herzliches Dankeschön an Angela, unsere Kartoffelköchin und insbesondere an Frank, unseren Vorsitzenden, der das Alles organisierte.

 

15. KW 2017

Verlagerung

Da das Forum anderweitig belegt war, probten wir in den Räumen der ev. Kirche in Ihringshausen.

 

 

 

 

 

 

 

Die Feinarbeit an „Can You Feel the Love Tonight“ ist Hauptthema, wie auch das Zusammenspiel von Solisten und Chor in Cohens Halleluja. Schrittweise nähern wir uns der Vorstellung unseres Chorleiters.
Elke hatte Geburtstag und sie wünschte sich das Halleluja, das nun zum ersten Mal in seiner Gesamtheit vorgetragen wurde.

Zur allgemeinen Kenntnisnahme bei den Aktiven und zur Übertragung in den Terminkalender .

Unsere Chorprobe findet am 20. April und am 18. Mai nicht im Forum sondern in den Räumen der ev. Kirchen in Ihringshausen statt.
Unser Dank gilt dem Kirchenvorstand der uns bei Belegung des Forums immer sehr entgegenkommt.

Gründonnerstag lädt uns unser Vorsitzender Frank Hellwig zur zweiten Hälfte der Chorprobe zu Grüner Soße und Kartoffel ein. Besteck, Teller und Gläser bitte mitbringen. Getränke sind willkommen.

 

 
 
14. KW 2017

Can You Feel the Love Tonight?

35 Aktive wärmten sich letzten Donnerstag unter Anleitung von Paul erst körperlich, dann stimmlich auf, um dann in zwei Gruppen getrennt mit Bärbel und Paul das vor 10 Jahren bereits einmal einstudierte Lied aufzufrischen. Was heißt auffrischen, für fast 50 % von uns ist dieses Lied neu, und Paul arrangiert die Stimmverteilung anders. Somit hatten wir für viele einen Neuanfang. Doch, nachdem wir von der Einzelstimmenprobe her das Lied zum Ganzen zusammensetzten, konnten wir im dritten Anlauf schon sagen, Can You Hear the Song Tonight. Der unverwechselbare Sound des Liedes, gesetzt von Elton John, von dem Zeichentrickfilm „König der Löwen“ wurde immer klarer.

Aus Wikipedia entnehmen wir, dass der Film 1994 auf den Markt kam, die Filmmusik von Hans Zimmer komponiert wurde, der bereits Erfahrung mit traditioneller afrikanischer Musik hatte, und dass Lebo M mit seinem Zulu Chor starken Einfluss auf die afrikanischen Elemente der Filmmusik hatte.

Für die Lieder engagierte man Elton John, der die Melodien zu den von Tim Rice geschriebenen Texten komponierte. Elton John regte auch an, sich auf die Tradition klassischer Disney-Liebeslieder zu konzentrieren und die Gefühle des Liebespaars zueinander in den Mittelpunkt zu stellen

Zum Abschluss unserer Singstunde bekam Ursel Bessing ihr Geburtstagständchen. Sie wünschte sich „Der Mond ist aufgegangen“, und bemerkte mit ihren Dankesworten, dass es doch einfach toll wäre wenn man mal den Chor von vorn hört und nicht immer nur aus der Mitte, und das es einfach wunderschön geklungen hat.

 13. KW 2017

Volkslieder und Cohen

 

Die Probe beginnt diesmal mit einer Volksweise: „Kein schöner Land“. Ein Abendlied, bei dem wir uns unter Linden finden und Lieder im Eichengrund erklingen. Der von Herbert Paulmichl geschriebene Satz soll ruhig und fließend vorgetragen werden, aber trotz der Abendstimmung keinen zum Einschlafen bringen. Wir können wieder in zwei Gruppen proben: Bärbel geht mit den Männern von Tenor und Bass nach draußen, Paul übt im Saal mit den Frauen von Sopran und Alt. Beide feilen schon richtig an unserem Ausdruck, an einzelnen Wörtern, hohen und tiefen Tönen, langsamen und eher flotten Rhythmen. Wir können das Stück noch vor der Pause vierstimmig

zusammensetzen und Paul arbeitet weiter daran, bis der Sopran heiser ist.

 

Paul mit Alt und Sopran

 

 

 

Nach der Pause festigen wir die e

 

rsten beiden Strophen eines Silcher-/Schubert-Satzes von „Am Brunnen vor dem Tore“. Auch hier geht es um einen Baum, die Linde. Die Bäume hatten doch in früherer Zeit eine wichtige Bedeutung für die Menschen. Sie spendeten Schatten und vermittelten Ruhe, aber auch ein Heimatgefühl.

 

Zum Schluss der Probe kommt noch einmal das Lied aus der allerersten Projektprobe: What shall we do with the drunken sailor? Vor allem beim Refrain können die Männer endlich mal zeigen, was sie auch an Lautstärke draufhaben. Davon würde der betrunkene Seemann zumindest am nächsten Tag sicher auch ohne die im Lied beschriebene Spezialbehandlung wieder wach werden.

Zwischendurch dürfen wir uns auch wieder am Refrain des Cohen-Stückes versuchen, der inzwischen schon ziemlich weit entwickelt klingt. Auch deshalb sollen hier die in der letzten Woche angekündigten Erklärungen zu dem Text angefügt werden.

 

 

 

 

Songtext Halleluja

Bei dem Lied geht es um unterschiedliche Ebenen von Liebe, Zweifel, Unterordnung, Kritik, Selbstkritik und den Versuch der Wahrhaftigkeit, immer irgendwie in Bezug zu Gott. Meist spiegelt sich der innere Zustand des lyrischen Ich in der letzten Zeile wider, dem Halleluja: Mal entlocken die beschriebenen Erlebnisse es den Lippen, danach führen andere Erlebnisse zu einem kalten und gebrochenen Halleluja. Zum Schluss des Liedes und des Lebens wird „er“ vor dem Gott des Gesangs stehen mit nichts als einem Halleluja auf den Lippen.

Der Text der einzelnen sieben Strophen führt uns mehrfach bis zurück ins Alte Testament. In der ersten Strophe komponiert der verwirrte König David, der als großer Sänger bekannt war, das „Halleluja“, Thema des Songs. Dies wird vom Autor mit musikalischen Begriffen erläutert. Danach sucht der Glaube Beweise, die er mit Hilfe von drei Anspielungen auf das Alte Testament erhält, und der Fragende ist zufrieden. Schon in der dritten Strophe wird die menschliche Liebe einbezogen mit der Problematik, das Bekannte und das Neue zu verknüpfen. Er lehnt es aber ab, die Liebe als einen Triumphzug zu sehen. Danach nehmen die Zweifel Überhand und er problematisiert den Gegensatz von Liebe und Gewalt gegenüber Gläubigen. Er klagt nicht, fühlt sich aber auch weit entfernt von der Erleuchtung. Früher fühlte er sich besser informiert als jetzt über das Verhältnis von Himmel und Hölle. Er erinnert an die Freude aus Anlass seiner Hinwendung zu Gott. In der sechsten Strophe sieht er sich verdächtigt, den Namen Gottes missbraucht zu haben. Hier fragt er, welche Bedeutung dies hat, denn jedes Wort hat eine bestimmte Heiligkeit. In der letzten Strophe stellt er fest, dass er sein Bestes gab, dies jedoch nicht viel war. Weil er nichts fühlen konnte, versuchte er zu berühren. Jetzt, am Jüngsten Tag, ist er hier, um die Wahrheit zu sagen. Selbst wenn alles schief gegangen ist, steht er nun hier mit einem Halleluja auf den Lippen.

