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 Unser Konzert am 25. August 2018 in der ev. Kirche zu Ihringshausen

 

  

 

Literatur unter Progress

2018

…die Lieder für unsere zwei großen Konzerte wollten geübt werden. Am 25.08.2018 traten wir anlässlich der Feierlichkeiten „975 Jahre Ihringshausen“ in der Evangelischen Kirche in Ihringshausen auf. Am 08.09.2018 hatten wir ein „Auswärts-Konzert“ und wiederholten unser Konzertprogramm in der Johannis Kirche in Kassel Wolfsanger.

 

 

 Wir haben 2018 bislang an folgenden Titeln gearbeitet:

 

As tears go by

Mit Lieb bin ich umfangen

Memory

Abendchor aus Nachtlager von Granada

Wim-O-We (The Lion sleeps tonight)

Amazing Grace

Der Mond ist aufgegangen

Dis-moi, beau printemps

Steigerlied (Glück auf)

Ich freue mich auf die Blumen rot

Kyrie del Requiem á 4 voces

Oh Happy Day

Das Morgenrot

Es löscht das Meer die Sonne aus

Der Kuckuck

Auld lang syne

 

 

 

Das Repertoire setzt sich weiterhin aus den in den vergangegengen Jahren erarbeiteten und neuen Titeln zusammen.

Siehe "Der Chor"

 

 

Berichte 2018

Fuldatal aktuell, 37. KW 2018

 

Was für ein Tag….

 Er wird uns lange in Erinnerung bleiben, dieser Samstag, der 8. September 2018. Nicht nur, dass wir in der Johannis Kirche in Wolfsanger unser Konzert „Im Wandel der Zeit“ sehr erfolgreich wiederholten. Nein, es war ein wesentlich schönerer Grund. Unsere Aktive, Kerstin, traute sich, bzw. ließ sich trauen, mit Matthias Knauf. Singen zu einer grünen Hochzeit ist etwas ganz besonderes, und besonders waren auch die Stücke zu diesem Anlass. Wie war das nun…
Lange vor der dem Auftritt bereiteten wir uns vor. Warmsingen und letzte Korrekturen, hinter dem Forum, denn die Feuerwehr, die vor dem Rathaus dem Brautpaar Spalier stand, wie auch die anderen Gäste mussten diese Übungen ja nicht unbedingt mitbekommen. Das Wetter war anfangs frisch, dann aber kam strahlender Sonnenschein, eben wie es sich zu diesem Anlass gebührt.   


 

Das Spalier wurde ein wenig umgeleitet, damit das Jubelpaar nach der obligatorischen Feuerwehrprüfung auch den direkten Weg zu uns fand. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neben dem frisch gebackenen Ehepaar hörten viele Gäste dann aus unseren Mündern und Kehlen passend zu dem Anlass: Oh Happy Day,

 

danach die Liebesgeschichte aus dem König der Löwen: Can You Feel  the Love Tonight. 

 

 „Wenn ich ein Glöcklein wär“, folgte. Ein sehr schönes Lied, ein Klingen und Schwingen welches die Seele berührte. 

In Erinnerung an die Berufe von Vater und Großvater der Braut, stimmten wir das „Steigerlied“ an und hatten als Abschluss die „Willi Allee“. 

Obwohl im Freien gesungen wurde, die Zuhörer waren still und ergriffen und spendeten hernach reichlich Beifall und Lob.

 

 

Zurück zu unserem Konzert in Wolfsanger

Zwischen den beiden Konzerten gab es ja noch zwei Chorproben. Unser Chorleiter Paul Wendel hat nicht nur ein sehr gutes Gehör (Hören ist 80 % vom Singen), auch ein Gedächtnis für gesangliche Unstimmigkeiten. Ausruhen galt nicht. Da wurde nicht nur für den anstehenden Auftritt bei Kerstin geprobt, nein, die „Schwachstellen“ wurden angepackt und ausgebügelt. Das zeigte sich dann in der Johanniskirche. Mit „ Am kühlenden Morgen“ begannen wir pp (piano-pianissimo) eben ganz, ganz leise um dann zum donnernden Crescendo am Ende der Strophen zu gelangen. Sehr viel Dynamik und Sicherheit, die Kirche reflektierte die Töne auch für uns Sänger/innen deutlich, und das machte es uns auch leichter. Unsere Solisten bekamen für ihre Vorträge donnernden Applaus und dankten mit mehr als einer Verbeugung. In den Pausengesprächen, auch mit unseren ehemaligen Aktiven, die als Zuhörer erschienen waren, war deutlich zu hören, dass wir uns im Vergleich zu einst sehr, sehr verbessert haben. Ein Lob, das uns besonders stolz macht.

 

Haben wir Ihnen zeigen können wie viel Spaß das Chorsingen macht?

 

 

 

 

 

Fuldatal aktuell, 35. KW 2018

 

Wir haben sehr gerne für Sie gesungen!

 

Am 25.08.2018 sind wir für Sie in der Evangelischen Kirche in Ihringshausen mit unserem Programm „Im Wandel der Zeit“ anlässlich 975 Jahre Ihringshausen aufgetreten. Das Programm versprach einen vielseitigen und mitreißenden Abend. Wir Sängerinnen und Sänger des Volkschores sind uns einig: Sie waren ein fantastisches Publikum! Am Donnerstag trafen wir uns zur vorletzten Probe und arbeiteten wieder ganz fleißig an unserem Konzertprogramm. Die Stimmung war konzentriert, aber durchaus gespannt und aufgeregt.

Alle fieberten dem Samstag entgegen. Am Samstag trafen wir uns schon um 16 Uhr in der Kirche. Stimmübungen, Generalprobe und einige kleine Änderungen wollten noch vor dem Konzertstart erledigt sein.  

Wir waren sehr aufgeregt!

Um 18 Uhr warteten wir im Oktogon das Glockenspiel ab, dann betraten wir die Kirche und wurden schon mit einem herzlichen Applaus begrüßt. Das tat richtig gut! Wir stellten fest: das Gotteshaus war voll! Passend zum Thema „Wandel der Zeit“ begannen wir unser Konzert mit einem Gruß an den Sonnenaufgang „Am kühlenden Morgen“, der sanft und andächtig gesungen wurde und mit einem stimmgewaltigen Finale den Tagesbeginn ankündigte. Der Anfang des Konzertes war gemacht. Das Publikum war bei uns! Es folgte im ersten Teil ein emotional und sehr bewegender Mix aus mitreißenden Liedern über Liebe und Glück, Frühling und Lebensfreude sowie tiefsinnigen und besinnlichen Stücken über die Flüchtigkeit allen Seins, dem „Kyrie“ und „Amazing Grace“. Besondere Höhepunkte waren die Lieder, die von Solisten getragen wurden. „Oh, happy Day!“ wurde von Olaf Florin zusammen mit dem Chor gesungen. „Amazing Grace“ sangen die drei Solistinnen Anja und Sophie Pitzing sowie Charleen Ebner. Mit „The Lion sleeps tonight“ zeigte Anja Kleister ihren schönen, klaren Sopran. Besonderes Highlight zum Finale des ersten Teils war das Lied „Über sieben Brücken“ von Karat, wunderbar gesungen von Hartmut Pagenkopf. Das Lied wurde als Überraschung im Programm nicht angekündigt, umso erfreuter sangen alle Konzertbesucher den Refrain mit.


 Oh, Happy Day..... 

Ein wunderbarer Abschied in die Pause!

Nach der Pause fühlten wir uns schon ganz wohl vor unserem herzlichen Publikum. Wir begannen den zweiten Konzertteil mit „Horch, was kommt von draußen rein“. Verwunderte Blicke vom Publikum, weil sich nur die Frauen aufstellten.

Doch, horch – was kommt von draußen rein? Das waren unsere Männer, die mit fröhlichem Gesang durch das Hauptschiff zum Altarraum herein spazierten! Die Frauen stimmten mit ein und so sangen wir dann alle wieder zusammen. Der zweite Teil des Konzerts widmete sich dann den neueren Zeiten und der Abendmusik. Zunächst sangen wir mit „Es soll sich der Mensch nicht mit der Liebe abgeben“ noch einen Überraschungshit. Dieser erzählt mit einem kleinen Augenzwinkern nochmal die gleiche Geschichte wie „Horch, was kommt von draußen rein“ und beweist, dass sich einige Liedthemen im Wandel der Zeit wiederholen. Dann wurde es wieder etwas melancholischer. Mit „Memory“ und „As tears go by“ besangen wir Erinnerungen an bessere Zeiten. Schon durfte es wieder fröhlicher werden, denn es folgte mit „Eternal Flame“ - gesungen von unserer Solistin Anja Kleister und im Finale begleitet von den Frauenstimmen des Chores – eine warmherzige Liebeserklärung. Es blieb positiv gestimmt mit den beiden nächsten Stücken u. a. eine tolle Solistendarbietung von Charlene Ebner mit „Tage wie diese“ von den Toten Hosen und ging thematisch dann über in die Abschieds- und Abendmusik. Ein weiteres Highlight war „Auld lang syne“ gesungen von Frank Hellwig und steigernder Chorbegleitung. Instrumentale Begleitung gab es durch Bärbel Krugs Akkordeon und Paul Wendels Flöte. Abschließend sangen wir mit dem Publikum „Der Mond ist aufgegangen“ und wurden dann mit ganz viel Applaus und Standing Ovations vom Publikum um eine Zugabe gebeten. Wir sangen die „Willi-Allee“ und hatten nochmal so richtig Spaß dabei!

 

 


 

 

Das Konzert hat uns allen sehr viel Freude gemacht und wir danken Ihnen für diesen wunderbaren gemeinsamen Abend! Unser besonderer Dank gilt dem Vorstand und Organisationsteam des Vereins für die gelungenen Rahmenbedingungen. Wir danken unserem Chorleiter Paul Wendel für seine wunderbaren Ideen, seinen unermüdlichen Einsatz und dafür, dass er einige Lieder des Konzertes für uns arrangiert hat. Mit seiner charmanten Art moderierte er das Konzert, begleitete den Chor mit drei verschiedenen Instrumenten und dirigierte uns gekonnt: vielen Dank Paul!

Wir bedanken uns auch sehr herzlich bei der Kirchengemeinde dafür, dass wir in der Kirche singen und den gesamten angrenzenden Bereich benutzen durften und auch in der Probenzeit häufig in den Räumen und in der Kirche proben durften. Auch der Gemeinde Fuldatal möchten wir unseren Dank dafür aussprechen, dass wir das FuldaTaler Forum jede Woche zum Proben nutzen dürfen.

 

 

 

Haben wir Sie überzeugen können wie viel Spaß das Chorsingen macht?

Wir treffen uns immer donnerstags um 19.30 Uhr im FuldaTaler Forum, Niedervellmarsche Straße 3 in Ihringshausen.

Sind Sie neugierig geworden? Lieben Sie es zu singen und wollen donnerstags um 19.30 Uhr unverbindlich bei unserer Probe vorbeischauen? Sie sind uns immer herzlich willkommen!

 

 

 

 

 

 

 

Wir bitten immer noch um Geduld ! 

Die fehlenden Berichte folgen, die Umstrukturierung ist beinahe abgeschlossen!

 

Fuldatal aktuell, 30. KW 2018 

 

Oh, happy Day!

Bei sonnigem Wetter trafen wir uns an diesem Donnerstag mit 30 Sängerinnen und Sängern zur Chorprobe. Im ersten Teil übten wir weiter an „Oh, happy Day!“. Die Männer- und Frauenstimmen probten getrennt ihre Parts. Nach der verdienten Pause fügten wir das Geübte zusammen. Es klang schon sehr gut!

 

 

Die Geschichte von „Oh, happy Day“ und den „Edwin Hawkins Singers“ gleicht einem Märchen:

Ursprünglich wollte der junge Chor unter der Leitung von Edwin Hawkins und Betty Watson durch die Aufnahme von acht Songs (darunter „Oh, happy Day!“) bei „Century Record Productions“ genug Geld verdienen, um eine Reise zum „Annual Youth Congress of the Churches of God in Christ“ (jährlicher Jugend-Kirchenkongress in Washington D.C.) finanzieren zu können. Sie investierten 1.800 Dollar in die Produktion von 500 Exemplaren ihrer LP. Ein Exemplar der Aufnahme kam im Februar 1969 in die Hände des Radio-DJ Abe „Voco“ Keshishian bei KSAN (FM) in San Francisco. Das Lied wurde auf diesem Sender intensiv abgespielt, so dass Neil Bogart von Buddah Records auf das Stück aufmerksam wurde und dem Gospel-Chor einen Vertrag anbot. Umbenannt in „Edwin Hawkins Singers“ veröffentlichte der Chor den Song als Single unter dem Titel „Oh Happy Day / Jesus, Lover of My Soul“ und startete damit weltweit durch. Oh Happy Day schaffte es auf die Liste der Songs of the Century

 

Wann haben Sie die Möglichkeit unsere Version von „Oh, happy Day“ anzuhören? Am 25.08.2018 treten wir um 18 Uhr in der Evangelischen Kirche in Ihringshausen mit unserem Konzertprogramm „Im Wandel der Zeit“ auf. Als Beitrag zum 975. Jubiläum von Ihringshausen präsentieren wir Ihnen Lieder der verschiedenen Epochen. Am 08.09.2018 wiederholen wir das Konzert in der Johanniskirche in Wolfsanger. Wir bereiten ein abwechslungsreiches Konzertprogramm mit bekannten Evergreens, ausgewählten Einzelstücken der kulturellen Musik und auch der einen oder anderen Überraschung für Sie vor. Wir freuen uns schon darauf, für Sie singen zu dürfen!

 

Fuldatal aktuell, 29. KW 2018 

Timing ist alles!

Am 25.08.2018 treten wir für Sie in der Evangelischen Kirche in Ihringshausen und am 08.09.2018 in der Johannis Kirche in Kassel Wolfsanger auf. In diesem Jahr präsentieren wir Ihnen eine sorgfältig ausgewählte Mischung an großen Welthits und wertvollen Klassikern der kulturellen Musik verschiedenster Zeiten. Wir wollen mit Ihnen die verschiedensten Musikrichtungen erkunden und Ihnen die Schönheit der Chormusik mit unserem mitreißenden und berührenden Konzertprogramm näherbringen. Wir haben für Sie zusätzlich einige kleine und große Überraschungen vorbereitet und hoffen, dass Sie mit uns einen stimmungsvollen und unterhaltsamen Abend erleben werden.

Bis dahin sind es nur noch wenige Wochen und wir proben weiterhin hochmotiviert, um Ihnen ein tolles Konzerterlebnis bereiten zu können. Wir trafen uns auch an diesem Donnerstag zur Chorstunde im FuldaTaler Forum. Los ging es mit einigen Aufwärmübungen. Die richtige Atmung war wieder ein großes Thema, die Stimmen wurden trainiert und anschließend widmeten wir uns wichtigen Rhythmus-Übungen. Das richtige Timing ist bei unseren Liedern von zentraler Bedeutung. Der harmonische Klang eines vierstimmig gesungenen Liedes lebt von dem perfekt abgestimmten Einsetzen jeder einzelnen Stimmlage. Das Erprobte konnten wir direkt an einem weiteren besonderen Highlight des Konzertes üben. „Oh, happy Day“. Unsere vier Stimmlagen werden bei diesem Song von einem Solisten ergänzt, deshalb ist gerade hier das richtige Timing für den Klang des gesamten Stückes entscheidend. Wir übten konzentriert an allen Stimmlagen. Kurz vor der Pause stand dann auch noch ein Ständchen auf dem Programm.

 

In dieser Woche durfte ich mir ein nachträgliches Geburtstagsständchen wünschen und freute mich sehr über das „Steigerlied“. Ich freue mich besonders berichten zu dürfen, dass der Klang unseres Gesangs aus der Position eines Zuhörers wirklich fantastisch war. Als kleines Dankeschön habe ich ein wenig Nervennahrung und etwas zum Anstoßen für die Pause mitgebracht. Ich bin gerührt über die familiäre Herzlichkeit in unserem Chor, in dem jeder einen Platz findet und willkommen ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fuldatal aktuell, 28. KW 2018

Ach, wie flüchtig!