 12. KW 2017

Die Liebe und das Leben

In der aktuellen Probe sicherten wir das in der vergangenen
Woche begonnene Stück „Only You“. Der vierst

immige Satz verlangt uns schon einiges ab, klingt aber auch wirklich schön. Und die Ohren unseres Chorleiters scheinen auch immer feiner zu werden. Es ist wirklich erstaunlich, was er alles an Einzelfehlern aus diesmal leider nur 25 Sängern heraushört.

Im zweiten Teil probten wir den Refrain von „Halleluja“ von Leonard Cohen. Paul hat ihn dreistimmig

gesetzt und wir singen nach den einzelnen Strophen

unterschiedliche Versionen. Das scheint auch spannend zu werden. Der englische Text der sieben Strophen erschließt sich aber wieder nicht so ohne weiteres. Um uns das Verständnis zu erleichtern, soll im ersten Schritt der Autor vorgestellt werden. In der nächsten Woche kann dann der Text seine Rätsel aufgeben.

 

Leonard Cohen

Der kanadische Singer-Songwriter, Schriftsteller und Maler wurde am 21. September 1934 in Montreal als Sohn einer wohlhabenden und einflussreichen jüdischen Familie geboren. Er starb am 07.11.2016 mit 82 Jahren in Los Angeles an den Folgen eines Sturzes.

Er hatte mit 13 Jahren das Gitarrenspiel gelernt, angeblich, um einem Mädchen zu imponieren. Bald hatte er kleinere Auftritte und spielte in einer Country-Band. Sein Studium begann er aber in englischer Literatur, führte es engagiert und erfolgreich durch und schloss es 1955 ab.

Schon früh begann er zu schreiben und veröffentlichte Gedichtbände und Romane. Bald wurde man nicht nur in Kanada, sondern auch im Ausland auf ihn aufmerksam. Er konnte sich in den sechziger Jahren mit Hilfe von Stipendien und der Bucheinnahmen lange Reisen durch Europa leisten. Schließlich ließ er sich für sieben Jahre auf der griechischen Insel Hydra nieder, wo er weitere Bücher veröffentlichte. Hier lebte er mit einer Norwegerin zusammen, mit der ihn auch nach dem Ende der Liebesbeziehung zeitlebens eine tiefe Freundschaft verband.

Nach seiner Rückkehr nach New York 1967 wandte er sich der Musik zu, auch weil bekannte Musiker einige seiner Texte vertont hatten. Er hatte keine ausgeprägte Singstimme, ihm fehlten die Höhen. Er ließ diese melodische Gleichförmigkeit aber unter anderem zu seinem „Markenzeichen“ werden. Bis hierhin sind schon seine wichtigen Themen offensichtlich geworden: Literatur, Frauen und Musik.

Er hatte es nicht leicht mit sich und seinem Leben. Zeitlebens kämpfte er mit Depressionen. Er zog sich für fünf Jahre in ein buddhistisches Kloster zurück, machte aber danach als Musiker weiter. Seine eher düsteren, spirituell-melancholisch wirkenden Texte handelten oft von Gottessuche und Todessehnsucht.

Er war nie verheiratet, lebte aber sehr viele kürzere Beziehungen, auch mit bekannten Musikerinnen wie beispielsweise Janis Joplin und Joni Mitchel. Er hatte zwei Kinder und drei Enkel.

 

 11. KW 2017

Du allein - oder die Popmusik, die Liebe und die Verwirrung

Im Jahr 1982 nahm Vince Clarke als Mitglied des neu gegründeten Duos Yazoo gemeinsam mit Alison Moyet den Song auf. Schon vorher, während seiner Zusammenarbeit mit Depeche Mode, hatte

er Text und Melodie von „Only You“ geschrieben. Beide Elemente, Worte und Noten, ergänzen einander wirklich gut in ihrem eher süßlich-romantischen, sehnsüchtig-melancholischen Ausdruck. Auch das Chor-Arrangement von Soren Sigurd Barret nimmt dies auf.  „Only You“ landete bald in Großbritannien und den USA in den Charts. Die Coverversion von den Flying Pickets erreichte 1983/84 in Deutschland und Großbritannien Platz eins der Hitliste.

Bärbel arbeitet mit Sopran und Tenor

 

„Alles, was ich für den nächsten Tag brauchte, war deine Liebe. Alles, was ich je wusste, warst du allein.“, so lautet der Refrain. Es wird nicht ganz klar, ob eine vergangene oder aktuelle Liebe besungen und beschworen wird, weil der Refrain in der Vergangenhe

it steht.

 

 

Die drei Strophen sind stark am englischen Reim orientiert, so dass der Inhalt manchmal nur wenig stimmig wirkt: Ich schaue aus dem oberen Fenster, es ist wie eine Liebesgeschichte – kannst du mich (er)hören? Du kamst erst gestern zurück, bewegst dich weiter weg – willst du mich nicht (er)hören? Manchmal denke ich an deinen Namen und es ist nur ein Spiel – doch ich brauche dich. Wenn ich dir zuhöre, wird es schwieriger hier zu bleiben, wenn ich dich sehe. Das braucht lange Zeit und ich frage mich, wann bin ich dran – ich kann das nicht mehr! Ich frage mich, ob du verstehst: Es ist einfach die Berührung deiner Hand hinter einer verschlossenen Tür. Hmmmm.  Manchmal ist es gar nicht so schlecht, dass man die englischen Texte nicht so genau liest und selten übersetzt. Sonst könnte einem noch Hören und Sehen vergehen, gestern und morgen verwechselt werden und das Heute auf der Strecke bleiben. Bekannt ist ja, dass Liebe blind macht. Vielleicht gehört dazu auch die Verringerung des geistigen  Durchblicks und es entsteht Verwirrung?  Trotzdem hat es uns eigentlich Spaß gemacht, dieses Lied zu proben, weil die Melodie eingängig ist und der Satz uns gefällt.

 Paul arbeitet mit Alt und Bass

Bis zur Pause probten wir intensiv in zwei Gruppen an diesem Stück und setzten es noch zum vierstimmigen Satz zusammen. Da ist noch manches dran zu tun, aber es klingt schon ganz schön.

Weil gleich drei Chormitglieder Geburtstag hatten, wurde mal wieder die Pause mit Leckereien versüßt und ein wenig überzogen. Bei den folgenden Ständchen konnten wir uns an weiteren aktuellen Stücken versuchen: Yesterday von den Beatles und Halleluja von Cohen.

 10. KW 2017

Gestern, heute und morgen

Gestern war noch alles gut, das Leben lebenswert, eine stabil und einfach scheinende Liebe gehörte wie selbstverständlich dazu, alle Schwierigkeiten schienen weit weg. Plötzlich ist alles anders, Probleme tauchen auf, setzen sich fest und scheinen mich zu erdrücken. Ich fühle mich nur noch die Hälfte wert und möchte mich am liebsten verkriechen. So oder so ähnlich hat sicher auch der eine oder die andere von uns schon mal empfunden. Und oft hing das damit zusammen, dass eine Beziehung plötzlich vom anderen beendet wurde. Schock! Ich habe keine Ahnung, was passiert ist. Ich muss wohl etwas Falsches gesagt haben. Jetzt ist das einzige, was mir bleibt, die Erinnerung und die Sehnsucht nach dem, was gestern war. Wie gerne würde ich die Zeit zurückdrehen! Tiefe Melancholie breitet sich aus. 

 

Schon im Jahre 1965 brachte Paul McCartney von den legendären Beatles den Text während eines Trips durch Portugal zu Papier. Die Melodie war schon vorher in London plötzlich in seinem Kopf entstanden und er war zuerst misstrauisch, ob er sie nicht versehentlich irgendwo „geklaut“ hatte. Nachdem niemand sie kannte, vertraute er sich und schrieb den uns bekannten Text „Yesterday“ dazu. Noch in 1965 integrierten die Beatles den Song in ihr Album „Help!“. Er war das erste Beatles-Stück, das nur Paul McCartney als Solo-Sänger mit Gitarrenbegleitung ohne die anderen drei, dafür aber mit drei Streichern aufnahm. Es war auch der erste Song, den die Gruppe nicht live ohne zusätzliche Musiker spielen konnte. Gleichzeitig ist Yesterday das Stück, welches am meisten gecovert wurde: Es gibt mehr als 3000 unterschiedliche aufgenommene Versionen.

Heute gibt es nicht ganz so viele, aber doch auch einige Chor-Arrangements von dem Pop-Song. Unser Paul Wendel hat sich für den Satz von Gustav Gunsenheimer entschieden. Das ist bestimmt nicht der einfachste und fordert uns immer wieder heraus. Aber wir haben ja inzwischen gelernt, Herausforderungen anzunehmen.

Und morgen, oder wahrscheinlich doch noch ein paar Monate später, werden wir den schwierigen Yesterday-Satz beherrschen und mit vielen anderen Stücken hoffentlich zur Freude der hoffentlich zahlreichen Zuhörer präsentieren.

 

09. KW 2017

Stürmische Zeiten und „Preiset Gott!

Sturmtief Thomas entfaltet sich draußen zu voller Pracht und serviert uns in kurzen Abständen Regen von allen Seiten. Die Straßen sind leer, die wenigen Menschen seufzen erleichtert auf, wenn sie die Hauseingänge erreicht haben. Wir fragen uns, in welchen Häusern unsere Chormitglieder wohl verschwunden sind – Im Forum sieht es kurz vor halb acht noch ziemlich dünn aus. Aber auf den letzten Drücker, oder kurz danach, erscheinen doch noch einige unserer Aktiven. Das ist schön und wir beginnen unsere Probe wie immer mit dem Lockern und Einsingen. 

Paul hat uns ein neues Lied mitgebracht, das wir auf vielfachen Wunsch, besonders eines einzelnen Herrn, für das Konzert einüben wollen: Halleluja von Leonard Cohen. Bei einem solchen Wetter den Herrn zu preisen scheint nicht ganz uneigennützig. Und wie wir alle am Freitagmorgen sehen konnten: Es hat geklappt. Die Sonne schien, der Wind blies schwächer, nur die kleineren Schneeschauer störten noch ein wenig.

Wir arbeiten zuerst einmal am Refrain, der nach den einzelnen Strophen jeweils unterschiedlich ein- bis vierstimmig gesungen werden soll. Paul dirigiert und spielt manchmal auch die Cohen-Melodie auf dem Klavier dazu.

 

 

 

 

 

 

Jahreshauptversammlung 2017

Vergangenheit und Zukunft

So eine jährlich wiederkehrende Veranstaltung wie die Jahreshauptversammlung lässt einen schon mal nachdenken: Was war, was ist, was wird sein?


Manches geht aus dem Bericht des Vorsitzenden hervor: Fast die Hälfte aller Mitglieder ist zur diesjährigen Versammlung erschienen; das zeugt von Interesse für den Verein. Dies wiederum gefällt ihm, ebenso wie die gute Zusammenarbeit des Vorstandes, die er besonders hervorhebt.

Im vergangenen Jahr haben wir weder einen Projektchor ins Leben gerufen noch ein großes Konzert gesungen. Das war auch mal ganz schön! Unser Können und unsere Motivation haben wir bei sechs kleineren Auftritten in und um Fuldatal unter Beweis gestellt. Gesungen haben wir aber auch in Zusammenhang mit einem Tagesausflug in Merkers unter Tage und im Dom zu Fulda. Zum ersten Mal haben wir uns mit einem Stand auf dem Weihnachtsmarkt präsentiert und auch dort einige Weihnachtslieder vorgetragen. Die Akustik war ein Problem, aber unser Chorleiter Paul hat die Zuhörer so intensiv einbezogen, dass die Mitsänger die Akustikprobleme glatt ausglichen. Das wiederum ließ die Idee für das nächste Projekt und damit das nächste Konzert entstehen: Wir singen Lieder, die möglichst viele kennen und (zumindest die erste Strophe) mitsingen können.

Unsere Projektchöre haben sich bisher für die Mitgliedergewinnung wirklich bewährt. Für eine bestimmte Zeit dem Chor anzugehören, um ein bestimmtes Konzert vorzubereiten, das war für einige attraktiv. Nach dem Konzert haben sie neu entschieden. Für einige war es danach genug, andere kamen zum nächsten Projekt wieder und manche blieben ganz dabei und singen seitdem mit uns. Im Jahr 2014 boten wir das Projekt „Volkslied trifft Schlager“ an und sangen ein großes und sehr gut besuchtes Konzert im Forum gemeinsam mit der Erfurter Sängerin Gerda Gabriel. Im folgenden Jahr, 2015, war unser Thema „Weihnachtslieder international“. Das Konzert fand in der Kirche statt, die auch gut gefüllt war. Bei beiden Konzerten konnten wir uns über die positiven Rückmeldungen freuen und über insgesamt elf neue Aktive.

Im Januar 2017 haben wir den insgesamt dritten Projektchor begonnen, „Projekt 17“. Dazu haben sich insgesamt sieben Sängerinnen und ein Sänger eingefunden. Zwei der „Neuen“ sind gar nicht so neu, sie hatten sich nur zeitweise als Aktive zurückgezogen. Insgesamt ist es uns auf diese Weise gelungen, die Zahl der Aktiven von 28 im Jahr 2013 auf jetzt 44 zu steigern. Darauf ist der Vorstand in der Zeit des Chöre-Sterbens sehr stolz.

 

Wir sind ein überregionaler Chor – mit ganz viel Tradition!

 

Am 04. Februar fand unsere jährlic

he Jahreshauptversammlung statt. Weil keine Wahlen anstanden, verlief sie flott und strukturiert wie immer und wir konnten uns auf die beiden eigentlich wichtigen Punkte freuen: eine wirklich außergewöhnliche Ehrung und einen Imbiss zum runden Geburtstag.

 

Unser Begriff von Treue wurde doch ein wenig relativiert anlässlich der Ehrung unserer lieben Emmi Eberhard: Sie hielt dem VolksChor 1913 Ihringshausen bisher 70 Jahre lang die Treue!!! Davon sang sie 59 Jahre lang aktiv im Chor, bis 2006. Schon allein über die vielen unterschiedlichen Chorleiter in dieser langen Sängerinnenzeit könnte sie vermutlich ein Buch schreiben.