Wie flüchtig die Tage und Wochen bis zu unseren Konzerten vergehen, wird langsam spürbar. Am 25.08.2018 treten wir für Sie in der Evangelischen Kirche in Ihringshausen auf! Wir hoffen, Sie freuen sich schon auf dieses Konzerterlebnis und haben sich das Datum in Ihre Kalender eingetragen. Am 25.08.2018 haben Sie keine Zeit? Am 08.09.2018 werden wir unser Konzert in der Johanniskirche in Wolfsanger noch einmal für Sie wiederholen. Wir bereiten uns hochmotiviert und voller Vorfreude für Sie vor! 

Was erwartet Sie bei unseren Konzerten?

Unser Ziel ist es, mit Ihnen die unterschiedlichsten Musikrichtungen zu erkunden und Ihnen die Vielseitigkeit der Chormusik mit sorgsam ausgewählten Liedern zu präsentieren. Seien Sie gespannt darauf, wie aus wohlbekannten Evergreens klangvolle Perlen der Chormusik entstehen und achtsam gewählte Einzelstücke der kulturellen Musik verschiedener Epochen durch den besonderen Charme des Volkschores Ihringshausen zu wahren Ohrwürmern werden. Wir erarbeiten ein mitreißendes und berührendes Konzertprogramm mit einigen kleinen und großen Überraschungen für Sie und wir hoffen, dass Sie mit uns einen stimmungsvollen und unterhaltsamen Abend erleben werden.

Um diesem Ziel wieder ein Stück näher zu kommen, trafen wir uns auch an diesem Donnerstag zu unserer wöchentlichen Chorprobe. Eine intensive Aufwärmphase reflektierte das Gelernte unserer Stimmschulung. Insbesondere die richtige Atemtechnik ist entscheidend für den Klang unserer Lieder und will stets geübt werden. Mit hoher Konzentration probten wir dann intensiv „Ach wie flüchtig, ach wie nichtig!“. Dieses Lied wurde kurz nach dem Dreißigjährigen Krieg in einem Lieddruck von Michael Franck (1609-1662) veröffentlicht. Es thematisiert die Unbeständigkeit der Welt und die Vergeblichkeit allen irdischen Mühens und bezieht sich inhaltlich auf die Existenzphilosophie des Buches Kohelet. Es beschreibt die Eitelkeit und Unbeständigkeit der Welt sowie die Flüchtigkeit aller irdischen Güter. Im ausgehenden Barock wurde Francks Lied von Johann Sebastian Bach als Kantate bearbeitet. Im Zeitalter der Aufklärung wurden die drastischen Bilder des Liedtextes abgemildert und die weltverachtende Stimmung Francks zu einem Aufruf zur Tugend geformt. Noch heute lebt das Lied jenseits des Christlichen Gottesdienstes fort. Auch wir wollen dieses emotionale Barocklied für Sie aufführen und unser vielseitiges Konzertprogramm mit einem weiteren kulturellen Juwel und seiner besonderen Stimmung schmücken. Nach einer verdienten Pause blieb noch Zeit um „Memory“ und „As tears go by“ aufzufrischen.

 

 

Fuldatal aktuell 27. KW 2018 

Wir bereiten uns für Sie vor!

Der Sommer zeigt sich wieder von seiner besten Seite und auch wir haben uns in dieser Woche richtig angestrengt. In 8 Wochen werden wir unser erstes Konzert in der Evangelischen Kirche in Ihringshausen vortragen und bis dahin wollen wir noch einiges für Sie vorbereiten.

Am Donnerstag trafen wir uns zur üblichen Zeit im FuldaTaler Forum und widmeten uns in gewohnter Konstellation unserem Repertoire. Nach gezielten Einsingübungen sangen wir zuerst das „Steigerlied“. Danach wurde es etwas düsterer mit „Ach wie flüchtig, ach wie nichtig“, welches von der Vergänglichkeit erzählt. Anschließend übten wir einen Kanon in französischer Sprache „Dis-Moi, beau printemps“, welcher von den Schönheiten des Frühlings erzählt. Nach einer verdienten Pause sangen wir „Ich freue mich auf die Blumen rot“ und „Kyrie“. Zum Abschluss der Stunde erinnerte uns Frank daran, am Samstag pünktlich zur Stimmbildung in der Evangelischen Kirche in Ihringshausen zu erscheinen – um 10 Uhr sollte es schon losgehen.

Der Samstag versprach wieder ein sonniger Tag zu werden und strahlend war auch die allgemeine Stimmung, als wir uns zur Stimmbildung in der Evangelischen Kirche trafen. Andreas Cessak, Dozent an der Universität Kassel, hatte sich auch in diesem Jahr bereit erklärt, uns einen Tag lang auf unsere Konzerte vorzubereiten. Im Vorjahr hatte er uns bei gleicher Gelegenheit wertvolle Tipps und einen Schatz an wichtigem Wissen rund um unsere Stimmen an die Hand gegeben. Wir freuten uns auf den gemeinsamen Tag. 

Pünktlich um 10 Uhr begann für uns der theoretische Teil der Stimmbildung.

 

Mit seiner lockeren und sympathischen Art gestaltete Andreas Cessak diesen Teil der Stimmbildung für uns sehr interessant und flocht immer wieder Bespiele ein, die seine Erläuterungen über die Anatomie, die richtige Atmung (ausbalanciertes, reflektorisches Atmen), über Schwingungen / Resonanz und die richtige Klangform veranschaulichten und für uns noch begreifbarer machten. Alle Anregungen und Tipps wurden mit passenden, einprägsamen Übungen verknüpft, so dass wir in keinem Moment das Gefühl hatten, als Hobby-Sängerinnen und Hobby-Sänger mit dem vermittelten Fachwissen überfordert zu sein oder vor Aufgaben zu stehen, die unsere Stimmen nicht schaffen würden – im Gegenteil: alle Tipps und Übungen fanden auf Augenhöhe statt und ermöglichten es uns, unser Potential besser zu erkennen und tiefergehend auszuschöpfen. Wie im Fluge kam die Mittagszeit und wir durften uns im Nebenraum über ein leckeres Angebot an herzhaften Brötchen freuen.

 

Nach der stärkenden Pause wurde es spezifischer. Wir holten unsere Chormappen hervor und übten das Gelernte vom Vormittag an einigen unserer Konzertstücke. Wir merkten, wie die Lieder durch die Anregungen von Andreas Cessak profitierten und der Klang unserer Stimmen noch harmonischer und runder wurde. Neben wichtigen Hinweisen zum Klangbild bekamen wir sehr gute Anregungen zum Ausdruck und zu Betonungen der Passagen, so dass wir den Stücken unsere persönliche Note geben konnten.

Gegen 15 Uhr gab es eine weitere kleine Verschnaufpause. Einige Sängerinnen und Sänger hatten in weiser Voraussicht leckere Kuchen mitgebracht und verschafften uns damit die nötige Nervennahrung für den letzten Teil der Stimmbildung. Vielen Dank an dieser Stelle an die Bäckerinnen und Bäcker des Chores!


Wir übten noch bis etwa 16.15 Uhr an unseren Stücken und gingen dann glücklich, aber recht erschöpft in den verdienten Feierabend. An dieser Stelle möchten wir Andreas Cessak für die wunderbare Stimmbildung danken!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fuldatal aktuell, 26. KW 2018

Ohne Aufwärmen geht gar nichts!

Auch nicht beim Chorsingen und damit vergehen die ersten Minuten mit Ankommen, Entwickeln des Körpergefühls, Erkunden der Stimme und Atmung um  

 

 

schlussendlich die Stimmbänder singbereit zu haben. Singen ist ja ein Regelkreis, im Kopf ist die Melodie bzw. die musikalische Abfolge. Der Ton wird angesungen, gehört und mit dem im Kopf abgespeicherten Wert verglichen und evtl.  korrigiert.  Das alles wird trainiert. Auf dem Bild sehen Sie die Aktiven mal aus einer anderen Perspektive, beim Aufwärmen, in unserem Ausweichquartier im Oktogon.

 

Das Forum war leider anderweitig vergeben. 

 

Die anwesenden 29 Aktiven hatten wie immer viel Freude beim Proben und waren mit Feuereifer dabei.

Geprobt wurde die Begleitung von „Amazing Grace“. Der Sopran, der fast immer an die Singstimme gewöhnt ist, zeigte dass er auch was Anderes  kann. Zusammengesetzt, einfach toll.

Aus der Mottenkiste heraus holten wir das Steigerlied, schließlich lebten und arbeiteten ja Bergleute in Ihringshausen, die auch 1913 den Chor ins Leben riefen.  Was ist von diesem Steigerlied noch präsent? Und das war Vieles. 
Eine kurze Ansprache von Paul zu „Ich freue mich auf die Blumen rot“, die Veränderung der Tempi, den Rhythmus besser hervortreten lassen und die Stimmungslage des Textes wiedergeben. Zufriedenes Kopfnicken von Paul hinterher.

Zum Abschluss Memory, die berühmte „Quadrole“ im Bass von Ooh in der Wiederholung auf Bl. 2 in eine Triole vereinfachen. Was mal mit Mühe eingeübt wurde (und nie so richtig klappte) nun so einfach löschen und neu abspeichern. So ein Mann ist doch kein Computer, aber wir schaffen es!


Unsere Stimmbildung mit Andreas Cessak beginnt am 30. Juni ab 10:00h in den Gemeinderäumen der Kirche in Ihringshausen.

 

Lohnt es sich kurz vor den Konzerten noch bei einer Probe vorbeizuschauen und mitzumachen? Auf jeden Fall! Notenblätter und Stühle sind für weitere Interessierte ausreichend vorhanden und noch ist genug Zeit, um das bisher Gelernte zu verinnerlichen. Schauen Sie einfach mal vorbei und machen Sie sich einen Eindruck.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fuldatal aktuell, 25. KW 2018

Neuerungen im Konzertprogramm 

An diesem Donnerstag trafen wir uns mit 30 motivierten Sängerinnen und Sängern, um unser Programm für die Konzerte im August und im September 2018 weiter zu proben. Einige unserer Lieder haben wir schon erfolgreich am letzten Sonntag auf dem runden Geburtstag unseres ersten Vorsitzenden vorgetragen und deshalb widmeten wir uns einem neuen Highlight in unserem Programm: „Amazing Grace“. 

Unterstützt wurde unser Chorleiter Paul Wendel auch in dieser Woche von Nicole King und so konnten wir unseren Chor wieder in zwei Gruppen aufteilen und die spezifischen Schwierigkeiten des Liedes angehen. Während Nicole King den Sopran und den Tenor durch die Anforderungen des Stückes lenkte, arbeitete Paul Wendel mit Alt und Bass. Schnell war klar – dieses Lied ist eine Herausforderung für alle Stimmlagen und erfordert höchste Konzentration. Wir arbeiteten so motiviert, dass wir beinahe die verdiente Pause vergessen hätten.

 

 Belohnt wurden wir für unsere Bemühungen mit kleinen Naschereien von Frank und mit leckeren Kirschen von Bärbel. Vielen Dank für diese wunderbare Nervennahrung.

Nach der Pause fügten wir das Gelernte zusammen. Natürlich war dies die erste Probe des Stückes, somit wissen wir, dass noch viel Arbeit vor uns liegt. Aber die ersten Eindrücke sind schon recht gut.

Ständchen gab es auch noch zu singen: Olaf wünschte sich „das Morgenrot“, für Doris durften wir „As Tears go by“ singen und Wanda freute sich sehr über Konradin Kreutzers „Abendglocken“.

In der nächsten Woche üben wir dann mit der originalen Konzert-Akustik. Wir treffen uns nämlich in der Evangelischen Kirche in Ihringshausen. Dort findet am 25.08.2018 unser Konzert statt.

Lohnt es sich kurz vor den Konzerten noch bei einer Probe vorbeizuschauen und mitzumachen? Auf jeden Fall! Seit zwei Wochen haben wir Zuwachs im Sopran bekommen und freuen uns sehr über die Verstärkung durch Ellen.  

 

 

Fuldatal aktuell, 24. KW 2018

Die heiße Phase beginnt!

Während die Außenthermometer schon seit einiger Zeit die heiße Phase des Jahres 2018 anzeigen, beginnt diese auch so langsam für unsere Konzertproben. In dieser Probe erhielten wir deshalb Verstärkung durch die Chorleiterin Nicole King. Nicole King hatte unseren Chorleiter Paul Wendel während seiner Abwesenheit im Frühjahr sehr erfolgreich vertreten und so freuten wir uns alle sehr, dass sie bereit war, uns in der Endphase für die Konzertproben zu unterstützen. Wir teilten unseren Chor in zwei Gruppen auf – Sopran und Tenor probten mit Nicole King, Alt und Bass übten mit Paul Wendel. Auf dem Programm standen in dieser Woche gleich zwei Stücke. Zuerst nahmen wir das Stück „Es löscht das Meer die Sonne aus“ wieder auf. Dieses Lied war bereits vor einigen Jahren Teil unseres Programms und wurde speziell für einen ganz besonderen Auftritt am 09.06.2018 gewünscht. Danach übten wir das „Kyrie“ von Tomás Luis de Victoria. Dieses Stück wird Teil unseres Konzertprogramms 2018 sein und hält für jede Stimmlage seine Schwierigkeiten bereit. Nach einer kurzen Pause kamen alle Stimmlagen wieder zusammen und so konnten wir das Gelernte vereinen.

 

Wie bereits erwähnt, stand uns am Samstag, den 09.06.2018 ein besonderer Auftritt bevor. Der Anlass lag uns besonders am Herzen, denn unser 1. Vorsitzender Frank Hellwig feierte seinen runden Geburtstag! Deshalb durften wir nach Wolfsanger reisen und ihn und seine zahlreichen Gäste mit einigen Liedern erfreuen. Dies war für uns die erste Möglichkeit, einige Lieder unseres Konzert-programms vor Publikum zu singen und entsprechend froh waren wir, dass dies erfolgreich gelang. Neben dem in der vorherigen Probe geübten „Es löscht das Meer die Sonne aus“ trugen wir „As Tears go by“ und „das Morgenrot“ vor. Eine Zugabe durften wir auch noch mit „The lion sleeps tonight“ geben.

 

Wir freuten uns sehr, unserem 1. Vorsitzenden Frank für seinen unermüdlichen Einsatz für unseren Chor etwas zurückgeben zu können. Wir sind sehr dankbar, mit Frank so einen engagierten und liebenswerten 1. Vorsitzenden zu haben und wünschen ihm von Herzen alles erdenklich Gute zu seinem runden Geburtstag und natürlich für die kommenden Lebensjahre!

 

 

 

 

 

 

Fuldatal aktuell, 22. KW 2018

Die Konzertvorbereitungen laufen auf Hochtouren!

Die Vorbereitungen für unsere Konzerte am 25.08.2018 und 08.09.2018 laufen auf Hochtouren.Deshalb wurde der Beginn unserer Chorstunde für einiges Organisatorisches genutzt. Frank teilte uns mit, dass vor den Konzerten die Anschaffung von neuen Chormappen geplant ist. Wir haben erfreulicher Weise einige neue Chormitglieder gewinnen können und auch die Sängerinnen und Sänger, die schon länger mit uns singen, freuen sich auf die neuen und einheitlichen Chormappen. Ein weiterer Punkt ist die Planung eines Stimmbildung-Seminars in diesem Sommer. Andreas Cessak hat uns schon im Vorjahr wertvolle Impulse für unsere Mitmach-Konzerte in 2017 an die Hand gegeben und so hoffen wir auch für unsere diesjährigen Konzerte von seinen hilfreichen Anregungen profitieren zu können. wir schauen nach einem möglichen Termin Ende Juni, Anfang Juli.

Dann wurde es endlich Zeit für unsere Aufwärm-Übungen. Körper und Stimme durften nun in Bewegung kommen und sich auf die heutigen Stücke vorbereiten. Los ging es dann mit „the Lion sleeps tonight“. Unsere heutige Aufgabe bei diesem Lied war die Konzentration auf das „chorische Atmen“.

 

 

Danach widmeten wir uns „Memory“ aus dem Musical Cats. Dieses Lied birgt einige Übergänge, die bei einem vierstimmigen Chor gut geübt sein wollen. Wir schlossen die Probe mit dem Minnelied „Ich freue mich auf die Blumen rot“. Dieses Lied enthält sehr unterschiedliche Stimmungen und unsere Aufgabe ist es, diese durch unseren Gesang zu vermitteln.

 

 

 

 

Fuldatal aktuell, 21. KW 2018 

Wir proben auch an Feiertagen!

„Wir wollen singen!“ Dies verkündete das eindeutige Mehrheitsvotum der aktiven Sängerinnen und Sänger auf die Frage, ob wir wohl an Christi Himmelfahrt eine Chorprobe ansetzen sollten. Also trafen wir uns trotz des Feiertags wie gewohnt im FuldaTaler Forum, um gemeinsam zu üben. Der Chor war zwar etwas kleiner, aber alle Anwesenden waren gut gelaunt und freuten sich auf die gemeinsame Singstunde.

Wir begannen die Probe mit ein paar Aufwärmübungen. Das gehört zum festen Bestandteil unserer Proben, denn zum Singen benötigt man ein wenig Vorbereitung. Zuerst entspannten wir uns körperlich durch ein paar achtsame Lockerungsübungen. Warum sollen wir uns körperlich entspannen, wenn wir singen wollen? Ganz einfach: unsere Stimme sitzt in unserem Körper. Wenn der Körper verspannt ist, hört man das der Stimme an. Weitere Vorteile von körperlichen Übungen vor dem Singen sind: eine verbesserte Haltung, wir bringen unseren Kreislauf in Schwung und fühlen uns dadurch fitter und wir verbessern unsere Atmung und dadurch unsere Sauerstoffzufuhr. Also sind wir wacher, konzentrierter und unser Klangkörper ist für unsere Gesangsübungen vorbereitet. Denn wenn wir mit den Lockerungsübungen für den Körper fertig sind, wenden wir uns den Übungen für unsere Stimmen zu. Wir üben verschiedene Atemtechniken, genauso wie Tonübergänge, tiefe und hohe Töne. In jeder Singstunde passt unser Chorleiter die Einsing-Aufgaben den Besonderheiten unserer Lieder an und bereitet uns individuell auf die stimmlichen Herausforderungen vor. Da jede Probe anders ist, sind auch die Einsingübungen immer eine kleine Überraschung und es bleibt interessant.

Mit entspanntem Körper und eingesungener Stimmen schlugen wir unsere Noten auf. Zuerst sagen wir „Ich freue mich auf die Blumen rot“. Unsere Aufgabe war es, die Dramatik des Textes zu erfassen und durch unseren Gesang spürbar werden zu lassen. Anschließend widmeten wir uns „As Tears go by“. Der Bass hatte einige schwierige Passagen zu bewältigen und der Alt übte den Schlussteil des Liedes.

Die Pause wurde uns durch einen leckeren Kuchen versüßt, den Heike Menzel „einfach so“ für uns gebacken hatte.

 

Vielen Dank nochmal für diese köstliche Stärkung!

 

Nach der Pause schauten wir auf „The Lion sleeps tonight“ und „Memory“. Auch hier gab es einige Schwierigkeiten zu meistern.

 

 

 

 

 

 

 

Fuldatal aktuell, 20. KW 2018

Eine musikalische Reise nach Südafrika und Granada

„Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus. Da bleibe wer Lust hat mit Sorgen zu Haus.“ Wir Sängerinnen und Sänger des Volkschores nehmen den Text dieses Volkslieds zum Glück nicht allzu ernst und sind zahlreich zur ersten Probe im Mai erschienen. Wir starteten mit einigen Aufwärmübungen und waren dann fit genug, uns wieder den Proben für unsere Konzerte zuzuwenden. Zuerst widmeten wir unsere Aufmerksamkeit dem Lied „As Tears go by“. Ziel war es, das Zusammenspiel der vier Stimmlagen zu harmonisieren. Danach durften wir die Noten von Solomon Lindas „The Lion sleeps tonight“ aufschlagen. Wer sich an den Film „der König der Löwen“ erinnert und das Lied nur damit in Verbindung bringt, der darf nun mehr über die Geschichte des Songs erfahren. Tatsächlich wurde das Lied bereits 1939 in Südafrika geschrieben und veröffentlicht. „Mbube“ lautete der ursprüngliche Titel – was aus der Zulu-Sprache übersetzt „Löwe“ bedeutet. Peter Seeger machte 1952 aus dem Zwischengesang „uyimbube“ was ungefähr übersetzt „Du bist ein Löwe“ heißt, das heute bekannte „Wimoweh“. 1961 schrieb der amerikanische Komponist Georg David Weiss den englischen Text und vervollständigte somit die heute sehr bekannte Version des Liedes. Mit über 150 Cover-Versionen in vielen Sprachen ist „The Lion sleeps tonight“ das bis heute erfolgreichste afrikanische Lied.


Von Südafrika ging es musikalisch weiter ins spanische Granada. Denn unsere Aufmerksamkeit galt jetzt dem Stück „Abendchor“ aus der Oper „das Nachtlager in Granada“ von Conradin Kreutzer. Das Lied stellt in der Oper das Finale des ersten Aktes dar und auch wir durften nach konzentriertem Proben des Stückes eine kleine Verschnaufpause einlegen.

Nach der Pause verließen wir das Nachtlager in Granada wieder und probten ganz ausgeruht das Lied „Am kühlenden Morgen“ und anschließend das „Minnelied“. Zu beiden Liedern waren einige Rhythmus-Übungen erforderlich. Trotz einer doch recht umfangreichen Probe konnten wir „sorgenfrei“ nach Hause gehen und positiv auf die nächsten Mai-Proben schauen.

 

Fuldatal aktuell, 18. KW 2018

Musikalische Maiwanderung

Wenn der April sich verabschiedet hat und der Wonnemonat Mai beginnt, dann heißt das für die Chorfamilie des Volkschores Ihringshausen: Wanderschuhe schnüren.

An diesem recht windigen Morgen trafen wir uns um 10 Uhr in der Friedhofsstraße, dem Startpunkt unserer gemeinsamen Wanderung. Die geplante Laufstrecke sollte uns entlang des „Grünen Bands der Melodien“ über die Frommershäuser Grillhütte, durch den Ahnepark in Vellmar zum Zielort, dem wunderschönen Garten unseres zweiten Vorsitzenden Olaf Florin führen. Dort würde uns ein gemütliches Gartenfest erwarten. Deshalb waren unser Vorsitzender Frank Hellwig und Katrin Florin schon am Zielort und bereiteten alles für unsere Ankunft vor. 


So machten wir uns gemeinsam auf den Weg. Wenn der Volkschor Ihringshausen entlang des „Grünen Bands der Melodien“ wandert, dann erklingt Gesang. Lieder wie „der Mai ist gekommen“ und „das Hessenlied“ wurden mit guter Laune angestimmt. Gemeinsames Laufen und Singen macht natürlich hungrig, deshalb wurde in der Nähe des Bundesgrenzschutzes eine kleine Pause eingelegt.

 

 

Anschließend ging es gestärkt weiter. Unterwegs beschlossen zwei Wanderer heimlich die Strecke ein wenig abzukürzen. Als das der Gruppe auffiel, stellte sich schnell die spannende Frage „Sehen wir Hans und Leni am Zielort wieder?“

 

Zusammen mit einigen „Nicht-Wanderern“ waren die beiden Vermissten dann bereits im Garten angekommen, als die Wandergruppe ihr Ziel erreichte. Dort wurden wir mit kühlen Getränken, leckerem Grillfleisch und den unterschiedlichsten Salaten begrüßt, die unsere Sängerinnen und Sänger vorbereitet hatten. Wir konnten uns nach Herzenslust für die gelaufene Strecke belohnen. Selbst die Sonne ließ sich nun endlich so richtig blicken und wir genossen das gemeinsame Essen. Es wurde geschnuddelt und gemeinsam gelacht, so dass sich später auch Kaffeedurst und Kuchenhunger bemerkbar machten. Zum Glück war auch dafür gesorgt. Katrin Florin versorgte uns mit leckerem Kaffee und die Sängerinnen und Sänger hatten eine große Auswahl an köstlichen Kuchen und Muffins vorbereitet.

 Selbstverständlich wurde später auch wieder gesungen. Katrin Florin wünschte sich „Geh aus mein Herz“ und für Ella Florin durften wir „Ännchen von Tharau“ singen.

 Wir hatten einen sehr schönen gemeinsamen Start in den Mai 2018. Der Dank des Vorstandes geht an alle, die zum Erfolg dieses Tages beigetragen haben.

Unser besonderer Dank geht an die Familie Florin für die sehr herzliche

Gastfreundschaft in ihrem wunderschönen Garten und all die Vorbereitungs- und Nachbereitungsarbeiten rund um unser Beisammensein. Wir danken natürlich auch den fleißigen Sängerinnen und Sängern, die uns mit leckeren Salaten und Kuchen verwöhnt haben.

 

Fuldatal aktuell 17. KW 

Rückschau und Blick in die Zukunft 

Während der April grad nicht weiß was er will, sind wir entschlossen uns für die diesjährigen Konzerte bestmöglich vorzubereiten. Mit guter Laune und viel Motivation nahmen wir darum zahlreich an der Chorprobe in den Räumen der Evangelischen Kirche in Ihringshausen teil. 
Zuerst wurden die Noten von Konradin Kreutzers „Abendchor“ aufgeschlagen. Hier war noch ein wenig Feinarbeit an den schwierigen Stellen notwendig. Der Gute-Laune-Hit „The lion sleeps tonight“ von Solomon Linda macht uns bei den Proben besondere Freude und so stellte wir uns positiv gestimmt den kleinen Schwierigkeiten dieses Liedes.
Einige unserer Stücke haben nun einige Wochen geruht. Deshalb wurde unser Erinnerungsvermögen besonders gefordert, als unser Chorleiter hören wollte, was uns im Gedächtnis geblieben ist. Was haben wir bei „Memory“ vergessen? Können wir mit positivem Gefühl auf „As Tears go by“ schauen? Hier und da waren natürlich Nachbesserungen notwendig und wir sind gespannt, wie die Stücke klingen werden, wenn alles verinnerlicht ist.  Nächste Woche steht neben der regelmäßigen Probe am Donnerstag unsere gemeinsame Wanderung mit anschließendem gemütlichen Beisammensein am 01. Mai 2018 auf dem Programm. Wir hoffen, dass das Aprilwetter sich bis dahin verabschiedet hat und der Wonnemonat Mai uns an diesem Tag ein wenig Sonnenschein schenkt. An guter Laune und ausreichender Verpflegung wird es uns auf jeden Fall nicht mangeln.

 

Fuldatal aktuell 16. KW 

Chor ist mehr als gemeinsames singen!

Mit sonniger Laune konnten wir nach vier außergewöhnlichen Wochen wieder in der gewohnten Konstellation durchstarten. Unser Chorleiter Paul leitet ab heute wieder unsere Singstunden und Natürlich gibt es einiges zu klären:  


Wie ist der aktuelle Stand der Dinge? Unsere einstudierten Lieder haben von den unterschiedlichen Herangehensweisen der Vertretungs-Chorleiterinnen sehr profitiert. Wir haben die Stücke in den letzten vier Wochen eingehend kennengelernt und können nun selbstbewusst darauf aufbauen und die schwierigeren Parts angehen.

Wir stellen fest: in 17 Wochen steht schon unser erstes großes Konzert auf dem Plan. Am 25.08.2018 werden wir in der Evangelischen Kirche in Ihringshausen auftreten und die Vorfreude ist bei allen Sängerinnen und Sängern spürbar.

Besonderen Spaß macht uns das abwechslungsreiche Liedgut. Vom Musical-Evergreen „Memory“ zu Konradin Kreutzers „Abendchor“, von „As Tears go by“ aus der Feder der Rolling Stones bis zum Gute-Laune-Ohrwurm „The Lion sleeps tonight“ von Solomon Linda – wir sind von unserem Programm begeistert und freuen uns darüber, was unser Chor so alles kann.

Die Vielseitigkeit unseres Chorlebens zeichnet sich natürlich nicht nur durch die Herangehensweise an einzelne Stücke und das abwechslungsreiche Liedgut aus. Chorleben heißt bei uns Gemeinschaft über das Singen hinaus. Neben dem Gesang stehen immer wieder besondere Aktivitäten auf dem Programm, denn gemeinsames Singen verbindet. Am 01. Mai 2018 werden wir z. B. unsere Wanderschuhe schnüren und uns zusammen auf den Weg machen.

 

 

Fuldatal aktuell 15. KW

Wie war es und was ist passiert?

Stimmt dieses Sprichwort, was lange währt wird endlich gut? Hoffen wir es von diesem Artikel. Er stammt nicht aus der Feder unserer hoffnungsvollen Nachfolgerin von Sigi Schleck. Kerstin ist seit längerem erkrankt und wir wünschen ihr von dieser Stelle die allerbeste Genesung.

Wie war es und was ist passiert. Die letzte Information in Fuldatal aktuell stammte von unserer Übungsstunde vor Ostern mit Susanne Rhode, die für unseren Paul einsprang. Den darauf folgenden Donnerstag, dem „greinenden Donnerstag“ verbrachten wir an langer Tafel, evtl. sollte es anfangs eine allgemeine Aussprache geben, aber alle wollten lieber auf Angela mit den gegarten Kartoffeln warten, die dann zusammen mit Franks „Grüner Soße nach Großmutters Rezept“ verzehrt wurden. Die Stimmung war gelöst, nur Paul fehlte, und alle blickten vorwärts auf den nächsten Donnerstag und den „Ersatzchorleiter“, da Paul noch in Spanien weilte. Der Donnerstag kam, mit ihm Nicole King. Sie legte besonderen Wert auf die Übungen mit den hohen Stimmlagen. Die Männer konnten trotz allem folgen, wenn auch etwas tiefer. Paul hatte die Problembereiche vorgegeben und nach Abgleich der Literatur übten wir den Abendchor aus dem Nachtlager von Granada von Konradin Kreutzer und frischten Wim-o-we (The Lion sleeps tonight) auf. Es ist schon toll, eine ausgebildete Fagottistin und Sängerin als Chorleiterin zu erleben, war die einhellige Meinung aus den Reihen der Aktiven. Nun, letzten Donnerstag sollte die erstere Vertretung noch einmal kommen, leider musste sie sich kurzfristig krankmelden und es gelang unserem Vorsitzenden Nicole King zu erreichen, und… sie hatte Zeit. So erlebten wir erneut die andere Herangehensweise an Rhythmus und Intonierung! Wir begannen mit Memory aus Cats und packten noch einmal The Lion sleeps tonight an. Des Weiteren waren für Margot, Elke und Birgit Geburtstagsständchen zu singen, als da waren, der Irische Reisesegen, Wim-o-we und Kassel ist ’ne schöne Stadt, was nach den vorhergegangenen Übungen nur so flutschte.

 

 

 

 

 

Fuldatal aktuell 13. KW

 

 

Neue Impulse für aktuelle Lieder

Während unser Chorleiter Paul Wendel die nächsten vier Wochen im schon recht sonnigen Spanien verweilt, halten wir dem kalten Wetter in Fuldatal stand. Diesen Donnerstag sind wir jedoch krankheitsbedingt eine überschaubare Chorgemeinschaft – nur 23 Sängerinnen und Sänger konnten an der Singstunde teilnehmen. Chorprobe ohne Chorleiter? Natürlich nicht! Unsere sympathische Ersatz-Chorleiterin in dieser Woche war Susanne Rhode, die uns mit neuen Übungen zu verschiedenen Techniken des Singens so richtig motivierte und uns damit einige neue Impulse für unsere aktuellen Lieder gab. Wir probierten das frisch Gelernte dann auch gleich an unseren Liedern „ As tears go by“ sowie „ich freu mich auf die Blumen rot“ und „Abendfrieden“ aus

 

 

 Fuldatal aktuell 11. KW  

Wir singen fleißig weiter 

An diesem Donnerstag widmeten wir uns wieder dem Programm für unsere Konzerte in 2018. Die Grippewelle scheint uns glücklicher Weise zu verschonen und so konnten wir mit 27 Sängerinnen und Sängern „As tears go by“ und „Am kühlenden Morgen“ proben.