Im süßen Alter von fast 15 Jahren trat sie im Jahre 1947 dem Chor bei, sobald sich dieser bisher reine Männergesangverein auch für Frauen öffnete. Mann und Frau traf sich zum Singen, aber auch das Schnuddeln kam nicht zu kurz. Und weil die Frauen es gewohnt waren, dass auch die Hände beschäftigt bleiben mussten, packten sie in den Pausen ihr Strickzeug aus und führten die zu Hause begonnenen Werke fort. Manchmal verstehen Männer heute noch nicht, dass Stricken völlig unabhängig von Hirn und Mundwerk funktioniert.

 

 

Dies und vieles andere gab unsere Doris Rösch in ihrer lebendigen und launigen „Laudatio“ an die „liebe Tante Emmi“ zum Besten und erntete begeisterten Beifall. Der „Chef“ des Vereins, Frank Hellwig, genoss danach sichtbar, aber auch bewegt, die Ehre der Ehrung. Neben einer Urkunde erhielt die Jubilarin einen Blumenstrauß. Beides freute auch sie sichtlich. Eine solch lange gemeinsame Geschichte ist für alle Beteiligten etwas ganz Besonderes!

Diese Ehrung machte nicht nur gute Laune, sondern auch ein bisschen hungrig. Drum war im Anschluss ruckzuck das leckere kalte Buffet aufgebaut und alle Anwesenden ließen es sich schmecken. Auf einmal war es merkwürdig ruhig im Raum.

 

Zu verdanken hatten wir das unserem „Import aus Vellmar“, Ulrich, der mit uns seinen runden Geburtstag feierte. Wenn schon der Termin sich überschnitt, so hatten in diesem Fall alle was davon. Ganz vielen Dank dafür, lieber Ulli, und nochmal die allerbesten Wünsche für dein neues Lebensjahr.

Wir haben uns außer nach Vellmar noch weiter über Fuldatal hinaus ausgebreitet: Ein paar wenige unserer inzwischen 44 aktiven Chormitglieder kommen aus dem Wolfsanger, aus Harleshausen und aus Bettenhausen. Sie kommen meist schon länger und immer wieder, also scheint es ihnen bei uns zu gefallen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

VolksChor1913 Ihringshausen plant 2017 erneut einen Projektchor
 

 

„Man kann sich damit abfinden, dass Chöre aussterben und Chorsänger/innen aus Altersgründen aufhören, oder man kann sich der Herausforderung stellen.“

 

Unser Chor ist über 100 Jahre alt und sicher ist auch der Name „Volkschor“ ein wenig verstaubt. Allerdings haben wir ein Repertoire, das recht wenig mit verstaubten Liedern zu tun hat.

Selbstverständlich sind wir froh, dass wir Sängerinnen und Sänger in unserer Gemeinschaft haben, die sogar schon das 80. Lebensjahr überschritten haben. Unsere jüngste Sängerin ist andererseits erst 25! Im Volkschor vereint sich also ein breites Spektrum an Erfahrung und Leidenschaft, allen gemeinsam ist die Freude am Singen.

Auf dem diesjährigen „Tag der Chöre“ auf Schloss Berlepsch hielten teilweise die Vorsitzenden der Chöre Vorträge darüber, dass es keinen Nachwuchs gibt. Das spiegelt sich dann allerdings sicher vielfach in der Einstellung des Chores.

„Unser Chorleiter ist jung, modern und gleichzeitig altertümlich. Er passt sich den Wünschen der Sängerinnen und Sänger an, ohne sich verbiegen zu müssen“, so Frank Hellwig, der den Volkschor seit 2012 als Vorsitzender leitet.

„Wir sind ständig bemüht, Menschen für das Chorsingen zu begeistern, was in den letzten beiden Jahren durch unsere Projektchöre, „Volkslied trifft Schlager“ und „Weihnachtslieder International“ auch wunderbar geklappt hat.

Einen Chor in nur zwei Jahren um die beachtliche Zahl von 15 Personen aufzustocken, ist eine gute Leistung, mit der wir aber nicht abschließend zufrieden sind.“

Im Jahr 2017 soll es wieder einen Projektchor geben, der sich mit der Zusammenführung der Generationen beschäftigt. Herkömmliche Volkslieder können mit neuen Arrangements gesungen werden. Neue Lieder, die sich auf dem Weg zum „Volkslied“ befinden, sollen ebenfalls eingeübt werden. Die Ergebnisse sollen zum Abschluss des Projekts am 08.07.2017 vorgetragen werden.

Die geplante Dauer des Projekts, vom 12.01. bis zum 08.07.2017, ist ein überschaubarer Zeitraum, sich vielleicht für ein neues Hobby zu entscheiden.

Viele Menschen, die in den verdienten Ruhestand gehen, haben aufgrund Ihrer beruflich starken Bindung bisher keine Zeit gehabt einer regelmäßigen Freizeitbeschäftigung nachtzugehen. Jetzt wäre mit dem Beginn der Rente die Gelegenheit, sich in einer netten Gemeinschaft für das Singen zu interessieren.

Mit 37 aktiven Sängerinnen und Sängern ergeben sich dort in den Proben auch immer wieder private Freundschaften, die durch das gemeinsame Hobby gestärkt werden. Notenkenntnisse sind immer hilfreich, aber in unserem Chor keine Voraussetzung um mitzusingen.

Über unser gesamtes Liedgut der letzten Jahre und die Geschichte des Chores kann man sich auf dieser Homepage informieren.

Da nicht der Eindruck entstehen soll, dass wir ein Rentnerverein sind oder werden wollen, möchte der Vorstand auch alle einladen, deren Kinder mittlerweile alleine ins Bett gehen.

Helfen Sie mit, das Chorsterben aufzuhalten und dabei noch Riesenspaß zu haben,

Der Projektchor beginnt am 12.01.2017, 19:30 h im Fuldataler Forum*). Wir freuen uns auf Sie.

*) Das Forum steht an diesem Tag leider nicht für den Chor zur Verfügung. Daher findet der Auftakt in den Gemeinderäumen der evangelischen Kirche Ihringshausen (Oktogon) Friedhofstr. 1 an der ev. Kirche statt.

 

 

„Freunde, die ihr seid gekommen“ – das große Konzert auf Schloss Berlepsch

Autor, Sigi Schleck
Fotos, Stefan Wendling

Nachdem wir sogar schon mit Bild in der HNA angekündigt waren, fuhren wir besonders gerne zu dem Schloss mit der wechselnden neueren Geschichte bei Witzenhausen. Trotz der Verschiebung der Veranstaltung in den Herbst begleitete uns bestes Wetter mit sommerlichen Temperaturen. Statt wie im letzten Jahr vom Wind zerzauste Frisuren kann man in diesem Jahr sonnen(brand)gerötete Wangen auf den Fotos sehen.

Natürlich hatte uns wieder unser „Haus- und Hoffotograf“ Stefan Wendling begleitet, der den kompletten Tag im Bild festhielt. Außerdem wird es noch einen Film geben, für den Frank Lieberknecht sogar eine Drohne in die Lüfte steigen ließ. Willkommen in der Medien-Gesellschaft.