Unser Chorleiter Paul Wendel machte uns mit einigen Aufwärm-Übungen zu Atemtechnik und Stimmbildung dafür richtig fit.

 

 

Nach der Pause widmeten wir uns einem Geburtstagsständchen für Britta Becker. Sie wünschte sich „Der Mond ist aufgegangen“. 

Am Ende der Probe teilte uns Paul Wendel mit, dass er in den nächsten vier Wochen nicht an den Probeterminen anwesend sein kann. Zwei Chorleiterinnen werden ihn in dieser Zeit vertreten und mit uns weiter an unserem Repertoire arbeiten.

Da uns Paul Wendel zum Jahresende als Chorleiter verlassen wird, gab er uns für diese Probenzeit ohne ihn eine Aufgabe: Was soll sich bei einem Chorleiterwechsel ändern? Was soll so bleiben? Dies und auch andere große und kleine Dinge sollen in einer sogenannten „Meckerstunde“ besprochen werden. 

Das traditionelle „Grüne Sauce-Essen“ am Gründonnerstag darf natürlich auch in diesem Jahr nicht fehlen. Somit sind die kommenden vier Wochen schon gut geplant und wir freuen uns darauf.

 

Fuldatal aktuell, 10. KW 

 

Wir trotzen der Kälte

Trotz eisiger Temperaturen trafen wir uns an diesem Donnerstag mit 25 motivierten Sängerinnen und Sängern zur Probenstunde im FuldaTaler Forum.

Zuerst übten wir fleißig das Lied „Mit Lieb bin ich umfangen“. Hartmut Pagenkopf hatte nämlich seinen 70. Geburtstag gefeiert und sich von uns dieses Ständchen gewünscht. Anschließend wandten wir uns einem anderen baldigen Geburtstagskind zu.

 

Auch Andrew Lloyd Webber feiert in 3 Wochen seinen 70. Geburtstag. Aus seiner Feder stammen unzählige bekannte Kompositionen aus den Bereichen Musical und Film. Sehr bekannt ist vor allem seine Ballade „Memory“ aus dem Musical Cats. Dieser musikalische Leckerbissen wird Teil unseres diesjährigen Programms sein. Der Song ist ein nostalgischer Rückblick auf das Leben der einstigen Glamour-Katze Grizabella und markiert den Wende- und Höhepunkt des Musicals. Interessant ist, dass dieser Welthit erst im Verlauf der Proben zur Welturaufführung des Musicals dazu geschrieben wurde, da ein emotionaler Höhepunkt für das Stück fehlte.

Im Gegensatz dazu, haben wir dieses Lied schon zu Beginn unserer Konzertproben fest im Blick. Die ersten Übungen waren schon recht vielversprechend und haben uns sehr viel Spaß gemacht. Zuerst probten wir getrennt die Frauen- und Männerstimmen, anschließend wurde das Gelernte beim gemeinsamen Üben mit allen vier Stimmlagen umgesetzt.  

 

 

Fuldatal aktuell, 09. KW 

Der Volkschor und „The Rolling Stones“

Mit großer Neugier und viel Platz in unseren Chormappen haben wir uns an diesem Donnerstag zur Chorstunde getroffen. Unser Chorleiter hatte uns nämlich am Vorabend per Email über einen Teil des Repertoires für 2018 informiert. Deshalb waren an diesem Abend natürlich die neuen Noten Hauptgesprächsthema.  

Wir starteten gutgelaunt mit der Ballade „As Tears go by“. In der Vorwoche hatten wir unsere Passagen stimmlich getrennt eingeübt. Also nahmen auch in dieser Woche Sopran und Tenor ihre Stühle und Noten und zogen für diesen Teil der Probe um.

 

Geschrieben wurde die Ballade von Mick Jagger und Keith Richards, gesungen erstmals 1964 von der damals 17 jährigen Marianne Faithfull. 1965 veröffentlichten The Rolling Stones ihre eigene Version des Hits auf dem Album „December`s Children (And Everybody`s)“. Dieser Song hat in den letzten 50 Jahren nicht an Beliebtheit verloren. So wurde er z. B. im Juni 2013 noch sehr erfolgreich in Chicago von Mick Jagger und Taylor Swift gesungen.

 

 

Nach einer verdienten Pause widmeten wir uns dann wieder gemeinsam dem bekannten Lied „Memory“ aus dem Musical Cats. Wir sind gespannt wie es in der nächsten Woche weitergeht.

 

 

 

Fuldatal aktuell, 08. KW 

2018 nimmt Fahrt auf - die Konzertproben beginnen!

In der 7. Kalenderwoche teilte uns Frank Hellwig einige Chor-Termine für das Jahr 2018 mit. Zwei große Konzerte, Geburtstagsfeiern, Gottesdienste und auch eine Hochzeit stehen schon fest auf dem Programm. Danach übten wir einen fröhlichen Geburtstagskanon ein und sangen für vier Geburtstagskinder die gewünschten Ständchen.  

 

In dieser Woche ging es dann wieder richtig los, denn…

 

…die Lieder für unsere zwei großen Konzerte wollen geübt werden. Am 25.08.2018 treten wir anlässlich der Feierlichkeiten „975 Jahre Ihringshausen“ in der Evangelischen Kirche in Ihringshausen auf. Am 08.09.2018 haben wir ein „Auswärts-Konzert“ und wiederholen unser Konzertprogramm in der Johanniskirche in Kassel Wolfsanger.

Unser Konzertprogramm dürfen wir selbst mitgestalten. Deshalb haben wir in den letzten Wochen bei unserem Chorleiter Liedwünsche eingereicht. Es wurden sehr unterschiedliche Ideen gesammelt, davon sind 46 Lieder denkbar. Nun prüfen wir unseren Notenbestand und schauen, welche Lieder verfügbar sind. 

Tatsächlich konnten wir uns schon in dieser Woche an die ersten Liedwünsche für das Konzert wagen. In den Räumen der Evangelischen Kirche trafen wir uns mit 23 Singbereiten und viel guter Laune. Gespannt, was da nun auf uns zukommt. 

Los ging es mit dem Lied „As Tears go by“. Um alle Stimmlagen gleichermaßen üben zu können, haben wir uns für dieses Lied stimmlich aufgeteilt und getrennt geprobt. Danach kamen wir wieder alle zusammen und widmeten uns dem Lied „Oh happy Day“. Während der Chor seinen Part probte, studierte Olaf Florin den Solo-Part ein.  Die Probe beendeten wir mit ersten Übungen zum Lied „Memorys“ aus dem Musical Cats. 

Der Start unserer Konzertproben ist ein idealer Zeitpunkt um mitzumachen. Singen Sie gerne? Haben Sie donnerstags ab 19.30 Uhr Zeit und möchten unverbindlich vorbeischauen? 

Sie sind uns immer herzlich willkommen! 

Unsere nächste Probe findet wieder am Donnerstag um 19.30 Uhr im FuldaTalerForum, Niedervellmarsche Str. 3 in Fuldatal statt.

 

Fuldatal aktuell, 06. KW 

In den meisten Chorstunden arbeiten wir sehr motiviert daran ein gemeinsames Klangbild aus allen vier Stimmlagen zu zaubern.

Wir freuen uns sehr, wenn Lieder eingeübt sind und das Ergebnis unserem Chorleiter ein Lächeln der Zufriedenheit entlockt. Schon vor der Chorstunde in dieser Woche war allerdings allen Sängerinnen und Sängern klar, dass Entspannung auf der Tagesordnung stehen würde. Eine Rundmail zu Beginn der Woche hatte es bereits angekündigt: „Geplant ist ein kleiner Imbiss zum Jahresauftakt.“ Unsere Notenmappen brachten wir einzig aus zwei besonderen Anlässen mit: Anne Wilhelm feierte in dieser Woche ihren 75. Geburtstag und  Reinhold Urringshardt feierte sein 80. Wiegenfest. Wir gratulieren auch an dieser Stelle nochmal von Herzen zu diesen besonderen Geburtstagen.

Beide wünschten sich von uns als Ständchen das Lied „Griechischer Wein“ von Udo Jürgens. Da dieser Ohrwurm Teil des Konzertprogramms unserer beiden Mitsingkonzerte im letzten Jahr war, reichte eine kurze Auffrischung der einzelnen Stimmlagen, um singbereit zu sein.Anschließend ging es zu Tisch. Gemeinsam verbrachten wir einen schönen Abend mit leckerem Essen und guten Gesprächen.

 

 

 

 

 

 Fuldatal aktuell, 05. KW 

Jahreshauptversammlung 2018 und ein Geburtstagsständchen für Holger Kornrumpf

Am 27 Januar trafen wir uns im Vereinsraum des Rathauses in Ihringshausen zur Jahreshaupt-versammlung 2018. Pünktlich um 18 Uhr waren wir mit 28 Sitzungsteilnehmerinnen und Sitzungsteilnehmern, sowie zwei Gästen beschlussfähig und konnten um 18:05 Uhr mit der Tages-ordnung beginnen. Da die Neuwahl des Vorstands auf dem Programm stand, umfasste die Tagesordnung in diesem Jahr elf Tagesordnungspunkte. Der Chorleiter konnte leider nur kurz teilnehmen und blieb auch nur für seinen Bericht, weil er bald seine Examensarbeit abgeben muss. Er stellte aber in Aussicht, dass er uns noch bis zum Ende des Jahres erhalten bleiben kann. Das freut uns sehr. Als Ermutigung überreichte ihm der 2. Vorsitzende Olaf Florin eine Flasche „Quiet Man“ Whiskey. Frank Hellwig bedankte sich mit Blumen bei Sigrid Schleck und Doris Rösch für die harmonische Zusammenarbeit im Vorstand, Bärbel Krug war wegen Urlaub nicht anwesend. Olaf Florin und Erhard Rösler bekamen eine Ahle Wurst. Frank Hellwig wollte sich nicht selbst beschenken und ging deshalb leer aus, obwohl er auch ein Geschenk viel verdient hätte. Unserem „hauptamtlicher Gratulanten“ Hartmut Pagenkopf und der fleißigsten Proben-Teilnehmerin und Herrin der Teilnahme-Strichlisten wurde auch mit Ahler Wurst bzw. Blumen gedankt. Frank erwähnte in seinem Jahresbericht das Außergewöhnliche unserer Mitmach-Konzerte am 08.07.2017 und 19.08.2017 und den Mut der einzelnen Solisten. Nachdem der Vorstand entlastet war, übernahm der Bürgermeister die Aufgabe des Versammlungsleiters.
Bei der Wahl blieb weitgehend der alte wie der neue Vorstand: Frank Hellwig, 1. Vorsitzender, Olaf Florin, 2. Vorsitzender, Doris Rösch, Kasse, Bärbel Krug, Stellvertr. Kasse. Allein die Schriftführung musste neu besetzt werden (weil die bisherige Schriftführerin im wahrsten Sinne des Wortes „flöten“ geht). Hier übernahm Erhard Rösler und Kerstin Rausche wurde seine Stellvertreterin. Neu als Kassenprüferin wurde Elke Stahl gewählt, während Birgit Knauf noch ein Jahr in diesem Amt bleibt. Auch die Notenwartinnen wurden wieder bestätigt: Birgit Knauf und Herta Platzer-Wiegand. Weil unser Chor inzwischen aus über 40 Aktiven besteht, einige davon neu sind, soll eine Instanz zwischen Mitgliedern und Vorstand eingerichtet werden, die Mitgliederbeauftragte. In diese Position wurde Leni Rösler gewählt.

Nach den Wahlen richtete der Bürgermeister ein Grußwort an uns und sprach uns seine guten Wünsche für 2018 aus. Er würdigte unseren Erfolg, erwähnte regelmäßige Konzerte, aber auch die Berichte für die Öffentlichkeit der Gemeinde. Er hofft auf unseren Beitrag anlässlich des 975 Jahre-Jubiläums Ihringshausen und stellt in zwei Jahren den 50. Geburtstag der Gemeinde Fuldatal in Aussicht. Auch hier sind Beiträge der Vereine erbeten. Insgesamt ist er angetan von seiner Gemeinde: Fuldatal wächst, es gibt mehr Einwohner und mehr Kinder. Nötig sind mehr Angebote, weshalb die Vereinsförderung wieder anlaufen soll. Sprach´s und entschwand zur nächsten Jahreshauptversammlung.

 

Nachdem der bürokratische Teil des Abends doch recht flott und angenehm über die Bühne gegangen war, wurden wir mit einem herzhaften Imbiss verwöhnt.


Der Grund war ein eher trauriger:

 

 

Sigi Schleck verlässt den aktiven Chor, um mehr Zeit für ihre Querflöte zu haben.

 

 

Sigi war seit Oktober 2013 aktives Chormitglied und unterstützte den Sopran mit ihrer schönen Stimme. Außerdem engagierte Sigi sich seit 2015 im Vorstand des Volkschores als Schriftführerin und schrieb bis 2016 erst stellvertretend und ab 2017 ständig die Artikel des Volkschores für das Blättchen „Fuldatal aktuell“. Wir sind sehr dankbar für die schöne gemeinsame Zeit und für Sigi`s Engagement im Chor und dessen Öffentlichkeitsarbeit. Da Sigi uns als passives Vereinsmitglied erhalten bleibt, freuen wir uns schon jetzt auf ein baldiges Wiedersehen.

 

 


Am Sonntag, den 28 Januar trafen wir uns auch schon wieder, denn Holger Kornrumpf feierte seinen runden Geburtstag. Holger ist seit über 50 Jahren Mitglied im VolksChor Ihringshausen, war 6 Jahre lang unser Chorleiter und von 1980 bis 1988 der 1. Vorsitzende des Volkschors. So reisten am Sonntag 24 Sängerinnen und Sänger nach Knickhagen und erfreuten das Geburtstagskind und die zahlreichen Gäste der Feier mit fünf ausgewählten Liedern.

 

Nach unserer erholsamen Weihnachtspause haben wir die beiden bisherigen Proben im Januar genutzt und für diesen Anlass einige Ständchen einstudiert. Wir starteten mit dem „drunken Sailor“ und den verschiedenen Möglichkeiten mit diesem umzugehen. Anschließend sangen wir zwei Liebeslieder, die ein Happy End für die Liebenden versprachen. Unser besonderes Highlight war die Darbietung von Elton Johns bekanntem Lied „Can you feel the love tonight“.

Neben dem vierstimmigen Chorensemble haben Solistin Anja Kleister und Solist Andreas Kornrumpf dieses Lied gemeinsam vorgetragen. Wir verabschiedeten uns von der Feier mit dem Konzerterprobten Ohrwurm „Willi-Allee“ und dem leicht geänderten Volkslied „Es, es, es und es“. In der von unserem Chorleiter Paul Wendel geänderten Version verließ der Protagonist unter anderem wegen dem „Weckewerk“ seiner Meisterin Kassel und hoffte sein Glück zu finden.

 

Der Volkschor trifft sich wie üblich am Donnerstag, 01.02.2018 um 19.30 Uhr wieder zur Probe im Fuldataler Forum. Neue Sängerinnen und Sänger sind uns immer herzlich willkommen. Wer mit uns singen mag, kann gerne vorbeischauen.

 

Fuldatal aktuell, 03. KW 2018

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unser Konzert am 19. August 2017

in der Johanniskirche in Wolfsanger 

 

 

 

 

Berichte 2017 

 

Wir hatten auch Plakate aushängen

 

 

Berichte aus Fuldatal aktuell 

 

Wieder einmal haben wir es geschafft!

Wir haben es geschafft, unsere Chorfamilie beisammen zu halten und sogar zu vergrößern, was in der heutigen Zeit sicher keine Selbstverständlichkeit ist, aber wir haben auch hart daran gearbeitet ohne dass es irgendjemand gemerkt hätte.

Wir haben keine großen Banner quer über irgendwelche Straßen gehangen, keine öffentlichen Demonstrationen gegen das Chorsterben veranstaltet, wir haben auch keine Aufrufe in irgendwelchen Schaufenstern ausgehängt, Wir waren einfach nur da.

Wir haben geprobt, gesungen und ein harmonisches Vereinsleben in diesem Jahr verbracht und trotzdem haben wir uns vergrößert.

Wir sind mehrfach darauf angesprochen worden, wie es denn kommt, dass gerade wir im Volkschor 1913 Ihringshausen e.V. so einen Zulauf haben.

Die Antworten gaben wir in Demut und nicht überheblich: „Weil wir so sind, wie wir sind!“

Wir sind gesellig, das sind andere auch. Wir haben einen tollen Chorleiter, das haben andere auch. Wir singen gern zusammen, das tun andere auch. Wir singen schöne Konzerte, das machen andere auch. Die Präsentation in der Öffentlichkeit über wöchentliche Berichte des Chorlebens machen andere auch. Wir machen also alles so, wie es andere auch tun und trotzdem scheint bei uns etwas anders zu sein als bei anderen.

Ein aktiver Vorstand, der so gut und harmonisch zusammenarbeitet, ohne dass jemand merkt, wenn etwas verändert wird. Es sind kleine Stellschrauben, an denen man in unserem Chor dreht um alles am Laufen zu halten. Und die Harmonie, mit der man dieses tut, ist wohl auch nur ein Teil unseres Rezeptes.

Wir sind dankbar, und das möchten wir zum Jahresende auch einmal zum Ausdruck bringen, dankbar für viele harmonische Chorproben, Konzerte, Zusammenkünfte und auch Feste.

Dankbar sind wir auch für unseren Chorleiter Paul Wendel, der sich über das „normale“ Maß hinaus mit unserem Chor beschäftigt, dem es auch nach mehreren Stunden des Probens an nur einem Lied nicht zu viel wird, es bis zur Perfektion zu üben. Ein Chorleiter, von dem man sich wünscht, dass er diese wichtige Position für immer beibehält.

Durch ihn haben wir uns in die Herzen vieler gesungen, die mit Chormusik früher nicht allzu viel am Hut hatten, durch ihn haben wir gelernt, dass ein Chor durch hartes Arbeiten sehr erfolgreich sein kann.

Die Konzerte, die wir in diesem Jahr gesungen haben, haben auch ihn sehr viel Anstrengung, Arbeit und auch Freizeit gekostet. Dafür, lieber Paul Wendel, danken wir Dir ganz herzlich.Er hält uns zusammen und ermutigt uns, auch mal ein Solo zu singen, was in einem Chor nicht unbedingt üblich ist. Er lässt dem Vorstand die Freiheiten, Vorschlage umzusetzen und richtet sich vielfach nach den Wünschen einzelner. Das zeichnet ihn aus und sicher ist auch das ein großer Teil unseres Erfolges.

Unser Dank, also der Dank des gesamten Vorstandes, geht an jeden einzelnen, der/die mit uns singt, der/die uns unterstützt, als Mitglied, als Sponsor, als Förderer, als Gast und als Gönner.

In vielfältiger Weise konnten wir auch in diesem Jahr wieder Kontakte knüpfen, die unseren Chor in den nächsten Jahren voran bringen. Auch dafür sind wir dankbar.

Das Klagen der anderen hören wir wohl, sind uns aber auch sicher, dass wir uns nicht einreihen wollen in das Klagelied, sondern dem Klagen mit Mut, Zuversicht und aktivem Handeln entgegentreten werden.

Wir möchten weiterhin unseren Auftrag erfüllen, das Kulturgut des Volksliedes und auch anderer Lieder nach vorn zu bringen und in Erinnerung zu halten.

Wir möchten all denen unseren Dank aussprechen, die uns dies in der Form, wie wir es tun, ermöglichen. Der Vorstand des Volkschores 1913 Ihringshausen e.V. wünscht allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in das neue Jahr. Das beginnen wir sehr positiv und engagiert und hoffen weiterhin auf Ihre und Eure rege Teilnahme an unserem Chor, der ohne Sänger nicht funktioniert, aber eben auch nicht ohne Gäste bei unseren Auftritten,.

Wir freuen uns auf das neue Jahr, in dem wir wieder aktiv für Sie, unser Publikum, das Beste geben wollen und werden. Unser letzter Dank gilt der Gemeindeverwaltung Fuldatal, aber auch allen Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde Fuldatal, die mit ihren Steuern dafür sorgen, dass wir jede Woche kostenfrei im Fuldataler Forum üben können. Wir bedanken uns auch bei der Kirchengemeinde Ihringshausen, hier stellvertretend dem Pfarrerehepaar Küllmer sowie dem gesamten Kirchenvorstand, für die Bereitschaft, uns in der Kirche unsere Konzerte singen zu lassen und wenn das Forum belegt ist, ein Ausweichquartier zu stellen. 

 Zum Jahresende rufen wir Ihnen ein herzliches „Glück auf“ zu und freuen uns auf Ihre weitere Unterstützung.

 Der Vorstand des Volkschor 1913 Ihringshausen e.V.

 

 

 

50 KW. 2017 

Feiern überall 

Bei der Probe am vergangenen Donnerstag hatten wir was ganz Besonderes zu feiern:


Unser jüngstes Chormitglied hatte Geburtstag – sie wurde 18 Jahre alt! Obwohl der Ehrentag genau auf den der Probe fiel, war sie anwesend! Das nenne ich Einsatz! Und sie hatte für uns drei Sorten Mini-Donuts gebacken. Die ließen wir uns natürlich begeistert schmecken. Vielen Dank dafür, liebe Sophie! Wir sangen für sie ebenso begeistert ihr Wunschlied als Ständchen. 

 

 

Gleich am nächsten Tag ging es dann für uns weiter: Wir durften auf dem Seniorennachmittag der Gemeinde im Forum ein paar bekannte Weihnachtslieder vorstellen. Zum Einsingen trafen wir uns im Vereinsraum. Dort hatte die Gemeinde für uns freundlicherweise Getränke, Plätzchen und Stollen vorbereitet. Das war schön, vielen Dank.
Der Chor war aus den unterschiedlichsten Gründen etwas schwach besetzt. Das fiel fast gar nicht auf, weil einige aus dem Publikum die Melodie mitsingen konnten. Insgesamt sind wir inzwischen so viele Sängerinnen und Sänger, dass wir auch in kleiner Besetzung  diesen Raum locker füllen können und auch an der Theke im Foyer gut zu hören waren.
Dem Freitag folgte der Samstag und damit unsere Weihnachtsfeier. Die fand auch im Forum statt, weil der Vereinsraum inzwischen zu klein für uns ist. Wir fanden uns gegen 15 Uhr ein und staunten erstmal: Carmen Hellwig hatte sich mit Unterstützung von Herta wieder eine traumhafte Dekoration einfallen lassen. Es ist wirklich toll, so eine kreative Person in der näheren Umgebung zu haben. Ihr fällt wirklich zu jedem Anlass in jeder Situation wieder etwas Neues ein. Ganz vielen Dank, liebe Carmen! An jedem Platz stand ein kleines Päckchen mit der Anleitung für „10 Minuten Weihnachten“ und dem entsprechenden Inhalt. Das hatte uns Franks Nikolaus liebevoll verpackt. Auch dafür herzlichen Dank!
Die Sängerinnen und Sänger bestückten zuerst einmal die Kaffeetafel mit ihren mitgebrachten Torten, Kuchen, Kräppelchen, Blätterteigteilchen, Süßigkeiten, Plätzchen uvm. oder stellten die Salate in den Kühlraum. Die Auswahl war mal wieder gigantisch. Trotz Teilen der schon eher klein geschnittenen Kuchenstücke konnte wohl niemand alles probieren.

Wir dehnten das Kaffeetrinken lange aus und schnuddelten erstmal nach Herzenslust.


Dazu kommt man ja während der Chorproben nicht. Während eine andere Stimme übt, ist es ziemlich verpönt zu reden. Nachdem die wichtigsten Informationen ausgetauscht und manche schon zum Glühwein übergegangen waren, durften wir noch ein paar Vorträge hören.Ursel hatte eine wunderbar launige Jahreschronik teilweise in Reimform zusammengestellt. Sie enthielt wirklich alle Höhepunkte des Chorjahres und erntete begeisterten Beifall. Hartmut sang uns eine Zusammenstellung von acht bekannten Weihnachtsliedern auf die Melodie von „O Tannenbaum“. Marion verglich aus der Sicht des Weihnachtsmanns die moderne konsumorientierte Weihnachtszeit mit der besinnlichen von früher – da konnte er einem schon leidtun, der arme Nikolaus. Und unser Chorleiter Paul erzählte uns, was aus dem Wettstreit einzelner Nachbarn in Sachen elektrische Weihnachts-Beleuchtung so alles entstehen kann.Leider waren nur zwei Kinder zur Weihnachtsfeier gekommen. Sie trugen aber beide auch etwas vor und erhielten natürlich dafür einen gefüllten Nikolaus-Stiefel.Schon bald war der kurzweilige Nachmittag vorüber und das Abendessen wurde angekündigt. Frank hatte einen leckeren Spießbraten besorgt und die Chormitglieder trugen die unterschiedlichsten Beilagen bei. Wir schlemmten erneut und ließen es uns weiter so richtig gut gehen. Der Vorsitzende bedankte sich noch einmal bei allen, die etwas beigetragen hatten. Irgendwann nach 19 Uhr brachen dann einige auf. Die Verbliebenen räumten in einer gemeinsamen Blitzaktion alles auf, weg und zusammen und eine knappe Stunde später konnten wir auf ein richtig ordentliches Forum schauen.Das war mal wieder ein wirklich schöner verlängerter Nachmittag mit dem gesamten Chor.

 

 

49. KW 2017

Weihnachtsmarkt-Gesänge in Ihringshausen

Beim Fuldataler Weihnachtsmarkt in Ihringshausen ist auf das Wetter wirklich Verlass: Es ist kalt! Tagsüber blieb es trüb, die Wolkendecke riss nicht auf, trotzdem war es gegen Abend richtig kalt. Da half auch kein Zweitstrumpf, die Handschuhe

 

sind beim Umblättern der Konzertmappe eher hinderlich und Mützen und Hüte retteten die Körperwärme auch nicht wirklich. Vor dem Konzert verbot sich auch der Glühwein – danach half er allerdings erheblich beim Aufwärmen.  

 

Wir hatten wieder eine Bude bestellt und verkauften diesmal Brezeln. 

 

Es gab sie pur, mit Schinken oder Käse oder auch mit beidem. Mal was anderes bei all den vielen Bratwürsten, die aber auch immer wieder lecker sind. Die Chormitglieder teilten sich den Standdienst für die beiden Tage Weihnachtsmarkt auf und wir hatten immer einen Anlaufpunkt im großen Gewusel. Eins muss man den Fuldatalern nämlich lassen: Zum Weihnachtsmarkt sind sie alle unterwegs. 

 Wir hatten am Donnerstag noch einmal zur Einstimmung im kalten Kirchen-Anbau geprobt. Wie eigentlich immer waren wir noch nicht wirklich zufrieden, aber irgendwann war die Probenzeit vorbei.

 Bei Höhmanns im Hof konnten wir uns am Samstag dann einsingen und übten uns schon mal im Stillstehen und Auskühlen. Gegen 17:30 Uhr gingen wir zur Bühne, verteilten unsere Textblätter ans Publikum, Paul stellte uns wieder mal mit launigen Worten vor und forderte zum Mitsingen auf.

 

 

Viele der Umstehenden beteiligten sich auch kräftig, der eine oder die andere konnte sogar mehr als die erste Strophe der Lieder auswendig. Bei „Tochter Zion“, „O Tannenbaum“ und „Alle Jahre wieder“ war das Publikum durchaus dabei. Das dann folgende rotnäsige Rentier in englischer Sprache sangen wir weitgehend alleine. Bei den beiden nächsten Liedern „Es ist ein Ros entsprungen“ und „O du fröhliche“ erhielten wir wieder viel Beistand aus der Zuhörerschaft. Es hat uns gefallen zu beobachten, dass es doch in Fuldatal viele Menschen gibt, die gerne singen. Vielleicht hat ja doch bald mal jemand Lust, bei uns vorbeizuschauen?

 

 

In diesem Jahr sind wir noch zweimal zu hören:
- Beim Senioren-Nachmittag im Fuldataler Forum am Freitag,

  den 08.   12..

- Und am dritten Advent, dem 17. 12., in der Kirche beim                  Gottesdienst.

 

Danach gibt es wieder etwas Neues, das im Sommer in einem Konzert in der Gemeinde vorgestellt werden soll.

 

Verstärkung ist uns immer willkommen. Am einfachsten wird ein Einstieg sicher zu Beginn des nächsten Jahres und damit am Anfang des neuen Programms sein.

 

46. KW 2017

 Im Schnellschritt durch die bekanntesten Weihnachtslieder

Nach der Probe waren wir ganz außer Atem. Die beiden Vorsitzenden hatten zu Beginn ganz schnell fünf Weihnachtslieder zusammengelegt, die wir uns dann nehmen sollten. Darum sollte es in der Probe gehen. Für den Sopran war das eine eher leichte Übung, weil diese Lieder wirklich jeder kennt und ganz viele sogar mehr als die erste Strophe auswendig singen können. Die anderen Stimmen hatten da deutlich mehr zu tun.

 

Die Notensätze sind nicht schwer, aber die Melodien mussten doch irgendwie in die Köpfe.

 

Bärbel probte mit den Männern und Paul mit beiden Frauenstimmen. Die Tenöre durften sich noch kreativ betätigen, weil manche Stellen des eigentlich gemeinsam zu Singenden doch etwas zu tief waren. Das wird dann in der nächsten Probe sicher gut klingen.

In der anderen Gruppe musste der Alt richtig arbeiten, während der Sopran seine Melodien alle schon kannte. Das Leben ist nicht immer gerecht.

Beide Gruppen probten weit über den eigentlichen Zeitpunkt einer Pause hinaus. Als diese dann doch angesagt war, wurden wir für unseren Einsatz belohnt: Birgit hatte Geburtstag gehabt und verwöhnte uns mit leckeren Süßigkeiten und kleinen Schnäpschen. Das konnten wir wirklich gut genießen. Vielen Dank dafür!

 

 

 

 45. KW 2017

 

Probe in den Räumen der Kirche

Auch wenn es nicht bei allen angekommen war: Wir mussten umziehen und in dem Nebenraum der Kirche proben. Es ist wirklich schön, dass dies immer so problemlos möglich ist. Ganz vielen Dank dafür! Dank gebührt auch unserem Erhard, der in jeglicher Hinsicht den Kontakt zur Kirche zuverlässig hält.

 

Festzustellen war, dass es auch geringfügige Nachteile hat, wenn wir so viele Leute im Chor sind: Die Räumlichkeiten stoßen an ihre Grenzen. Paul teilte die Gesamtgruppe wieder auf. Bärbel sollte mit Sopran und Tenor im großen Raum singen, weil wir mehr Mitglieder waren. Er selbst ging mit Alt und Bass in den Kinderraum. Beide Räume sind wirklich schön, aber zumindest für Fotos eindeutig zu klein. Es passten in keiner Position alle aufs Bild.

 

Wir schauten erst einmal etwas sparsam, als wir feststellen mussten, dass das Kyrie nach nur zwei Wochen Pause in wichtigen Teilen verloren gegangen war. Wir erinnerten uns jedoch bald wieder an das Stück – leider aber auch an manch alten Fehler. Von außen betrachtet war es vermutlich eher witzig anzuhören, wie immer wieder eine Stimme den anderen „davonrannte“. Der Rhythmus des Stückes ist und bleibt schwierig. Dann hatte Paul auch noch in einem leicht anderen Tempo geprobt als Bärbel. Wir gerieten erneut ins Schleudern. Die letzten beiden vierstimmigen Durchgänge klangen aber dann doch schon ziemlich gut.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das zweite Stück für den Ewigkeitssonntag war zwar den meisten von uns nicht bekannt, wir stellten aber bald fest, dass es, obwohl von Bach, deutlich eingängiger ist. Wir arbeiten auch daran weiter.