Im Gegensatz zu den immer weiter aufsteigenden Medien wurde deutlich, dass die Arbeit im Chor viel mit den Mühen der Ebene zu tun hat. Die Organisatoren hatten sogar Probleme, genügend Chöre mit entsprechendem Niveau für die Veranstaltung zu finden und holten sich Hilfe beim Mitteldeutschen Sängerbund. Außerdem war nicht nur von einem der Chöre von mangelndem Nachwuchs und wenig Interesse junger Leute an der regelmäßigen Probenarbeit zu hören. So trat der wirklich schön singende MGV Laudenbach mit nur zwölf Sängerinnen und Sängern auf. Deutlich mehr Mitglieder, dazu auch noch einige jüngere und junge, brachte „Vivo Canto“ aus Weidenhausen auf die Bühne. Weidenhausen, der Ort vor, nicht hinter dem Meißner, profitierte von seiner aktiven Chorleiterin. Sie schlug ein vielseitiges, auch Jüngere ansprechendes Repertoire vor und begeisterte richtig viele in dem kleinen Ort. Bei uns ist es eher der Vereinsvorsitzende, der weder rastet noch ruht und mit unterschiedlichen Mitteln und Methoden dazu beigetragen hat, dass wir wieder auf 35 Sängerinnen und Sänger angewachsen sind. Diesmal trauten wir uns sogar ohne unseren verhinderten Chorleiter ins Konzert.

Johanna Römer hat freundlicherweise die Vertretung übernommen und uns nach jedem Stück strahlend angelächelt. Vielen Dank dafür, liebe Johanna!

Präsentiert wurde beim Tag der Chöre ein sehr vielseitiges Programm: Es gab Stücke aus dem alten christlichen Repertoire, Volkslieder, moderne deutschsprachige Stücke, Filmmusiken und Lieder einer vorgestellten großen Reise von Europa über Nordamerika nach Afrika. Zum Schluss sangen wir wieder alle gemeinsam unter dem Dirigat von Johanna Römer den „Irischen Reisesegen“ auf Deutsch.

Die Chorleiter und Organisatoren wurden vom Schlossherren Fabian von Berlepsch am Ende der Veranstaltung mit Hilfe von Genuss-Geschenken zum Wiederkommen und Weitermachen motiviert.

Hier der Link zu einer Luftbilddoku die anlässlich dieses Tages gemacht wurde: https://vimeo.com/186007018

 

 

Ein wichtiger Geburtstag

Autor, Fotos: Sigi Schleck

Seit der VolksChor im Jahre 1913 gegründet wurde, fanden die Singstunden im Lokal der Familie Eberhard statt. Und seit er das Lokal von seinen Eltern übernommen hatte, beherbergte Horst Eberhard unseren Chor bei der wöchentlichen Probe. Selbstverständlich blieben auch nach dem Singen die Kehlen nicht trocken. Die „Neue Bahnhofsgaststätte“ war so etwas wie Heimat für den VolksChor. Dort wurden auch alle Festlichkeiten begangen. Der Verein hielt die jährliche Weihnachtsfeier, den Faschingsball, natürlich die Jahreshauptversammlung und alles, was sonst noch gemeinsam in einem Saal unternommen wurde, bei ihm ab. Die Verbindung war so stark, dass auch die Mitglieder wie selbstverständlich ihre Feiern dort durchführten. Vom runden Geburtstag über die Hochzeit bis hin zum Trauerkaffee, alles fand bei Horst Eberhard statt.

Das alles ist schon seit 14 Jahren Vergangenheit. Im Jahr 2002 wurde die Gaststätte geschlossen. Alle gönnten Horst seinen verdienten Ruhestand, trotzdem war danach alles anders. Der VolksChor probte für einige Jahre in der Grundschule, erst kurz vor unserem 100. Geburtstag konnten wir dann wöchentlich das Forum nutzen.

Der Chor ist über 100 und Horst Eberhard wurde jetzt 80 Jahre alt. Das war natürlich sowohl ein Grund zum Feiern, als auch für ein Ständchen. Die Geburtstagsfeier fand auf der Königsalm bei Nieste statt und wir wollten dort gut vorbereitet eintreffen. Deshalb verabredeten wir uns zum Einsingen auf Gut Windhausen, ganz in der Nähe der Alm. Trotz des Termins am Mittwochnachmittag konnten sich 23 Chormitglieder die Teilnahme einrichten.

 

Kurz nach dem offiziellen Kaffeetrinken nahmen wir vor dem Kuchenbüfett Aufstellung und sangen unsere Lieder, vor allem für Horst, aber natürlich auch für seine Gäste. Unter diesen befanden sich doch einige bekannte Gesichter, ehemals aktive Sänger, Chorleiter und viele aus dem engeren Umfeld – die Verbindung ist noch immer gut.

Das Geburtstagskind war sichtlich erfreut und lud uns zu Kaffee, Kuchen und Kaltgetränken ein. Das wiederum erfreute die älteren und jüngeren Chormitglieder sichtlich. Wir hatten einen wirklich netten Nachmittag. Dafür nochmals herzlichen Dank.

 

Ein Fest für die Seelen war der Tagesausflug des VolksChores am Samstag, 09.07.2016

Autor: Frank Hellwig

Pünktlich um 7:00 Uhr morgens fuhr der Bus am Rathaus in Ihringshausen ab.

Lange hat man im Vorfeld darüber gesprochen, doch mal wieder einen Ausflug für die Chorfamilie zu organisieren und gemeinsam einen schönen Tag zu verbringen.

Das rief Leni Rösler auf den Plan, die eine Planung eines regionalen Reiseunternehmens vorlegte. welche den Vorstand sofort begeisterte.

Nach Merkers sollte es gehen, ein Besuch im Erlebnisbergwerk, inklusive eines kleinen Auftritts des Chores in der unterirdischen Konzerthalle war geplant. Dies sollte der erste Teil des Tages sein. Im Anschluss war ein Aufenthalt in Fulda vorgesehen, einschließlich Stadtführung und einem kurzen Liedervortrag im Dom. So Lenis Plan - und er hat funktioniert. Hierfür bedankte sich die Schar der Mitreisenden durch einen tosenden Applaus auf der Rückfahrt von Fulda.

Im Vorfeld hatte sich Leni noch darum gekümmert, die freien Plätze im Bus durch externe Interessierte zu besetzen, was ihr auch gelang.

Nach einer recht kurzen Strecke wurde am Rasthof Hasselberg, ein üppiges Frühstück aufgebaut, welches durch Carmen vorbereitet und liebevoll durch sie und weitere helfende Hände neben dem Bus hergerichtet wurde. Nachdem wir dann alle gesättigt waren, fuhren wir zu unserem ersten Ziel, dem Erlebnisbergwerk Merkers. Dort angekommen bekamen wir sogleich eine Einweisung in die Verhaltensregeln unter Tage, wurden „eingekleidet“ und fuhren ohne lange Umschweife ein.

Ein Teil der Mitreisenden, die nicht mit einfahren konnten oder wollten, fuhren weiter nach Bad Salzungen und genossen dort den Vormittag bei einer Führung und Besichtigung im Museum des dortigen Gradierwerkes. Sie erfuhren viel über die Geschichte und die Gewinnung des Salzes.

Die „Tagesbergleute“ des VolksChores nahmen dann nach einer 90sekündigen Einfahrt in den 500 Meter tiefen Stollen auf zwei LKW Platz, um sich zwei weiteren Gruppen anzuschließen, die bereits unter Tage in einem der vielen Museumsbereiche auf uns warteten. Von dort aus fuhren wir mit den offenen LKW durch den Stollen, was bereits ein Riesenspaß war, aber der Höhepunkt sollte noch kommen.

Nach der Besichtigung des „Goldraumes“, in dem die Alliierten am 7. April 1945 große Kunstgegenstände und Gold sowie immense Geldmengen fanden, ging es dann auf die Ebene des weltweit tiefsten Konzertsaals. Dort wurde früher das abgebaute Salz gelagert, welches mit Bändern nach Übertage zur Weiterverarbeitung gefördert wurde. Nachdem wir dort mit den drei Gruppen, die aus ca. 100 Personen bestanden, eine einmalige Lasershow bestaunen durften. wurden wir von den drei Bergwerksführern aufgefordert, doch mal eine kleine Kostprobe unserer gesanglichen Fähigkeiten zum Besten zu geben. Darum ließen wir uns natürlich nicht zweimal bitten. Nach einem kurzen Sortieren der Sängerinnen und Sänger aus den verschiedenen LKW standen wir in dieser gewaltigen Halle und waren von der Mächtigkeit fast erschlagen. Martina, eine unserer neuen Sopranistinnen, war auserkoren, uns durch das einzige Lied, was man an einem solchen Ort singen kann, zu dirigieren. Nach kurzer Tonangabe erschallte das „Glück auf“ sehr gewaltig und dennoch schön aus unseren Kehlen.

Die Mitreisenden, die weiterhin auf den LKW um uns herum sitzen geblieben waren, belohnten diesen Auftritt mit einem riesigen Applaus. Ein gewaltiges Gefühl mit Gänsehauteffekt übermannte uns und die weiteren ca. 80 Personen der Reisegruppen, bevor wir dann aufstiegen und zur weiteren Besichtigung der Kristallgrotte Fahrt aufnahmen.

„Wer noch nicht dort war, sollte das dringend nachholen“, war die einstimmige Meinung unsere Gruppe. Nachdem wir nach drei Stunden wieder über Tage waren und den Sonnenschein erblickten, fuhren wir mit den bereits wartenden Ausflüglern von Bad Salzungen zum Mittagsessen nach Rasdorf, was auf unserem Weg nach Fulda direkt an der „Via Regia“ liegt. 

 

Der Weg nach Fulda wurde dann pünktlich um 15:00 Uhr angetreten, um dort die organisierte Stadtführung zu erreichen.

In Fulda angekommen, fanden wir uns auf dem Domplatz ein, um dort von zwei Stadtführerinnen und einem Stadtführer in drei Gruppen die Besonderheiten und die Geschichte der Stadt Fulda kennen zu lernen.

Vor dem Dom, der natürlich einen Großteil dieser Führung ausmachte, wurden wir in dessen Geschichte eingewiesen, die eng mit dem Leben und dem Tod des heiligen Bonifatius verbunden ist.

Das Stadtschloss wurde uns vorgestellt und die Geschichten auch dazu recht kurzweilig rübergebracht.

Nach einem kurzen Ausflug in die Innenstadt, deren Geschichten und Geschichte, fanden wir uns wieder auf dem Domplatz ein, um uns auf den nächsten Höhepunkt der Reise vorzubereiten: Wir wollten im Dom singen. Martina hatte sich mit Bärbel verständigt, dass sie die Chorleitung übernimmt und so betraten wir die heilige Halle, die diesen Namen wirklich verdient.

Im Dom saßen zahlreiche Menschen, die an einer speziellen Führung durch diesen teilnahmen und andere, die die Stille des gewaltigen Gotteshauses genießen wollten.

Wir gingen bedächtig und leise in den vorderen Altarraum und nahmen Aufstellung, wobei die weiteren Mitgereisten in den Bänken Platz nahmen. Nach kurzer Tonangabe durch Martina erschallte unser Lied „Alta Trinita Beata“. Die Zuschauer staunten nicht schlecht, als wir nach diesem Stück noch zum „Gloria“ und dem „Irischen Segen“ Luft holten.

Am Ende gab es einen herrlichen Applaus. Obwohl die ersten Töne noch etwas dünn waren, was aber dem fehlenden Ansingen geschuldet war.

Eine beeindruckende und sicher auch für einige unvergessliche Erfahrung bei einer solchen Akustik, trotz der nur 19 Stimmen.

Nachdem wir den Applaus zu Ende genossen hatten, schauten wir uns noch ein wenig in den Nebenräumen des Domes um. Wir besuchten unter anderem weitere Altäre in diesem Gotteshaus sowie die Grabstätte des Bonifatius und waren alle begeistert, als wir dann wieder in unseren Bus stiegen.

Da einem der jüngeren Mitreisenden von seiner Großmutter ein Eis versprochen war und Angela noch zwei unberührte Kuchen im Laderaum des Busses beherbergte, hielten wir auf der Rückfahrt noch einmal an, um erstens das Versprechen einzulösen und zweitens den Kuchen nicht wieder mit nach Hause nehmen zu müssen. Wir waren danach alle froh gelaunt und sangen im Bus, was das Zeug hielt. 

Wieder in Ihringshausen angekommen, sind noch einige der Einladung des Vorsitzenden gefolgt und haben den Tag mit einem Kaltgetränk und einer frisch gegrillten Bratwurst bis in die Dunkelheit ausklingen lassen.

Diese Fahrt hatte viel Einmaliges, so die Stimmen der Mitreisenden, man sollte so etwas aber trotzdem wieder einmal ins Auge fassen.

Der Vorstand bedankt sich nochmals bei allen Akteuren, die mit ihrem Wirken diesen Tag organisiert haben und unvergesslich werden ließen.

 

 

Tagesfahrt des VolksChores

Unser großes Ereignis, unsere Tagesfahrt am 9. Juli, wird folgende Etappen enthalten. Abfahrt gegen 7:00 früh am Rathaus Ihringshausen. Rast mit Vesperpause Rasthof Hasselberg. Es geht weiter nach Merkers in das bekannte Besucherbergwerk. Dort erwartet uns gegen 09.30 Uhr eine interessante Führung über den Abbau von Kali-Salz im Raum Thüringen – Osthessen. Unter Tage, in der großen Halle, wollen wir einen schmettern, das es nur so hallt.  Wieder über der Erde, gibt‘s im Lokal nebenan Mittagessen. (Speisekarte wird im Bus zum Ankreuzen durchgereicht). Nach dem Essen, fährt der Bus durch die reizvolle Landschaften der Vorder-Rhön in die Domstadt Fulda mit Stadtführung in der historischen Altstadt (Dauer ca. 60 Minuten). Anschließend haben wir  freie Zeit zur Verfügung zum Bummeln oder Kaffeetrinken in einem der zahlreichen Lokale. Dort gibt es auch die Gelegenheit im Dom zu singen. Das Klangerlebnis vom Dom wird uns ein Genuss sein.
Gegen 17.30 Uhr werden wir dann die Rückfahrt nach Fuldatal antreten, um gegen  19.00 Uhr am Rathaus Ihringshausen anzukommen.   

Es ist zu beachten, dass es sich bei Merkers um ein Salzbergwerk handelt, wo es in Tiefen von 800 bis 900 Meter unter die Erde geht. Um die Fahrt durch das Erlebnis Bergwerk unbeschwert genießen zu können, prüft   bitte für euch selbst, ob ihr euch dem  ohne Gefährdung eurer Gesundheit aussetzen könnt.