 

Zum Schluss der Probe konnten wir dann einfach noch einmal „losschmettern“. Wir sangen eins unserer bekannten Weihnachtslieder.

 

 

 

 

 

 

 

43. KW 2017 

 

Wir arbeiten dran

Das Kyrie bleibt schwierig, aber die Fortschritte sind hörbar, wenn auch in kleinen Schritten. Bei der letzten Probe waren wir leider etwas dünn besetzt; in allen Stimmen fehlten Sängerinnen oder Sänger. Trotzdem waren wir noch 27 Menschen. Ich glaube, man nennt das Klagen auf hohem Niveau, wenn man die Entwicklung der Mitgliedszahlen von Chören allgemein betrachtet.

Wir teilten den Gesamtchor wieder, diesmal probten Sopran und Bass zusammen sowie Alt und Tenor. Wir hatten also erstmal wieder ausreichend Gelegenheit, gegeneinander zu singen statt miteinander. Auch bei den ersten vierstimmigen Versuchen danach gab es durchaus noch Verbesserungsmöglichkeiten. Der Rhythmus bleibt wirklich schwierig. Aber wir arbeiten dran. 

 

Nach der Pause wollte unser Chorleiter in einem Kurzdurchgang hören, was von den bekannten Weihnachtsliedern noch vorhanden ist. Wir sangen ein paar Stücke an. Mit manchen war er einfach so zufrieden, bei anderen arbeitete er an einzelnen Stellen. Hier stellt sich der Erfolg durchaus schneller ein als bei der Gregorianik.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Schluss mussten wir noch über die nächste Probe entscheiden. Paul ist verhindert, Bärbel ebenso. Martina musste arbeiten, deshalb konnten wir sie nicht fragen. Von uns anderen traut sich keiner die Chorleitung zu, also müssen wir leider ausfallen lassen. Das ist schade, aber laut Paul zum jetzigen Zeitpunkt vertretbar. Und wenn er das sagt, dann lasst uns den freien Abend genießen! 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 42. KW 2017

Irgendwo lauert immer ein Problem!

Und wir dachten, wir könnten uns gemütlich zurücklehnen, auf Weihnachten warten und dafür ein paar schöne, bekannte und nicht allzu schwere Lieder lernen oder auffrischen! Denkste!

 

Davor hat unser Chorleiter noch ein Stück aus der Gregorianik gesetzt. Es ist ein vierstimmiges Requiem aus dem Jahr 1583, das aus nur sechs Zeilen und 47 Takten besteht. Aber es hat es in sich!

 

Wir haben in zwei Gruppen geprobt, doch auch zweistimmig gerieten wir rhythmisch schon ins Schleudern. Beim Zusammensetzen des vierstimmigen Satzes haben wir durchaus manchmal gegen- statt miteinander gesungen.

 

Unsere „Neuen“ schauten schon ganz sparsam bis verzweifelt, aber ich denke, noch gibt es keinen Grund für ernsthafte Sorgen. Wir haben ja noch ein bisschen Zeit.

Vor der Pause meinte Paul, der Satz müsse sich erst mal setzen und überließ uns dem wunderbaren Apfelkuchen, den Angela anlässlich ihres Geburtstages mitgebracht hatte. Ganz vielen Dank dafür, liebe Angie!

Nach der Pause kamen dann wirklich die schönen Dinge. Zuerst durften wir das Ständchen für Angela noch ein paarmal üben. Endlich war der Chorleiter zufrieden und das Geburtstagskind schaute ganz gerührt. 

 

  

Die Proben für den Weihnachtsmarkt und die Teilnahme am Advents-Gottesdienst sind immer wieder ein angenehmer Teil in unserem Chor-Jahr: Wir singen Stücke, die uns und dem Publikum Spaß machen.  

Sollten Sie, liebe Fuldatalerinnen und Fuldataler, Lust zum Singen haben, so ist jetzt aus mindestens vier Gründen der richtige Zeitpunkt, bei uns einzusteigen:

 

- Am vergangenen Wochenende wurde die Gartenarbeit bei fast sommerlichem Wetter beendet.

 

- In der vermutlich bald folgenden Herbst-Tristesse ist singen besonders gut für die Seele.

 

-  Nach den vergangenen Konzerten sind schon zwei Sängerinnen und ein Sänger neu zu uns gekommen, Sie wären also nicht alleine erst mal etwas unsicher.

 

- Singen macht einfach Spaß!

 

 

  

41. KW 2017

Diesmal kommt Weihnachten nicht ganz plötzlich!

Schon am vergangenen Donnerstag konnten wir eine Ahnung von der näheren Zukunft bekommen. Der Sommer scheint endgültig vorbei zu sein, der Herbst zeigt sich nicht von seiner netten und goldenen Seite, das Sturmtief hielt uns ein bisschen auf Trab und auf das Weihnachtswetter ist ja seit langem auch kein Verlass mehr.

Verlassen können wir uns aber auf den Fuldataler Weihnachtsmarkt. Und unter anderem dafür wollen wir uns vorbereiten. Deshalb hat unser Paul schon mal die Lieder genannt, die wir zu den nächsten Proben mitbringen sollen, wenn wir sie haben: Kyrie; Mach´s mit mir, Gott; O, du fröhliche; Adeste fidelils; Freu dich, o Welt; Rudolf; God Rest Ye, Merry Gentlemen; Nun komm, der Heiden Heiland; Feliz navidad; Es ist ein Ros entsprungen; Tochter Zion. Zuerst möchte der Chorleiter sich mal anhören, was noch vorhanden ist, um dann später die besten Stücke für unser Konzertchen auf dem Weihnachtsmarkt auszusuchen. Das klingt doch gut so.  


 

 

Wir hoffen, dass es auch für die beiden Interessenten gut klang, die bei der letzten Probe dabei waren. Eine Sopransängerin hatte uns im Wolfsanger gehört und befand uns zumindest der genaueren Überprüfung für würdig. Ein Basssänger hatte sich von seiner Nachbarin überzeugen lassen, dass es bei uns nett ist und singen Spaß macht. Wir freuen uns natürlich über neue Sängerinnen und Sänger und hoffen, dass es den beiden bei uns gefällt und sie bleiben wollen.

 

 

 

Am Ende der letzten Probe haben wir uns mit „Rudolf“, dem Rentier mit der roten Nase, beschäftigt. So manches konnten wir noch gut, anderes muss noch öfter geprobt werden. Was aber immer wieder erstaunlich ist: Das ist ein echter Ohrwurm. Zumindest auf dem Heimweg sangen, summten, brummten, pfiffen oder schmetterten sicher noch einige von uns die Melodie. So können wir uns gut an die ersten Weihnachtsmelodien gewöhnen. Und so kommt Weihnachten nicht wieder ganz plötzlich.

 

38. KW 2017

 

Frischer Mut nach der Pause – wer sorgt für frischen Wind?

 Wir haben uns in Berlepsch nochmal gezeigt, dann haben wir ein Päuschen genossen und jetzt kann es wieder richtig losgehen.

 

Ganz brav haben wir dort unsere fünf Lieder vorgebracht, diesmal ohne alle Solo-Einlagen. Nur der „griechische Wein“ wurde wieder von Bärbel auf dem Akkordeon begleitet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jetzt wäre eigentlich der ideale Zeitpunkt für frischen Wind in unserem Chor. Wie wär´s, liebe Fuldatalerinnen und Fuldataler? Wir sind etwa 40 Aktive auf unserer Liste. Da fällt der Einstieg sicher nicht so richtig schwer, weil einzelne unsichere Töne am Anfang untergehen. Trauen Sie sich, schauen Sie mal rein: Jeden Donnerstag um 19:30 Uhr im Forum. Nur heute, am 21.09., singen wir in der Kirche, weil das Forum belegt ist.

Es wird zuerst einmal um Kirchenlieder zum Ewigkeitssonntag gehen. Danach sind dann die Weihnachtslieder dran. Und was im nächsten Jahr gesungen werden soll, dabei können Sie dann mitbestimmen. Wir sind schon ganz gespannt auf Sie!

 

37. KW 2017

7. Chorfestival auf Schloss Berlepsch (2)

Bei unserer dritten Wiederholung der Veranstaltung auf dem Schloss kam uns das Meiste schon bekannt vor: die Zufahrt zu dem beeindruckenden Gebäude, das Abbiegen in den Wald, die Knappheit an Parkplätzen, der steile Aufstieg zum Schloss uvm.. Nur der leichte Nieselregen kurz nach der erfolgreichen Parkplatzsuche war wirklich nicht bestellt. Petrus hatte aber sehr bald ein Einsehen und ließ es für den Rest des Tages trocken. Die Veranstalter hatten auch vorgesorgt und zwei Zelte für das Publikum aufgestellt. Die eigentliche „Bühne“ befand sich aber wieder vor der Mauer im Freien. 

Dort fand auch gleich nach der Begrüßung durch den Schlossherren Fabian von Berlepsch die Ehrung durch den Mitteldeutschen Sängerbund MSB statt: Herr Dreyer als Organisator und Herr von Berlepsch hatten sich besondere Verdienste für den Chorgesang erworben. 

 

Dann begann das Chorfestival. Trotz einer Absage hatten sich noch elf Chöre eingefunden, davon allein zwei aus Fuldatal: Die „Germania“ aus Wilhelmshausen und wir kamen auch noch gleich nacheinander dran.

Und nach deren Vortrag meinte ich etwas in die Richtung „man müsste auch mal was zusammen machen“ gehört zu haben. Bevor ich aber auf die Idee kam nachzuhaken, hatten sich schon alle zerstreut. 

Bemerkenswert war, dass sich zwei Frauenchöre und ein Männerchor vorstellten.

Früher, als wir alle noch jung und hübsch waren – und das ist bekanntlich ziemlich lange her -, war der Gesang eher Männersache.

 

 

 


Unser Chor öffnete sich schon 1947 für Frauen und seitdem erhöht sich die Zahl der singenden Frauen stetig, während die Zahl der Männer stagniert oder zurückgeht. Bei uns ist das Verhältnis noch recht ausgeglichen, wir freuen uns über sieben Bässe und immerhin vier männliche Tenöre. Zusätzlich singt noch eine der tiefen Frauen im Tenor mit. Andere Chöre haben da deutlich mehr Probleme. Ich denke, es ist eine gute Idee, dass bei Verlust der Männer die verbliebenen Frauen den Gesang nicht aufgeben, sondern sich mit anderen Sätzen für drei bis vier Frauenstimmen beschäftigen.

Wieder stachen aus dem Altersdurchschnitt der Chöre die Gruppen aus Weidenhausen und Sieboldshausen heraus. Die Weidenhäuser sprechen durch die aktive Chorleiterin und das moderne Repertoire auch Jüngere im Ort an. Die „Voices“ aus Sieboldshausen sind sieben junge Frauen, die alle mit Solostimmen gesegnet sind und aus dem üblichen Chorprogramm herausfallen. Sie hatten zwar beim ersten Lied mit der Technik zu kämpfen, boten aber – diesmal ganz in Rot gekleidet - wieder eine beeindruckende Vorstellung.

 

Für das leibliche Wohl war auch erneut seitens der Veranstalter bestens gesorgt. Singen macht nämlich nicht nur glücklich, sondern auch hungrig. Es gab Herzhaftes und Süßes, je nach Tageszeit und persönlichem Geschmack. Wir nutzten das reichhaltige Angebot begeistert.

 

 

 36. KW 2017

7. Chorfestival auf Schloss Berlepsch (1)

Wir waren dabei, es war interessant und schön, sogar das Wetter spielte mit. Wir lernten Chorkollegen aus den unterschiedlichsten Chören kennen, tauschten Erfahrungen aus und waren am Ende ganz zufrieden mit uns und unserem Chor.

Aber: Zu kurz nach dem Ende der Veranstaltung ist Redaktionsschluss bei Fuldatal aktuell und Schreiben ist keine Nachtarbeit. Deshalb kommt der ausführliche Bericht erst in der nächsten Woche.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir machen doch noch eine kleine Chorpause

Nicht nur, weil wir wirklich viel getan haben in der letzten Zeit, gönnen wir uns in den nächsten beiden Wochen eine Pause. Der nächste Termin einer kleineren Präsentation findet erst Ende November statt, so können wir uns erst mal beruhigt zurücklehnen.

Am 21.09. geht es dann weiter.

Zu diesem Termin ist leider das Forum belegt. Wir werden wegen der Akustik in der Kirche proben, nicht im Oktogon. Denkt bitte ans warme Jäckchen, die Kirche ist immer kühl.  

Bis dahin bittet Paul uns auch, Wünsche für Weihnachtslieder aufzuschreiben. Wir werden einige dann bei einem kurzen Auftritt auf dem Weihnachtsmarkt vorsingen. 

Unser sehr aktiver Vorsitzender weist noch einmal darauf hin, dass jetzt, also am 21.09., ein nahezu perfekter Zeitpunkt für Interessierte zum Einsteigen ist: Es stehen zwei kleine Präsentationen an, für die in der nächsten Zeit geprobt werden soll. Das sind höchstens zehn Lieder, die erst einmal neu sein können. Wahrscheinlich sind die Weihnachtslieder aber durchaus bekannt.

Also: Nur Mut, wir freuen uns über neue Mitglieder! Und Singen macht Spaß und ist wirklich gut für die Seele.

 

35. KW 2017

Belohnung und Planung


Es sah durchaus ein bisschen nach Belohnung für das Singen des Konzerts im Wolfsanger aus. Vielleicht war es auch so gemeint. Jedenfalls hatte Leni äußerst leckere Dips und die entsprechenden Cracker und Brote mitgebracht. Offiziell sollte so der Geburtstag von Erhard nachgefeiert werden. Das war eine ganz hervorragende Idee und ein wunderbar ausgesuchter Zeitpunkt! Sehr herzlichen Dank dafür, Ihr lieben Röslers!

 

 Vor der Belohnung haben wir aber noch eine längere Zeit gesungen. Am nächsten Sonntag dürfen wir uns ja schon wieder präsentieren, beim Tag der Chöre auf Schloss Berlepsch. Dort wollen wir fünf Lieder vorstellen. Die Veranstaltung beginnt um 13 Uhr, es treten zehn Chöre auf, welche alle das Publikum für etwa 20 Minuten unterhalten.

 

 Wir werden doch nicht gemeinsam mit dem Chor aus Wolfsanger im Bus fahren, sondern uns in Kleinbusse und Pkw verteilen. Deshalb treffen wir uns um 11:30 Uhr am Forum und verteilen die Mitfahrenden. Dann sind wir auch für die Rückfahrt flexibler.

Es wäre schön, wenn am Donnerstag alle anwesend wären, die am Sonntag mitsingen wollen. Über die Anwesenheit derjenigen, die für Berlepsch verhindert sind, freuen wir uns natürlich auch.

 

 

34. KW 2017

 Wir hoffen, es war auch diesmal recht!

Wenn wir uns an Ihrem Lächeln, Ihrem Gesichtsausdruck und dem Engagement beim Singen und Klatschen orientieren, dann haben wir es mal wieder geschafft: Wir haben auch die Kirche im Wolfsanger gerockt! Das lag aber nicht nur an uns. Sie waren ein großartiges Publikum! Vielen Dank, dass Sie sich so aktiv und lebendig beteiligt haben!

Diesmal fühlten wir uns sicherer vor Beginn des Konzerts, weil wir zumindest ahnten, wie es ablaufen wird. Und diesmal half auch unser Chorleiter dabei, dass alle gleich zu Beginn mitsingen konnten. Er wies darauf hin, dass sowohl unser erstes als auch das letzte Lied im Gesangbuch zu finden sind. Das nutzte!