Für diejenigen, die nicht unter Tage gehen wollen werden wir  eine Alternative in einer der umliegenden Ortschaften anbieten.  

Nun zu den Kosten,
Mitglieder des VolksChores Ihringhausen zahlen 15,00 € pro Person. Deren Kinder unter 16 zahlen 5,00 €, über 16 zahlen 10,00 €, Wer als Kind eines Mitgliedes älter als 18 Jahre ist und mitfährt, zahlt 15,00 €.  Nichtmitglieder zahlen 25 € sowie den Eintritt in das Besucher Bergwerk (26,00 €) pro Person.

Die Teilnehmerzahl ist auf 50 Personen beschränkt. Die Listen zur verbindlichen Anmeldung liegen bei Anja Pitzing (Tel. KS 40 06 955) bzw. Leni Rösler (Tel. KS 818197) aus.

3. Juli 2016: Es sind nur noch 2 Plätze frei!

 

Wanderung in den Mai

Fotos: Frank Hellwig, Siggi Schleck

Wie verabredet trafen sich die wanderfreudigen des VolksChores am 1. Mai kurz vor 10 Uhr am Rathaus in Ihringshausen um Kuchen und Salate in den Anhänger von Frank zu laden.

 

Nach einer kurzen Begrüßung gesellte sich noch unser Chorleiter zu den 21 Personen und 6 Kindern und wir liefen hinter dem Sonnenhof  in Richtung Westen, um dann über die Bahnbrücke auf die Dörnbergstr. zu gelangen. Von dort ging es weiter, mehr oder weniger parallel zu den Gleisen Richtung Ahne, wo wir von Frank erwartet wurden, um eine Vesperpause einzulegen. Da Paul seine Gitarre dabei hatte, gab es öfter die Gelegenheit sich mit einem Lied zu befassen, so auch hier. Wir folgten der Ahne, durch den Ahnepark hindurch um dann über die holländische Straße unser Ziel, das Zuhause von Olaf zu erreichen. Einige erwarteten uns bereits, denn nicht alle waren in der Lage die Strecke unter die Füße zu nehmen. In Hof und Garten von Florins hatten Katrin, Carmen, Frank, Torsten, Ullrich und Olaf alles trefflich vorbereitet. Die Kinder hatten Platz zum Spielen, die Erwachsenen hatten Sonne oder Schatten je nach Wahl. Getränke standen bereit, später war Frank war in seinem Element und grillte für alle diese wunderbaren Köstlichkeiten. Dazu gab es Salate oder Brötchen.

 

Nach dem Essen saßen wir in geselliger Runde und hatten vieles zu besprechen. Dann stimmte Paul seine Gitarre und wir hatten Wunschkonzert. Es freute uns natürlich besonders, dass auch Katrins Mutter und Olafs Vater sich an dieser fröhlichen Runde beteiligten. Natürlich kamen auch Kaffee und Kuchen nicht zu kurz.

 

Wir genossen weiterhin den herrlichen Sonnenschein. Als die Sonne anfing sich hinter den Häusern zu verstecken machten wir uns auf den Heimweg. Herzlichen Dank an alle Spender und besonderen Dank an unsere wunderbaren Gastgeber.

 

 

Aus "fuldatal aktuell" vom 14. April 2016

Aus dem Sängerleben

Am vergangenen Donnerstag hatte sich zunächst der Verdacht aufgetan, das es nicht wirklich eine effiziente Chorprobe gibt, denn es war nur eine kleine Gruppe, die sich zum Singen eingefunden hatte, Einige hatten sich krank oder auch in Urlaub gemeldet. Die Grippewelle macht leider auch vor unseren Türen nicht halt.

Als dann während der Chorstunde noch unser Tenor Hartmut, der sich trotz grippalem Infekt zum Singen aufgemacht hatte, den Saal verließ weil es dann aber doch nicht ging, wurde erstmal durchgezählt bevor wir mit „No Milk today“ begannen.

21 Sängerinnen und Sänger waren uns geblieben, und dann stellten wir sehr schnell fest, dass dies vor 2 Jahren eigentlich die übliche singstärke des Chores war!

Es wurde dann doch noch eine schöne Chorprobe in der dieses Lied, auch ohne die, die es sich am meisten gewünscht hatten, gut zusammengeführt wurde.
Die nächste Chorprobe am 14.04. findet, wie bereits mehrfach angekündigt, im Anbau der Kirche statt.

Allen Erkrankten wünschen wir von dieser Stelle aus „Gute Genesung“

Kreissängertag 2016

Der Kreissängertag 2016 fand am letzten Sonntag, 10.04.2016 statt. Diesmal wurde dieser vom Chor der TSG Wattenbach ausgerichtet.

Zu Beginn des Kreissängertages wurden von diesem Chor wie üblich drei Stücke vorgetragen die sehr harmonisch klangen obwohl, oder gerade wegen des dort erst kürzlich stattgefundenen Chorleiterwechsels. Mykola Avramchuk, der in Ihringshausen auch die Liedertafel 1844 e.V. leitet, konnte dort vor 4 Wochen als neuer Chorleiter gewonnen werden.

Nach der Begrüßung durch den Kreisvorsitzenden Klaus Peter Kaschlaw, erhoben sich die Delegierten um denen zu gedenken, die seit dem letzten Kreissängertag verstorben sind. Hier wurde unser Freund Horst Werner, langjähriger Vorsitzender der Liedertafel 1844 Ihringshausen e.V., stellvertretend für diese Personen genannt, dessen lange Geschichte im Sängerkreis Kassel nochmals mit tiefem Dank in Kurzfassung dargelegt wurde.

Aus dem Bericht des Kreisvorsitzendem ging hervor, das wir mit dem Sängerkreis Kassel durch Zuwachs von Mitgliedern nun den zweitgrößten Sängerkreis im Mitteldeutschen Sängerbund stellen, was allerdings nicht nur mit unserem Zuwachs von Mitgliedern, sondern auch mit der Wegfall von Mitgliedern in anderen Verbänden zu tun hat.

Eine offene Diskussion ergab, dass man sich ab dem nächsten Jahr auf der Tagesordnung mit Erfolgsrezepten der Mitgliedergewinnung beschäftigen will, was aus der Mitte der Versammlung so eingefordert und einstimmig angenommen wurde. Nach den Berichten wurde der Kreisvorstand für seine gute Arbeit gelobt und die Entlastung des Vorstandes erfolgte ebenfalls einstimmig.

Ein weiteres Thema dieses Tages war auch die Auflösung einiger Chöre, deren singfähige Mitglieder dann nicht in andere Chöre wechseln, was auch für den Vorsitzenden nicht nachvollziehbar ist; aber sogar innerhalb eines Ortes zumeist ein schwieriges Unterfangen darstellt so der Vorsitzende. Hier sind die Bemühungen, so die Versammlung, auf jeden Fall auszubauen.

Rundum also wieder einmal ein erfolgreicher Kreissängertag, den die Delegierten mit guter Laune am Mittag verließen.

 

Nachruf: In tiefer Betroffenheit erreichte uns in der der letzten Woche die Nachricht über das Ableben des Vorsitzenden der Liedertafel 1844 Ihringshausen e.V., Horst Werner, dem wir auch im VolksChor 1913 Ihringshausen e.V. ein ehrendes Andenken bewahren werden.

 

Ausblick 2016

Die Auswahl der Lieder für die Proben steht fest, jetzt heißt es einstudieren für die 12 Zugänge aus dem Projektchor und auffrischen für den Rest.

Nach einem Konzertjahr wie es sich in 2015 ereignete, braucht es seine Zeit bis sich alles gesetzt hat. Die letzten Probenabende waren daher in erster Linie mit Stimmbildung und mit Wunschliedern zu den Geburtstagen unserer Aktiven ausgefüllt. Zudem mussten wir bekannter Weise in die Kirche ausweichen, da im Forum der Fußboden repariert werden musste.

Die Reparaturen sind durchgeführt, wir können also wieder im Forum proben, bis auf das eine oder andere mal, wo sich eine Veranstaltung eingemietet hat.
Wie geht es also weiter?
Damit haben wir schon angefangen. Unser Chorleiter Paul Wendel hat die Aktiven aufgefordert, von den in den vergangenen Jahren einstudierten Titeln die jeweiligen persönlichen Lieblingslieder aufzuschreiben. Das klingt im ersten Anlauf zwar recht einfach, doch blickt man z. B. knapp zehn Jahre zurück, dann haben wir ab 2007 weit über 100 Lieder einstudiert. Und das in verschiedenen Sprachen.

Mit anderen Worten, wir bereiten uns auf ein neues Konzert vor!

Das „wiedereinstudieren“ wird einfacher und leichter sein, da, mit abwechselnden Mehrheiten, bekanntes Liedgut aufbereitet wird. Für diejenigen, die noch nicht den Mut hatten bei uns mitzusingen eine hoffentlich willkommene Gelegenheit einzusteigen und mitzuschwimmen, ähh, mitzusingen. Das, wie immer Donnerstags mit viel Spaß ab 19:30 Uhr im FuldaTaler Forum in Ihringshausen.
Wir freuen uns auf Euch. (15-02-2016) ----  Immer noch! (18-04-2016)

 

Jahreshauptversammlung am 23. Jan. 2016

Am 23. Januar 2016 konnte der Vorsitzende 28 Anwesende zur diesjährigen Jahreshauptversammlung begrüßen. Die Einladung wurde form- und fristgereicht verteilt, damit war die Versammlung beschlussfähig. Zum Gedenken an unsere Rose Marie Weitz, die im Dezember 2015 verstarb, erhoben sich die Anwesenden.
Aus dem Bericht des Vorsitzenden Frank Hellwig konnten wir entnehmen, dass in 2015 mit allen Auftritten insgesamt 68 mal geprobt wie auch gesungen wurde. In 2015 erarbeiteten wir 27 Lieder in 7 Sprachen. Mit den Projektsängern hatten wir 37 Aktive auf der Bühne. Von den Projektsängern haben sich bereits 4 dazu entschlossen bei uns zu bleiben. Insbesondere bei den Männerstimmen ist dieser Zuwachs sehr willkommen.

 

 

Unser Chorleiter Paul Wendel ist mit den Leistungsdaten zufrieden, es war ein sehr aktives Jahr, das erfolgreich abschloss. Er bedankte sich besonders bei Bärbel für ihren Einsatz als Co-Trainerin. Für die nächste Zeit wird an bereits erarbeiteten Titeln gearbeitet, um daraus dann ein Konzert zusammenzustellen.
Die Kasse weist, bedingt durch die hohe Aktivität des Chores, eine Menge an Vorgängen auf. Im Endeffekt sichern Spendenbereitschaft und gut besuchte Konzerte den Kassenbestand. Dank nochmals an die Spender.
Der auf der letzten JHV installierte Vergnügungsaussschuss hat sich bewährt, er arbeitet selbstständig und dem Vorstand zu, um diesen zu entlasten. In Vorbereitung ist u. a. eine eintägige Busreise, bei der versucht wird auch einen Termin für einen öffentlichen Auftritt der Aktiven zu bekommen. Voraussichtlich wird das im Juni 2016 sein.

In der Aussprache wurde allen Vorstandsmitgliedern, den Helfern und Unterstützern gedankt, die vor und hinter der Bühne für reibungslose Abläufe sorgen. Die Kassenprüfung verlief ohne Beanstandungen und auf Antrag wurde der Vorstand von der Versammlung entlastet.

Anschließend genossen die Anwesenden das kalte Büffet, gesponsert von unserer bereits seit 10 Jahren aktiven Herta Platzer-Wiegand. Danke Dir liebe Herta.

 

 

Neue Termine werden rechtzeitig hier auf unserer Homepage und in „Fuldatal aktuell“ bekannt gegeben.

 

 

 

 

 

 

Bericht des VolksChor Ihringshausen für Fuldatal aktuell
02. KW 2016

Autor: Sigi Schleck

Fotos: Stefan Wendling

Internationales Weihnachtskonzert

Die Kirche und das angrenzende Gemeindezentrum summten vor Aufregung. 37 in Schwarz und Rot gekleidete Sängerinnen und Sänger wuselten hin und her und hatten immer wieder irgendetwas zu holen, bevor dann – endlich – die letzte Probe vor dem Konzert begann.

Die Lieder wurden noch einmal durchgesungen. Es gab zum Glück nicht mehr allzu viel zu bemängeln, eher noch an manches zu erinnern. Einiges entlockte dem Chorleiter gar ein Lächeln. Das tat der SängerInnen-Seele schon mal gut.  

Schon früh kamen die ersten Zuhörer. Wir beobachteten gespannt und verstohlen, wie sich die Kirche immer mehr füllte. Sie war fast voll! Und bald war es dann auch 18:30 Uhr und wir traten auf. Der Empfang mit Applaus erfreute die SängerInnen-Seele noch einmal.

 

 

Zu Beginn des Konzerts las Klaus Rösch Texte zur aktuellen Situation der Welt: aus der Ukraine, Afghanistan, Syrien und zur Flüchtlingsproblematik hier bei uns. Gleichzeitig sangen Anja Kleister und Anja Pitzing das bekannte Weihnachtslied „Stille Nacht“. Die entstandene Gänsehaut blieb noch eine Weile, die fragenden Gesichter glätteten sich bei der folgenden Begrüßung. 

 

 

Es folgte ein wirklich internationales Programm, zu dem der Chorleiter Paul Wendel charmante erklärende und verbindende Worte fand. Wir sangen in lateinischer, spanischer, englischer, norwegischer, französischer und die Hälfte der Lieder in deutscher Sprache. Bei einem bekannten spanischen Weihnachtslied fand sich für Frank Hellwig, Olaf Florin, Jürgen Garbe und Anja Pitzing die Gelegenheit zu einem kurzen Gesangs-Solo, während sich Reinhold Urrigshardt und Erhard Rösler jeweils im Duett mit Günter Krug präsentierten.  Nach zehn Liedern gab es eine Pause mit der Möglichkeit zu Gesprächen über das Gehörte. Es folgten noch einmal sechs Lieder. Für alles bedankte sich das Publikum mit stehendem Applaus. Die SängerInnen-Seele strahlte. Natürlich sangen wir gerne noch die gewünschte Zugabe.

 

 

 

19. Dezember 2015, 18:30

Auftritt des Projektchores Weihnachtslieder international (Christmas Carols, Chantal Noel)

 Karten gibt es auch bei allen aktiven Chormitgliedern

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Weitere Berichte aus der Vergangenheit sind im Archiv zufinden 

 

Die nächsten Termine