Wieder teilten wir unser Programm in zwei Sequenzen auf und sangen zehn Lieder vor und weitere zehn nach der Pause. Im ersten Teil gab es zwei alte Volkslieder und sechs inzwischen so allgemein bekannte moderne Stücke, dass sie auch als neue Volkslieder durchgehen. Außerdem präsentierten  Frank Hellwig und Olaf Florin sehr anrührend ein Gespräch zwischen Vater und Sohn als solistisches Duo. Das englische Traditional „Scarborough Fair“, auch von Simon & Garfunkel bekannt, lud eher zum Zuhören als zum Mitsingen ein. Wieder verließen wir – erneut ein wenig erleichtert, dass alles geklappt hatte – mit dem Refrain von „Willi-Alle“ den Kirchenraum unter großem Applaus, der uns sehr guttat.

 Im zweiten Teil präsentierten wir drei alte Volkslieder, zwei Stücke eher zum Zuhören und drei weitere mit tollen Solo-Anteilen von Sophie Pitzing, Charlene Ebner, Anja Kleister, Olaf Florin und Frank Hellwig. Ein wenig solistisch tätig wurde auch unser Chorleiter, der versuchte, uns und das Publikum zum Nachsingen eines bretonischen Textes zu bringen. Er sang die Melodie vor, wir kannten sie. Wir sangen den deutschen Text, einige Worte immerhin vom niederländischen. Die bretonischen Worte wollten uns aber einfach nicht über die Lippen kommen. Nach zwei weiteren Stücken beendeten wir unser Konzert - so dachten wir zumindest. Das Publikum verlangte eine Zugabe, unser Vorsitzender trat nach vorne mit den Worten, dass vor einer Zugabe noch „der Hellwig“ kommt.

 

 


 

 

 

Er bedankte sich bei der Pfarrerin vom Wolfsanger dafür, dass wir in dieser Kirche mit der wunderbaren Akustik singen durften und natürlich beim Publikum. Sein Dank galt dem Chor, dem Chorleiter und „unserer Bärbel“, die immer wieder einspringt, wenn es nötig ist. Er hielt eine flammende Lobrede für den Chorgesang und warb charmant für unseren Chor und den im Wolfsanger. Ganz zum Schluss bedankten sich zwei weitere Vorstandsmitglieder bei den fünf Solisten für ihre tollen Beiträge.

Und dann sangen wir noch einmal die „Willi-Allee“, mit deren Refrain wir erneut abtraten.

 Es war schön, es hat uns Spaß gemacht und gutgetan und ich kann es nur wiederholen: Singen ist gut für die Seele!

 Wir haben in diesem Jahr noch ein paar Termine mit „kleinem Programm“. Sollte jemand bei uns mitsingen wollen, so ist das jetzt bestimmt ein guter Zeitpunkt. Wir freuen uns über neue Sängerinnen und Sänger! Und wir proben jeden Donnerstag von 19:30 Uhr bis 21:30 Uhr im FuldaTaler Forum.

 

 

 

33. KW 2017

…wir singen nochmal für Sie!

 

 

… am 19. August um 18 Uhr in der Johannis Kirche im Wolfsanger.

 

Wir freuen uns! Auf´s Singen und auf Sie als aktives Publikum. Es ist ein Mitsingkonzert – wir brauchen Sie, Ihre Stimme und Ihr mitreißendes Temperament.

 

32. KW 2017

 

… wir arbeiten dran!

Eigentlich wollten wir uns ganz entspannt, quasi als Wiederholung von Bekanntem, auf unser Konzert im Wolfsanger einstellen. Aber manchmal kommt es halt anders …

Zum einen sind da dauernd diese Geburtstage im Sommer. Diesmal hatten gleich zwei unserer Mitglieder in der vergangenen Woche Geburtstag gefeiert, Süßigkeiten für uns mitgebracht und wir durften ihnen ein Ständchen singen. Das erste war das Lied von Hannes Wader, „heute hier, morgen dort“. Das können wir noch, das klang ganz schön. Der zweite Wunsch war der „Sound of Silence“, der als Quartett solistisch vorgetragen wurde. Daraus wurde dann ein Ständchen für den gesamten Chor, denn wir alle hatten das Stück auch erst einmal beim Konzert gehört. Ein Problem war leider die Krankheit eines der beiden Sänger, für den der Chorleiter spontan einsprang. Das klang zwar trotzdem schön, wir hoffen aber, dass sie im Wolfsanger wieder in der gewohnten Besetzung singen können. Wir grüßen unseren lieben Frank ganz herzlich und wünschen dir ganz schnelle gute Besserung.


Im weiteren Verlauf der Probe übten wir die Stücke, bei denen noch nicht alles stimmte. Unser Chorleiter hörte wieder vieles, was unsereiner gar nicht wahrgenommen hat. Wir sangen, bis er zufrieden war. Am Ende der Probe stellte er fest, dass wir relativ fit sind und eröffnete uns, dass die Probe am kommenden Donnerstag ausfällt. So dürfen wir doch noch eine ganz kleine Sommerpause genießen.  Am 17. August singen wir dann noch einmal alles durch und gehen hoffentlich trotz allem entspannt ins nächste Konzert.

 

 

 

 

 

 

 

 30. KW 2017

 

Wir haben ein Konzert gesungen …

 

 

 

… und wir wollen es wieder tun!

 

 

Alle, die uns am 08.07. verpasst haben, können uns im Wolfsanger doch noch hören. Wir üben bis dahin noch – und wir geben für Sie wieder alles.

Termine:

19.08.        18:00 Uhr Konzert in der Johannis Kirche Wolfsanger

 

 

 

 

 

 

 

 

 

28. KW 2017   

 

Haben wir zu viel versprochen?

Sie waren ein tolles Publikum!

Vielen Dank, dass Sie den anderen Angeboten widerstanden haben und zu uns gekommen sind! Und dass Sie so super mitgemacht haben. Ich glaube, das hatten wir noch nie: Die Ihringshäuser Kirche brodelte. Da wurde nicht nur mitgesungen – es gab Leute im Publikum, die konnten sogar die Texte (!) - es wurde rhythmisch geklatscht und gestampft. Ich glaube, es ist uns gelungen, Sie zu rocken!

Und es hat uns einen Mordsspaß gemacht! Haben wir also Ihre Erwartungen erfüllt oder haben wir zu viel versprochen?

Nachdem wir am Freitagabend eine „echte“ Generalprobe hatten – es ging richtig viel schief – war das Lampenfieber beim Einsingen und kurz vor dem Konzert doch deutlich zu spüren. Die Auf- und Abgänge waren klar, der Ablauf des Konzerts ebenso, jetzt hieß es ganz tief Luft holen – und los ging´s. Wir betraten die Kirche und wurden mit einem tollen Applaus empfangen. War das schön!

Wir begannen mit einem Volkslied, das noch leicht verhalten mitgesungen wurde. Spätestens beim dritten Lied aber, der Sierra Madre del Sur auf Deutsch, schmachteten die meisten den Refrain lautstark mit uns.

Unser Chorleiter Paul Wendel führte mit launigen Worten durchs Konzert, erklärte Reise als Motto für den ersten Teil vor der Pause. Das Publikum war aufgefordert, jeweils das gesamte Lied oder den Refrain mitzusingen oder durch einen Summchor einen Hintergrund zu bilden. Das mittlere Stück fiel aus der aktiven Reise heraus und bezog sich auf die Reise zum Erwachsenwerden. Hier sangen Frank Hellwig und Olaf Florin sehr eindrucksvoll solistisch „Father and Son“ von Cat Stevens. Und weil nicht nur das Leben, sondern auch ein Konzert des Volkschors von Gegensätzen und Widersprüchen profitiert, folgte das Queen-Stück „We Will Rock You“. Hier ging das Publikum mächtig aus sich heraus und stampfte, klatschte und sang bis in das nächste Lied hinein. Der folgende „griechische Wein“ wurde mit Akkordeonbegleitung von Bärbel Krug vorgetragen. Den Abschluss des ersten Teils bildete das von Bernd Meyerholz zu „Oh Willi Allee“ umgetextete bekannte Lied „Oh Champs Elysée“, bei dessen Refrain der Chor singend die Kirche verließ.

Im zweiten Teil des Konzerts ging es, wie so oft in der Musik und über die Jahrhunderte hinweg, um die Liebe zu Menschen und Landschaften, um Beziehungen allgemein. Es gab drei bekannte Volkslieder in deutscher Sprache, sechs sehr unterschiedliche Stücke in Englisch und in einem Fall sollten wir dem Chorleiter einen Text auf Bretonisch nachsingen. Chor und Publikum erwiesen sich als lernfähig: Wir griffen auf den von ihm selbst vorgeschlagenen Summ Chor zurück, da die Melodie bekannt war.

 

Besonders hervorzuheben sind in diesem Teil die solistischen Darbietungen. Bei „Can You Feel the Love Tonight“ von Elton John ließ Anja Kleister ihren schönen Sopran erklingen. In „Halleluja“ von Leonard Cohen wurden die Strophen von Sophie Pitzing, Charlene Ebner, Olaf Florin und Frank Hellwig gesungen. Der Chor und das Publikum ließen den Refrain ertönen. Der „Sound of Silence“ von Simon und Garfunkel wurde sehr stimmungsvoll mehrstimmig von Charlene Ebner, Anja Kleister, Olaf Florin und Frank Hellwig vorgetragen. Allen Solist/innen und der Akkordeonspielerin sei an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich gedankt für ihren besonderen Einsatz. Ein großer Dank gilt auch unserem Chorleiter Paul Wendel, der nicht nur die Stücke mit uns erfolgreich eingeübt, sondern auch neun der 20 Lieder neu gesetzt hat. Außerdem hat er sich viele Klavier- und Gitarrenbegleitungen überlegt und nicht zuletzt freundlich und kreativ durch das Konzert geführt.

 

Wir bedanken uns auch sehr herzlich bei der Kirchengemeinde dafür, dass wir in der Kirche singen und den gesamten angrenzenden Bereich gleich mit benutzen durften. Und nicht zuletzt danken wir der Gemeinde Fuldatal für die Möglichkeit, das Forum jede Woche zum Proben zu nutzen.

Für alle, denen es gefallen hat und die wir jetzt endlich überzeugt haben, dass Singen wirklich Spaß macht und gut für die Seele ist: Wir proben jeden Donnerstag von 19:30 Uhr bis 21:30 Uhr im FuldaTaler Forum und freuen uns auf Sie. 

 

 

 

 27. KW 2017  

 

Jetzt wird´s ernst und fröhlich

Ziemlich genau ein halbes Jahr haben wir darauf hingearbeitet – in dieser Woche wird es für uns ernst. Wir dürfen Ihnen das Ergebnis präsentieren! Und das wird hoffentlich für Sie fröhlich und lebendig – Sie dürfen nämlich mitsingen. Unser Chorleiter Paul Wendel hat für uns und für Sie zwanzig Stücke ausgesucht und zum großen Teil neu gesetzt, welche bei fast allen bekannt sein dürften: Vom Lied aus der Grundschule bis hin zum harten Rockstück ist wirklich alles vertreten. Vieles hat zumindest einen bekannten und nicht allzu textlastigen Refrain, auf den die Sangesfreudigen unter Ihnen sich schon freuen dürfen. Der Chorleiter selbst hat bis zum Konzert und auch dabei richtig viel zu schaffen. Bei einigen Liedern gibt es eine differenzierte Klavierbegleitung mit vielen Zwischenspielen, bei anderen greift er zur Gitarre. Zum Zeigen  der Einsätze der einzelnen Stimmen bräuchte er eigentlich eine dritte Hand. Hat er nicht, deshalb muss er sich manchmal etwas einfallen lassen, damit es bei uns nicht durcheinander geht.

 

Auch in der vergangenen Woche haben wir wieder zweimal geprobt, am Dienstag und am Donnerstag. Die ersten beiden Stunden war jeweils der gesamte Chor gefragt, danach durften die Solisten noch weiter singen. Manche ihrer Stücke haben wir als Gesamtchor auch noch nicht in fertigem Zustand gehört. Auch wir sind also gespannt. Auch für uns wird es am Samstag noch etwas Neues zu hören geben. Drei unserer jungen Frauen haben den Mut zu einem Solo, zwei der Bass-Männer präsentieren ihr Können und unsere Bärbel spielt Akkordeon. Wir geben alles - jetzt müssen Sie es nur noch annehmen!

 

 

 

 

 Wir laden Sie nochmals ein zu unserem Konzert am  Samstag, dem 8. Juli, um 18 Uhr  in der evangelischen Kirche Fuldatal-Ihringshausen.                                                           

 

 

Es gibt noch ein paar Karten, auch im Vorverkauf an den bekannten Orten.

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

26. KW 2017 

Auf dem Weg zum Endspurt

In dieser Woche haben wir gleich zweimal geprobt. Aber singen ist ja bekanntlich gut für die Seele. So fühlten wir uns am Dienstag noch kompetent, als Paul die altbekannten Stücke mit uns sang und nur hier und da eine Kleinigkeit kritisierte. Gutes Gefühlt! Wir können´s doch! Bei den beiden neueren Liedern zum Schluss ließ das Selbstbewusstsein schon wieder etwas nach, vor allem bei der Flötenprobe. Aber das kriegen wir auch noch hin. Und ohne Flöte geht´s doch auch.

Die reguläre Donnerstagsprobe holt uns dann wieder auf den Boden zurück. Ein altes irisches Volkslied ist von Paul Simon und Art Garfunkel umgearbeitet worden. Sopran, Tenor und Bass singen den ursprünglichen Text: Ein Bote soll zum Markt von Scarborough gehen und einer ehemaligen Liebe die Bedingungen überbringen, unter denen sie wieder die wahre Liebe werden kann. Alles, was gefordert wird, ist eigentlich nicht zu erfüllen: Ihm ein Batist-Hemd ohne jede Naht und ohne Nadeln zu nähen; ihm einen Acker zu finden zwischen dem Wellenschaum und der See; das Korn dann mit einer Leder-Sense zu mähen und es in einem Bund von Heidekraut zu sammeln. Wenn sie all das erfüllt hat, kann sie wieder seine wahre Liebe werden. Zwischen der in jeder Strophe wiederkehrenden Aufforderung, ihr die einzelnen Aufgaben vorzustellen und den dann folgenden unmöglichen Bedingungen steht immer die Aufzählung von bei den Kelten mythischen Kräutern: Petersilie, Salbei, Rosmarin und Thymian. Dem kommt ein gewisser Zauberspruchcharakter zu, welcher in Beziehung zur Mystik gebracht werden kann.

Unter diesen Text haben Simon & Garfunkel noch eine vom Alt gesungene weitere Ebene, die Geschichte eines Krieges, eingebracht. Die erste Strophe wird noch gemeinsam gesungen, dann erzählt eine Stimme vorsichtig über Dinge, die im Grün des Waldes verborgen sind, über Spuren im Schnee. Später hört das Kind nicht, dass die Fanfare die Armee zum Sammeln aufruft. Im nächsten Teil waschen silbrige Tränen ein Grab, während ein Soldat sein Gewehr reinigt und poliert. In der letzten Strophe ist der Krieg deutlich benannt. Soldaten in den roten Uniformen der Engländer brechen herein. Das Töten wird befohlen, obwohl die Beteiligten eigentlich schon den Grund der Auseinandersetzung vergessen haben.

Es ist interessant, diesem oft gehörten Stück auf den Grund zu gehen und die zweite Textebene zu erkunden.

 

 

Diese erscheint als Widerspruch zu dem ursprünglichen Text und auch zu der dazu gut passenden Melodie, die beide eher freundlich, harmlos und in den unerfüllbaren Forderungen ein wenig scherzhaft daherkommen. Es macht aber auch Druck für den Alt, das alles so genau zwischen den traditionellen Text singen zu müssen. Zum Glück ist aber unsere Bärbel wieder bei uns und war auch gleich bereit, mit den Männerstimmen zu proben, während die Frauenstimmen mit Paul arbeiteten.

Bei uns steigt die Aufregung. Das Publikum darf sich aber am  08. Juli  auf ein abwechslungsreiches Mitsingkonzert freuen. Es wird für jede und jeden etwas Bekanntes dabei sein und wir werden viele Facetten unserer Chorarbeit zeigen. Wir freuen uns auf eine volle Kirche!

 

 

25. KW 2017 

Noch drei Wochen!!!

Eigentlich schade, dass die Zeit ausgerechnet im Sommer so wahnsinnig schnell vergeht! Rasende Zeit bei Schmuddelwetter wäre doch irgendwie besser. Aber nichts hilft, in drei Wochen haben wir unser Konzert, bis dahin muss alles sitzen.

Inzwischen ist fast alles vorbereitet und das Programm bietet wirklich von allem etwas. Das gute alte Volkslied - bzw. fünf davon - findet genauso Platz wie mehrere Liebeslieder, Selbstreflexion, Generationenkonflikt, Anbetung, Heimweh, Seeleuteromantik und nicht zuletzt die Gesellschaftskritik.

 

 

Da ist in dem Lied von Queen die Rede von dem Kumpel, der als Junge viel Radau macht, in den Straßen spielt, Dosen kickt und hofft, einmal ein großer Mann zu werden. Er hat aber, große Schande, Matsch im Gesicht. Als junger Mann ist er hart geworden, möchte sich mit der Welt anlegen. Er schreit in den Straßen und schwenkt seine Fahne. Immer noch hat er aber Matsch im Gesicht, es hat sich also nichts geändert. Viel später ist er ein alter und armer Mann, der mit den Augen klimpert und für irgendwann auf Frieden hofft. Noch immer hat er, o Schande, Matsch im Gesicht und es wird gehofft, dass jemand kommt und ihn zurück auf seinen Platz schickt. Der untergeordnete Platz in der Gesellschaft bleibt also immer gleich – keine schöne Vorstellung. Die Gruppe Queen hebt die entstehenden schlechten Gefühle aber wieder auf, indem sie ihre „Medizin“ am Ende jeder Strophe im Refrain darstellt: Wir wollen euch rocken! Das scheint sich nicht nur auf den beschriebenen Kumpel, sondern auf uns alle zu beziehen. Nun denn, lassen wir uns drauf ein und rocken. Vor allem: Lassen Sie sich am

 

 

08. Juli von uns rocken!

 

 

 

Unser Chorleiter hat es auch nicht immer leicht. Er muss sich immer wieder umstellen von einer Art der Musik auf die andere und natürlich muss er uns dabei mitnehmen. Mal sollen wir sehr leise und gefühlvoll, mal laut und durchdringend klingen, je nach dem Charakter des Liedes. Eigentlich ist es ja auch im „wirklichen Leben“so, dass man eine Liebeserklärung anders ausdrückt als die Aufforderung zum Rocken. Oder? Beim Singen vergessen wir das aber manchmal. Außerdem muss Paul ständig wechseln zwischen Klavier, Gitarre, Bouzouki und den seltenen Momenten des „einfachen“ Dirigats. Aber das meistert er souverän, auch wenns ihm manchmal die Schuhe auszieht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 24. KW 2017

 

Gönnen wir uns noch Feiertagspausen?

So kurz vor unserem Kontert am 08.07. mussten wir uns genau überlegen, ob wir die beiden Maifeiertage, die immer auf einen Proben-Donnerstag fallen, einfach so ausfallen lassen. Die Unruhe war zu groß, wir überlegten, was alles noch nicht so klingt, wie es einmal werden soll. Das ist auch ein typisches Zeichen von beginnendem Konzertstress: Wir beachten nicht mehr in erster Linie, was sich schon richtig gut abhört, sondern wir finden automatisch die Haare in der Suppe: Hier passen Bass und Sopran rhythmisch noch nicht richtig zusammen, dort kommen sich Alt und Tenor noch in die Quere. So war die Entscheidung schnell getroffen: Wir ersetzen nicht nur die beiden Feiertage, sondern legen vorsichtshalber schon einmal zwei weitere Zusatzproben fest. Und wenn es nur für die Seelen der Perfektionisten unter uns ist. Aber trotz allem: Wir freuen uns auf das Konzert – Flugzeuge im Bauch sind ja nicht nur unangenehm. Unsere Zuhörer können sich ganz entspannt, aber auch ohne das anregende Flattern in der Magengegend, auf unser Konzert einstellen.

Probe und Vergnügen?

Manchmal ist diese Entscheidung gar nicht so leicht. So eine Pause von zehn Minuten ist doch gar zu kurz. Schon wieder hatten wir zwei Geburtstage und schon wieder hatte sich ein Chormitglied etwas ganz Neues ausgedacht: Wir wurden mit einem Brie-Käse in der Größe eines kleineren Wagenrades, Baguettebrot und kleinen Würstchen versorgt. Dazu gab es einen gekühlten Roséwein. Hmmmm, war das lecker! Es war wirklich eine Menge Disziplin nötig, auf das zweite Glas Wein zu verzichten und nach einer Viertelstunde mit der Probe weiterzumachen. Ganz herzlichen Dank, liebe Brigitte, für die wunderbare Bewirtung! 

Auch Olaf hatte Geburtstag und begeistert sangen wir allen beiden ihr Ständchen: Er wählte ein Volkslied und sie bezog einen Wader-Text auf sich.

 

 20. KW 2017

Auf dem Weg zum Konzert

Ist das eigentlich normal, dass die Zeit immer schneller vergeht, je näher wir einem Konzert kommen? Viele Fragen an mehrere Leute bestätigen es leider: Das passiert fast immer. Inzwischen ist die verbleibende Zeit bis zum 08.07. schon auf knapp acht Wochen zusammengeschrumpft. Erste Schübe von Lampenfieber stellen sich ein.

Am vergangenen Samstag haben 31 Chormitglieder aber einen wichtigen Schritt zum Gelingen des Konzerts getan: Wir haben einen ganzen Tag mit einem echten Profi verbracht, der uns theoretisch und praktisch geschult hat. Andreas Cessak bildet im wirklichen Leben an der Kasseler Uni Studenten aus und leitet die beiden Hochschulchöre. In dem Kammerchor singt unser Chorleiter Paul Wendel mit, der auch den Kontakt hergestellt hat.

Es war interessant, die beiden in der Zusammenarbeit zu beobachten. Paul hat wichtige Tipps bekommen, worauf er bei uns besonderen Wert legen soll und wir haben erfahren, wie und warum das mit dem Singen so funktioniert, bzw. auch manchmal nicht funktioniert.

 

Wir hörten einen  Vortrag über die Theorie des Singens, die Töne und ihre Höhe, unsere Resonanzräume, das optimale Verhältnis zwischen Stimmlippenspannung und Atemdruck als Ziel für gutes Singen und vieles mehr. Bald wurde dies alles mit praktischen Beispielen unterstützt und lebendig gemacht. Wir probierten selbst aus, was passiert, wenn wir beispielsweise pressen statt zu stützen, wenn wir unterschiedliche Resonanzräume nutzen und erlebten die besondere Schwierigkeit, lange Töne zu halten. Wir arbeiteten an einzelnen Stücken aus unserem Konzertprogramm, lernten, auf relevante Einzelheiten besonderen Wert zu legen. Und wir durften feststellen, dass die Stücke am Ende der Probenphase zu einer viel deutlicheren Aussagekraft gefunden haben. Natürlich bekamen auch unsere Solisten noch wichtige Tipps für ihren Vortrag – Andreas Cessak nahm sich für alles Zeit und vermittelte seine Inhalte mit sehr viel Ruhe, Ausgeglichenheit und Humor. Besonders auffällig waren seine plastischen Beispiele: Bestimmte Stellen sollen so gesungen werden, als ziehe man den Hut; andere sind eher cool zu vermitteln, als lehne man mit einem Getränk lässig an der Theke. Es ist von einer Bierflasche auf der Klippe die Rede, die von Tönen wie Wellen irgendwann ins Meer gespült wird und von Bällen, welche auf und ab geprellt werden.
All unser Tun, Üben und Singen wird beobachtet und begleitet von seinem großen Hund, der immer dabei ist, sich seine Streicheleinheiten abholt und besonders bei Klatschübungen mitmachen will. Wir haben einen wirklich anregenden und erfolgreichen Tag mit unserem Gast und unserem Chorleiter verbracht, der uns erheblich weitergebracht hat. Vielen Dank dafür!

 

 

Beherbergt wurden wir an diesem Tag in der Grundschule Rothwesten. Das ist die frühere Wirkungsstätte unserer Doris Rösch, die auch den Kontakt vermittelt hatte.


Wir konnten die Ausstattung der Schule nutzen, vom Flipchart über kleine und große Stühle bis zum Geschirr.


Denn natürlich gab es genügend zum Essen.
Mittags konnten wir uns Brötchen mit Wurst und Käse zubereiten, die Frank besorgt hatte.

Und am Ende, nach getaner Arbeit, gab es noch Kaffee und Kuchen, welcher von Angela, Birgit, Heidi, Heike, Leni und Wanda gebacken worden war.


Für all den tollen Einsatz euch allen ganz herzlichen Dank!

 

 

 19. KW 2017

Der 1. Mai hat Tradition

Zum ersten Mal in der Geschichte des Volkschor 1913 Ihringshausen e.V. begann der Maifeiertag nicht mit einem Treffen zum Wandern. In diesem Jahr begannen wir ihn damit, die Feier zur offiziellen Eröffnung des Fuldaradweges R1 mit einigen musikalischen Beiträgen zu bereichern.

Die Gemeinde Fuldatal sowie der TV Simmershausen hatten am Bootsanleger in Simmershausen ein Fest organisiert, welches anlässlich der offiziellen Übergabe des Radweges R1 an die Radfahrer der Republik ausgerichtet wurde. Vielen Dank an die Organisatoren für diese tolle Veranstaltung. Wir konnten ihr allerdings nach unserem Auftritt nicht mehr lange beiwohnen, da der Plan des Tages wie immer durchorganisiert war und wir auch in diesem Jahr nicht auf das Wandern zum Mai verzichten wollten. Nach „Geh aus mein Herz“, „Ännchen von Tharau“ und der Frage, was wir mit dem betrunkenem Seemann machen sollen, präsentierten wir, aufgrund der hohen Kostenbeteiligung des Landes Hessen, noch das Hessenlied „An die Heimat“


Nachdem der Applaus verhallt war, trafen wir uns auf dem gerade neu eingeweihten Rad– und Wanderweg in Richtung Kassel am Rande der Feiermeile, um das Tagesziel noch zu erreichen.

 

Einige Sängerinnen und Sänger hatten noch andere Termine und gingen ihren privaten Verpflichtungen nach. Die Wandergruppe, die den jetzt folgenden recht kurzen Weg in Angriff nahm, war aber doch noch ca. 20 Personen stark. Wir folgten dem R1 bis zur Einmündung Märchenmühle. Dort sollte es eine Vesper geben, was sich allerdings bis zur Grillstation Märchenmühle verschob.

Hier warteten dann die hungrigen Wanderer/-innen auf das Versorgungsfahrzeug, welches sich mit dem Vorsitzenden, Getränken und Vesperspeisen auch zeitnah einfand.

Nach einer halbstündigen Pause nahm die Wandergruppe den letzten Abschnitt mit Bravour und konnte sich bis zum Ziel auch nicht mehr verlaufen. Das war, nachdem wir im letzten Jahr bei Olaf im Garten gefeiert hatten, in diesem Jahr der Garten und eigentlich das gesamte Grundstück des Vorsitzenden. Carmen hatte wieder einmal alles gegeben: Ein geschmücktes Zelt, eine sehr schön hergerichtete Gartenlaube sowie ein für den Chor und ihr eigenes Gemüt geschmückter Maibaum warteten darauf, von den Wandersleuten besiedelt zu werden.

Der Kuchen, den die Sangesschwestern gebacken hatten, stand parat, der Kaffee war gekocht und nach kurzen Gesprächen sowie der Ankunft weiterer Gäste des Chores ging es dann mit dem gemütlichen Kaffeetrinken weiter im Tagesablauf.

Nach vielen Gesprächen stellte sich dann bei dem einen oder der anderen auch wieder Hunger auf Deftiges ein, der mit ebenfalls mitgebrachten Salaten und frisch Gegrilltem gestillt wurde.

Es war, auch mit leicht verändertem Tagesablauf, wieder einmal ein schöner Tag im Kreise der Chorfamilie und der Dank des Vorstandes geht an alle, die dafür gesorgt haben, dass dieser Tag ein Erfolg wird.

Unser besonderer Dank geht an Carmen für die liebevolle Gestaltung ihres Gartens und die Vorbereitungen sowie an die fleißigen Kuchen– und Salatherstellerinnen.

Zum Abschluss dieses Berichtes möchte der Volkschor 1913 Ihringshausen e.V. noch allen, die auf dem Fuldaradweg R1 ihre Freizeit verbringen, viel Spaß und für immer eine unfallfreie Ankunft wünschen, woher sie auch kommen und wohin sie auch wollen.


 

Nach vielen Gesprächen stellte sich dann bei dem einen oder der anderen auch wieder Hunger auf Deftiges ein, der mit ebenfalls mitgebrachten Salaten und frisch Gegrilltem gestillt wurde.

Es war, auch mit leicht verändertem Tagesablauf, wieder einmal ein schöner Tag im Kreise der Chorfamilie und der Dank des Vorstandes geht an alle, die dafür gesorgt haben, dass dieser Tag ein Erfolg wird.

Unser besonderer Dank geht an Carmen für die liebevolle Gestaltung ihres Gartens und die Vorbereitungen sowie an die fleißigen Kuchen– und Salatherstellerinnen.

Zum Abschluss dieses Berichtes möchte der Volkschor 1913 Ihringshausen e.V. noch allen, die auf dem Fuldaradweg R1 ihre Freizeit verbringen, viel Spaß und für immer eine unfallfreie Ankunft wünschen, woher sie auch kommen und wohin sie auch wollen.

 

 


Die Feinarbeit an „Can You Feel the Love Tonight“ ist Hauptthema, wie auch das Zusammenspiel von Solisten und Chor in Cohens Halleluja. Schrittweise nähern wir uns der Vorstellung unseres Chorleiters.
Elke hatte Geburtstag und sie wünschte sich das Halleluja, das nun zum ersten Mal in seiner Gesamtheit vorgetragen wurde.

Zur allgemeinen Kenntnisnahme bei den Aktiven und zur Übertragung in den Terminkalender .

Unsere Chorprobe findet am 20. April und am 18. Mai nicht im Forum sondern in den Räumen der ev. Kirchen in Ihringshausen statt.
Unser Dank gilt dem Kirchenvorstand der uns bei Belegung des Forums immer sehr entgegenkommt.

Gründonnerstag lädt uns unser Vorsitzender Frank Hellwig zur zweiten Hälfte der Chorprobe zu Grüner Soße und Kartoffel ein. Besteck, Teller und Gläser bitte mitbringen. Getränke sind willkommen.

 

Aus Wikipedia entnehmen wir, dass der Film 1994 auf den Markt kam, die Filmmusik von Hans Zimmer komponiert wurde, der bereits Erfahrung mit traditioneller afrikanischer Musik hatte, und dass Lebo M mit seinem Zulu Chor starken Einfluss auf die afrikanischen Elemente der Filmmusik hatte.

Für die Lieder engagierte man Elton John, der die Melodien zu den von Tim Rice geschriebenen Texten komponierte. Elton John regte auch an, sich auf die Tradition klassischer Disney-Liebeslieder zu konzentrieren und die Gefühle des Liebespaars zueinander in den Mittelpunkt zu stellen

Zum Abschluss unserer Singstunde bekam Ursel Bessing ihr Geburtstagständchen. Sie wünschte sich „Der Mond ist aufgegangen“, und bemerkte mit ihren Dankesworten, dass es doch einfach toll wäre wenn man mal den Chor von vorn hört und nicht immer nur aus der Mitte, und das es einfach wunderschön geklungen hat.

 

Weitere Berichte aus der Vergangenheit sind im Archiv zufinden